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Heinrich von Kleist

    18. Oktober 1777 – 21. November 1811

    Heinrich von Kleist war ein Dramatiker, Schriftsteller, Textdichter und Publizist, dessen Werke tief in die menschliche Psyche und Irrationalität eintauchen. Seine Schriften befassen sich häufig mit Themen wie Tod, Sehnsucht und der Unausweichlichkeit des Schicksals und schaffen intensive emotionale Landschaften für den Leser. Kleists unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch dramatische Spannung, plötzliche Wendungen und kraftvolle Dialoge aus, die die innere Zerrissenheit seiner Charaktere offenbaren. Seine literarischen Beiträge bieten eine einzigartige Perspektive auf eine turbulente Ära und die rastlose Natur der menschlichen Existenz.

    Heinrich von Kleist
    Kleist
    Erzählungen und Anekdoten
    Sämtliche Werke 2
    Sämtliche Werke
    Geschichte meiner Seele
    Sämtliche Briefe
    • Sämtliche Briefe

      • 765 Seiten
      • 27 Lesestunden

      »Die Wahrheit ist, dass ihm auf Erden nicht zu helfen war«. Das schrieb er selbst, datiert »am Morgen meines Todes«, an die Schwester Ulrike, vielleicht den einzigen Menschen, der ihn ein bisschen verstanden hat. Dieter Heimböckels Lese- und Studienausgabe präsentiert alle 233 überlieferten Briefe Kleists sowie 22 Briefe an ihn. Um einen möglichst zuverlässigen Text darzubieten, verzichtet sie auf eine Modernisierung. Die Ausgabe bietet außerdem einen ausführlichen, über 200 Seiten starken Anhang mit Einzelstellenkommentar, Personen- und Werkverzeichnis, Literaturhinweisen und Nachwort.

      Sämtliche Briefe
      4,8
    • Die berühmte Kleist-Ausgabe von Helmut Sembdner - zum ersten Mal in einem Band! Als 1961 die nach den Erstdrucken und Handschriften von Helmut Sembdner besorgte und kommentierte zweibändige Kleist-Ausgabe erschien, feierte man dies als Durchbruch der Kleist-Philologie. Endlich konnte man einen unverfälschten Kleist lesen, bis hin zum Komma. Die mustergültige Edition von Helmut Sembdner wurde inzwischen zum Standardwerk, das durch zahlreiche Revisionen stets auf den neusten Stand der Forschung gebracht wurde. Die vorliegende einbändige Taschenbuchausgabe ist text- und seitenidentisch mit der 9., vermehrten und revidierten Auflage von 1993. Mit Anmerkungen, einem Nachwort des Herausgebers, einer Lebenstafel zu Kleist und einem Personenregister. »Das seltene Beispiel einer Klassikerausgabe, wie sie sein soll: Nichts sucht man vergebens, jede nötige Auskunft wird gegeben, aber so diskret, daß der Apparat nur hilft, wenn er gefragt wird: Eine kritische Gesamtausgabe, die schön und brauchbar ist, kein Mausoleum für Germanisten.« Hans Magnus Enzensberger in der ›Zeit‹

      Sämtliche Werke
      4,5
    • Erzählungen und Anekdoten

      • 496 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Heinrich von Kleists Erzählungen, entstanden im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts, sind inhaltlich wie sprachlich von einer Radikalität, die weit über ihre Zeit hinausweist und die Literatur bis in die Gegenwart hinein beeinflusst hat. Rätselhafte und geheimnisvolle Motive bestimmen das Geschehen, wie das von der zunächst unerklärlichen Schwangerschaft in der #155;Marquise von O #133; #139;. Die kompromisslose Forderung nach Gerechtigkeit des Michael Kohlhaas oder der Mord Gustavs an seiner vermeintlichen Verräterin in der #155;Verlobung von St. Domingo #139; sind Ausdruck der Unbedingtheit des Gefühls, mit der Kleists Figuren einer als zunehmend unbegreifbar empfundenen Welt gegenüberstehen. Den Stoff der Anekdoten entnahm Kleist Zeitungen und Kalendern. Das Interesse am Ungewöhnlichen, Merkwürdigen paart sich hier mit drastischem Witz und der virtuosen Kunst der treffsicheren Pointe.Die vorliegende Taschenbuchausgabe enthält alle Erzählungen und Anekdoten Kleists nach der Edition des Kleist-Experten Helmut Sembdner; ein Anhang mit Anmerkungen zur Entstehungsgeschichte und Textüberlieferung, Sacherläuterungen sowie einem Nachwort, einer Zeittafel und Literaturhinweisen gewährleistet auch die philologisch zuverlässige Benutzbarkeit.

      Erzählungen und Anekdoten
      5,0
    • Michael Kohlhaas. Aus einer alten Chronik

      »Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!« (Michael Kohlhaas)

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas, »einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit«, zählt zu den eindrucksvollsten Gestalten der Weltliteratur. Der Rosshändler Kohlhaas, vom Junker Wenzel von Tronka unrechtmäßig um zwei seiner Pferde gebracht, streitet für Gerechtigkeit: Als ihm diese auf juristischem Weg verwehrt bleibt, beginnt er einen blutigen Rachefeldzug gegen seinen Übeltäter. Schließlich erfährt er Genugtuung – doch für das auf der Suche nach Gerechtigkeit begangene Unrecht zahlt Kohlhaas mit seinem Leben. Der »Tarantino« des Spätmittelalters Neuausgabe der berühmten Novelle über Intrigen, Rache und Selbstjustiz »Gestern abend habe ich Dir nicht geschrieben, weil es über Michael Kohlhaas zu spät geworden ist (kennst Du ihn? Wenn nicht, dann lies ihn nicht! Ich werde Dir ihn vorlesen!), den ich bis auf einen kleinen Teil, den ich schon vorgestern gelesen hatte, in einem Zug gelesen habe. Wohl schon zum zehnten Male.« Franz Kafka an Felice Bauer

      Michael Kohlhaas. Aus einer alten Chronik
      4,0
    • Gedichte

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Heinrich von Kleist: Gedichte / Gelegenheitsverse und Albumblätter, edited by Michael Holzinger, presents a comprehensive collection of Kleist's poetry, including works first published between 1808 and 1811. This edition features a complete, revised text along with a biography of the author. The collection includes occasional verses and album pieces that Kleist wrote in various guest books, many of which were only printed in the early 20th century, often as facsimiles. The table of contents encompasses a variety of poems, such as "Der hohere Frieden," "Der Engel am Grabe des Herrn," and "Kriegslied der Deutschen," alongside shorter occasional poems and epigrams. Notable works include odes to historical figures and personal dedications, reflecting Kleist's engagement with his contemporaries and his reflections on themes of honor, loss, and nature. The text is based on the 1977 edition of Kleist's complete works and letters, ensuring a scholarly foundation. The design features a cover image of a miniaturized portrait of Kleist by Peter Friedel from 1801, with the text set in Times New Roman, 10 pt. This edition not only preserves Kleist's literary legacy but also provides insight into his life and the historical context of his work.

      Gedichte
      3,0
    • Liebesgeschichten

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      "Mit und ohne Happy-End ist in diesen Liebesgeschichten die Sehnsucht nach Aufhebung aller Hindernisse und Widersprüche in einer umfassenden Harmonie immer spürbar." - von der RückseiteInhalt: Die Marquise von ODas Erdbeben in ChiliDie Verlobung in St. DomingoDer Zweikampf

      Liebesgeschichten
      3,0
    • Heinrich von Kleist ist der Dichter der Wende vom Weltbild der deutschen Klassik zur Gegenwart. Er ist kein Pathetiker und kein Idealist. Welt und Leben haben für ihn keinen bestimmten und bestimmbaren Sinn mehr, sie sind "zerbrechlich", ein Rätsel, eine Verführung. Die sogenannte Wirklichkeit wird von keiner Idee beherrscht oder durchdrungen. Sie ist der unheimliche Partner des einzelnen Menschen. Ihre Gesetze sind verwirrend, wahrhaft und unheimlich, ja bodenlos, und je mehr das deutlich wird, desto einsamer fühlt sich der einzelne Mensch. Es gibt Gott und Götter, aber sie gehören zu dieser Welt und nehmen teil an der Verwirrung der Menschen. Man muß also am Ich festhalten, an seinem Gefühl von sich selber.

      Heinrich von Kleist in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
      3,0
    • Novellen

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Verlobung in St. Domingo - Der Findling - Das Bettelweib von Locarno. Engl. /Dt

      Novellen
      3,8
    • Sämtliche Erzählungen und andere Prosa

      Kleist, Heinrich von – Klassiker der deutschen Literatur

      Der Band enthält sämtliche Erzählungen Heinrich von Kleists: 'Michael Kohlhaas', 'Die Marquise von O...', 'Das Erdbeben in Chili', 'Die Verlobung in St. Domingo', 'Das Bettelweib von Locarno', 'Der Findling', 'Der Zweikampf' und 'Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik'. Zusätzlich versammelt er auch alle Anekdoten, die beiden Fabeln 'Die Hunde und der Vogel' und 'Die Fabel ohne Moral' sowie die Aufsätze 'Über das Marionettentheater' und 'Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden' zu einem umfassenden Überblick über Kleists Prosa. Mit einem Nachwort von Walter Müller-Seidel.

      Sämtliche Erzählungen und andere Prosa
      4,1
    • Am Anfang steht ein Rätsel. Die verwitwete Marquise von O ist schwanger. Nur weiß sie nicht von wem. Ohne ihr Wissen, sagt sie, sei sie in andere Umstände gekommen. Ein Skandal, finden nicht nur die Verwandten. Die Marquise droht am Widerspruch zwischen ihren Gefühlen und den gesellschaftlichen Konventionen zu zerbrechen. Meisterhaft erzählt Kleist die Geschichte ihrer schuldlosen Verstrickung. Eine Novelle, die bis heute beispiellos in der Literaturgeschichte ist.

      Die Marquise von O...: sämtliche Erzählungen
      3,7
    • Solange niemand den engen Pfad von Pflicht und Tugend verlässt, ist Chili eine angenehme Bleibe. Doch wehe, einer entscheidet sich für den eigenen Weg. Josephe wird ins Kloster gesteckt, als ihr Vater von ihrer Liebe erfährt. Während einer Feiertagsprozession wird ihr Kind geboren, weswegen ihr die Hinrichtung droht. Nur das große Erdbeben rettet sie vor dem sicheren Tod. Auch ihr Liebster Jeronimo kann so dem Kerker entkommen. Vom gemeinsamen Glück geblendet, beschließen sie hoffnungsfroh die Rückkehr in die Stadt. Ein fataler Fehler…Mit den Beiträgen zu allen ausgewählten Werken aus Kindlers Literatur Lexikon.Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

      Das Erdbeben in Chili ; Das Bettelweib von Locarno ; Die heilige Cäcilie ; Über das Marionettentheater und andere Prosastücke
      3,8
    • Kleist Michael Kohlhaas

      • 171 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas, »einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit«, zählt zu den eindrucksvollsten Gestalten der Weltliteratur. Der Rosshändler Kohlhaas, vom Junker Wenzel von Tronka unrechtmäßig um zwei seiner Pferde gebracht, streitet für Gerechtigkeit: Als ihm diese auf juristischem Weg verwehrt bleibt, beginnt er einen blutigen Rachefeldzug gegen seinen Übeltäter. Schließlich erfährt er Genugtuung doch für das auf der Suche nach Gerechtigkeit begangene Unrecht zahlt Kohlhaas mit seinem Leben.

      Kleist Michael Kohlhaas
      3,6
    • Die Marquise von O...

      Textausgabe mit Materialien Klasse 11-13

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      ›Die Marquise von O…‹ ist die wohl bekannteste Novelle Heinrich von Kleists. In einer einmaligen stilistischen Gratwanderung eröffnet Kleist die Novelle mit einer skandalträchtigen Zeitungsannonce, die ihren festen Platz in der Literaturgeschichte hat: Darin annonciert die unverhofft schwangere Marquise von O…, dass der ihr unbekannte Erzeuger ihres Kindes bei ihr zwecks Heirat vorstellig werden soll. So außerordentlich diese Annonce, so meisterhaft das Spiel Kleists, der in der grellen Offenlegung des Skandals das Unaussprechliche an diesen ›anderen Umständen‹ in zarten Andeutungen zu belassen weiß.

      Die Marquise von O...
      3,4
    • Über das Marionettentheater

      Aufsätze und Anekdoten

      \"Einzigartiges Phänomen: Ein Essay, an Umfang noch keinen Druckbogen stark, für ein Tagesblättchen bescheidenster Aufmachung von seinem Redakteur leichthin aufs Papier geworfen, über ein Menschenalter verschollen und vergessen und später mehr oder weniger zufällig ans Licht gebracht, ohne eine sonderliche Beachtung zu finden, einem solchen literarischen Erzeugnis gilt heute das vielfältige Interesse von Philosophen und Künstlern, Naturwissenschaftlern und Literaturhistorikern, Dichtern und Schauspielern.\" So schrieb Helmut Sembdner, und er weist darauf hin, daß ungeachtet der Verbreitung seither \"dieser seltsame Aufsatz noch immer nicht den Hauch einer gewissen Exklusivität eingebüßt [hat], zu der sein unpreziöser, prägnanter Erzählstil keinerlei Anlaß zu geben brauchte\". Der seit langer Zeit vergriffene Band der Insel-Bücherei wird nun neuaufgelegt; neuausgestattet mit Federzeichnungen von Oskar Schlemmer, die aus der Figurine Bewegung und Grazie entwickeln, als ein treffendes Zwischenglied zwischen \"dem Gliedermann und dem Gott\".

      Über das Marionettentheater
      3,7
    • Die Uraufführung von Heinrich von Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug, die unter der Leitung von Johann Wolfgang Goethe 1808 am Hoftheater in Weimar stattfand, wurde zu einem Misserfolg; erst von 1820 an eroberte das Stück die Bühnen. Der zerbrochne Krug ist das Lustspiel vom Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen zu Gericht zu sitzen. Das Stück lebt von seinen raschen Dialogen und prallen Charakteren, allen voran dem Dorfrichter selbst. Nur Kleists Humor, sein Sprachwitz und der versöhnliche Schluss des Stücks verhindern, dass aus dem Komödienstoff eine Tragödie wird, denn letztlich handelt das Stück von Vertrauen und Vertrauensmissbrauch. Der "Krug" ist ein Meisterwerk des Lustspiels und gehört zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen.

      Der zerbrochene Krug : ein Lustspiel : Berlin 1811
      3,4
    • Der Band enthält neben Heinrich von Kleists Erzählungen 'Der Zweikampf' und 'Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik' auch sämtliche Anekdoten, die beiden Fabeln 'Die Hunde und der Vogel' und 'Die Fabel ohne Moral' sowie die Aufsätze 'Über das Marionettentheater' und 'Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden' Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Christine Ruhrberg.

      Der Zweikampf/Die Heilige Cacilie/Samtliche Anekdoten über das Marionettentheater und andere Prosa
      3,6
    • Der zerbrochne Krug (inkl. Variant) - Neubearbeitung Gymnasiale Oberstufe. EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle

      Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug (inkl. Variant) - Neubearbeitung Gymnasiale Oberstufe

      • 153 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Dieses Unterrichtsmodell bezieht sich auf die Neubearbeitung 2023 folgender Textausgabe aus der Reihe EinFach Deutsch "Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug". ISBN 978-3-14-108113-8. Schwerpunkte der Überarbeitung dieses Unterrichtsmodells: Einbezug des "Variant" (Vorgabe des IQB), um die Motivlage der Figuren zu verstehen differenziertes Eingehen auf philosophische, ideengeschichtliche und aktuelle Fragestellungen (Geschlechterrollen, Wirklichkeitskonstrukte, Symbolik, Bildsprache...) Eingehen auf aktuelle Inszenierungen umfangreiches Materialienangebot in der digitalen und in der Printversion (Webcodes) Ausführliche Auflistung von Vorschlägen für Klausuren und Facharbeitsthemen im Zusatzmaterial 5 und komplette Ausarbeitung von zwei Vorschlägen in den Zusatzmaterialien 6 und 7 Berücksichtigung der neu formulierten Aufsatzformate und Operatoren (Interpretation und literarische Erörterung)

      Der zerbrochne Krug (inkl. Variant) - Neubearbeitung Gymnasiale Oberstufe. EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle
      2,7
    • Heinrich von Kleists 1808 erschienenes Trauerspiel 'Penthesilea' bearbeitet einen Stoff aus der griechischen Mythologie: das tödliche Zusammentreffen zwischen dem Griechenhelden Achilles und der Amazonenkönigin Penthesilea auf dem Schlachtfeld vor Troja. Kleists grausames Drama bildet ein Gegengewicht zu den idealisierenden Antikevorstellungen seiner Zeit und wurde nach seinem Erscheinen heftig kritisiert und abgelehnt. Mit seinen 24 Auftritten von unterschiedlicher Länge und ohne Akteinteilung folgt Kleists Trauerspiel weder antiken noch zeitgenössischen Vorbildern; zudem nimmt die „verdeckte Handlung“, die über Boten oder Beobachter mitgeteilt wird, einen wesentlich größeren Raum ein als die direkte Handlung. Bis heute bezieht Kleists 'Penthesilea' seine Wirkung aus der Anlage als psychologisches Seelendrama, in der Liebe und Hass, Erotik und Aggression aufs Engste verflochten sind. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Hedwig Appelt und Maximilian Nutz.

      Penthesilea
      3,6
    • 'Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe', das 1810 erschien und uraufgeführt wurde, war im 19. Jahrhundert eines der beliebtesten Theaterstücke und das meistgespielte Drama Heinrich von Kleists. Das „große historische Ritterschauspiel“ handelt von Graf Wetter vom Strahl, Kunigunde von Thurneck und dem angeblichen Heilbronner Bürgermädchen Katharina, genannt Käthchen, die jedoch in Wahrheit die Tochter des Kaisers ist. Das fünfaktige Ritterschauspiel nimmt im dramatischem Werk Kleists eine Sonderstellung ein, da er die märchenhafte Elemente der damals recht beliebten romantischen Ritterdramen aufgreift - sie aber auch an manchen Stellen parodierend überzeichnet - und sprachlich den Blankvers mit längeren Prosapassagen mischt. Kleist greift im 'Käthchen von Heilbronn' zudem ein Thema auf, das in der Naturwissenschaft des beginnenden 19. Jahrhunderts lebhaft diskutiert wurde und auf großes Interesse stieß: den Somnambulismus bzw. das Schlafwandeln. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Dirk Grathoff.

      Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe
      3,6
    • Heinrich von Kleist#58; Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar#58; Aufbau, 1978. Entstanden wohl 1806, Erstdruck#58; Dresden (Arnold) 1807. Uraufführung am 8.4.1899 in Berlin.

      Amphitryon
      3,6
    • Heinrich von Kleists mittelalterliche Kriminalgeschichte, typographisch gestaltet in einer frühen Renaissance-Antiqua sowie in einer eleganten Fraktur von Klaus Detjen. In dieser sprachlich virtuosen Kriminalgeschichte führt uns Heinrich von Kleist ins ferne Mittelalter mit seinem Rittermilieu. Es ist eine Geschichte auf Ehre und Tod. Der des Mordes verdächtigte Jakob der Rotbart kämpft gegen Friedrich von Trota, der einen ehrabsprechenden Vorwurf gegen eine verehrte Dame aus der Welt schaffen will. Die Begegnung hat der Kaiser als christliches Heilsgericht angeordnet, um die Wahrheit zu ermitteln. Friedrich unterliegt, Jakob der Rotbart jedoch gesteht seine Mordverwicklung und Friedrich und Littegarde werden nach einem reinigenden und innigen Konflikt wieder zusammenkommen. Die besondere Gestaltung will den Text zweimal zeigen, einmal in einer frühen, schönen Renaissance-Antiqua, zum anderen in einer eleganten Fraktur - somit an das Mittelalter erinnernd -, um Leserinnen und Lesern eine Wahl zwischen zwei Möglichkeiten der Lektüre zu offerieren. Darüber hinaus werden kraftvolle farbige Zeichen und Muster eingestreut, changierend zwischen Illustration und Abstraktion, die den Text auf besondere Art kommentieren und illustrieren.

      Der Zweikampf
      3,3
    • Robert Guiskard

      • 69 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Das Fragment um den normannischen Herzog im Lager vor Konstantinopel thematisiert die Legitimation von Macht und Herrschaft. Heinrich von Kleist, der das Werk 1802 begann und bis zu seinem Tod 1811 nicht vollendete, zieht klare Parallelen zu Napoleon, dessen Eroberung Akkas 1799 durch den Ausbruch der Pest scheiterte. Entstanden zwischen 1802 und 1808, wurde es erstmals 1808 in der Zeitschrift Phobus veröffentlicht und feierte seine Uraufführung 1901 in Berlin. Die Neuausgabe von 2016, herausgegeben von Karl-Maria Guth, enthält eine Biografie des Autors und basiert auf der Ausgabe von 1978, die von Siegfried Streller und anderen herausgegeben wurde. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe als Marginalie aufgeführt. Das Cover zeigt eine Darstellung von Robert Guiscard, der von Papst Nikolaus II. zum Herzog gekrönt wird. Heinrich von Kleist wurde 1777 als Offizierssohn in Frankfurt an der Oder geboren und trat 1792 in den Militärdienst ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant quittierte er 1799 den Dienst, um Rechtswissenschaften zu studieren. Die Lektüre von Kants Schriften führte zu einer Lebenskrise und einem Wandel seines rationalistischen Weltbildes. Nach Aufenthalten in Paris, der Schweiz, Leipzig und Dresden trat er in den preußischen Staatsdienst ein, erlebte jedoch 1806 den militärischen Zusammenbruch Preußens.

      Robert Guiskard
      3,2
    • Die Familie Schroffenstein

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      O Rupert, mäßge dich! Es hat der frech Beleidigte den Nachteil, daß die Tat Ihm die Besinnung selbst der Rache raubt, Und daß in seiner eignen Brust ein Freund Des Feindes aufsteht wider ihn, die Wut Wenn dir ein Garn Sylvester stellt, du läufst In deiner Wunde blindem Schmerzgefühl Hinein. Könntst du nicht prüfen mindestens Vorher, aufschieben noch die Fehde. Ich Will nicht den Arm der Rache binden, leiten Nur will ich ihn, daß er so sichrer treffe.

      Die Familie Schroffenstein
      3,5
    • Die Uraufführung von Heinrich von Kleists Lustspiel 'Der zerbrochne Krug', die unter der Leitung von Johann Wolfgang Goethe 1808 am Hoftheater in Weimar stattfand, wurde zu einem Misserfolg; erst von 1820 an eroberte das Stück die Bühnen. 'Der zerbrochne Krug' ist das Lustspiel vom Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen zu Gericht zu sitzen. Das Stück lebt von seinen raschen Dialogen und prallen Charakteren, allen voran dem Dorfrichter selbst. Nur Kleists Humor, sein Sprachwitz und der versöhnliche Schluss des Stücks verhindern, dass aus dem Komödienstoff eine Tragödie wird, denn letztlich handelt das Stück von Vertrauen und Vertrauensmissbrauch. Der „Krug“ ist ein Meisterwerk des Lustspiels und gehört zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Helmut Sembdner und einem Nachwort.

      Der zerbrochne Krug. Textausgabe mit Kommentar und Materialien
      3,4
    • Als eine der frühesten Erzählungen Heinrich von Kleists (1777–1811) erschien die Novelle 1807 zunächst als „Jeronimo und Josephe. Eine Scene aus dem Erdbeben zu Chili vom Jahr 1647“ in Cottas „Morgenblatt für gebildete Stände“; eine redigierte Fassung wurde 1810 unter dem Titel „Das Erdbeben in Chili“ im ersten Band der „Erzählungen“ veröffentlicht. Behandelt wird das Phänomen eines Erdbebens in St. Jago im Jahre 1647 neben der Liebesgeschichte des spanischen Hauslehrers Jeromino und Josephe, der Tochter eines angesehenen Edelmannes. Zudem enthält das Leseheft Nr. 165 auch die Erzählung „Das Bettelweib von Locarno“ sowie die Legende „Die heilige Cäcilie“, die beide erstmals 1810 in den „Berliner Abendblättern“ erschienen.

      Das Erdbeben in Chili
      3,3
    • Beim Erscheinen im Jahr 1808 wurde Heinrich von Kleists 'Die Marquise von O...' wegen der angedeuteten Vergewaltigung als Skandalgeschichte empfunden. Heute gilt die Erzählung als ein frühes Beispiel weiblicher Emanzipation. Am Schicksal der Marquise, die in einem existenziellen Konflikt zu sich selbst findet und Selbstständigkeit gewinnt, hinterfragt Kleist traditionelle Werte und die Konventionen familiären Lebens. In der 'Marquise von O...' erzählt Kleist nicht linear, sondern - wie in einer Kriminalgeschichte - werden erst nach und nach die Zusammenhänge enthüllt und immer neue Spannungsbogen aufgebaut.

      Die Marquise von O... Das Erdbeben in Chili
      3,2
    • Die Hermannsschlacht

      Kleist, Heinrich von – Klassiker des Theaters; Lektüre für den Deutsch-Unterricht

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Heinrich von Kleists Drama um den Cheruskerfürsten Hermann, der 9 n. Chr. im Teutoburger Wald ein römisches Heer besiegte, gehört zu den umstrittensten Werken des Autors. Handelt es sich um ein antifranzösisches Propagandastück, entstanden 1808 unter dem Eindruck der Niederlage Preußens gegen die napoleonische Armee? Oder zeigt hier Kleist nicht vielmehr auf eindrückliche Weise, wie der Widerstand gegen eine Besatzungsmacht in einen brutalen, unmenschlichen Guerillakrieg umschlägt? Die politische Aktualität des Dramas verhinderte zunächst seine Aufführung; erst nach Kleists Tod wurde es gedruckt und uraufgeführt, nach 1871 wurde »Die Hermannsschlacht« ein Bühnenerfolg. Claus Peymann hat mit seiner berühmten Inszenierung von 1982 am Schauspielhaus Bochum das Stück in die Gegenwart geholt, um »der erschreckenden Wahrheit über Krieg und Unbarmherzigkeit ins Auge zu schauen«.

      Die Hermannsschlacht
      2,8
    • Die Verlobung in St. Domingo

      • 110 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die Verlobung in St. Domingo ist eine 1811 erschienene Novelle von Heinrich von Kleist, die um 1800 während den Wirren des damaligen Befreiungskriegs im heutigen Haiti (früher Saint Domi-ngue oder St. Domingo) spielt. Das junge Mischlingsmädchen Toni verliebt sich in den Weissen Gustav von Ried, der sich mit seiner Familie auf der Flucht befindet. Ihre Mutter verlangt von ihr, den jungen Mann zu verraten...

      Die Verlobung in St. Domingo
      3,1
    • Michael Kohlhaas

      Aus einer alten Chronik

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Heinrich von Kleist. Mit e. Nachw. hrsg. von Herbert Vieth 1982 104 S. Kl.-8° Taschenbuch Paderborn; München; Wien; Zürich : Schöningh,

      Michael Kohlhaas
      3,1
    • Prinz Friedrich von Homburg

      Ein Schauspiel

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Den Stoff zu diesem Schauspiel fand Kleist in den "Brandenburgischen Denkwürdigkeiten", einer Schrift Friedrichs des Grossen. Er gestaltete die Legende von dem Opfertod Frobens, dem Ungehorsam des Prinzen von Homburg und seiner Versöhnung mit dem Grossen Kurfürsten zu dem "Prinz Friedrich von Homburg", einem politisch-historischen Schauspiel, das jedoch romantische Züge trägt, um. Der Prinz von Homburg hat durch eigenmächtiges Handeln in der Schlacht bei Fehrbellin die Vernichtung der Schweden verhindert, woraufhin er zum Tode verurteilt wird. Nach seinem Flehen um Gnade legt der Kurfürst die Entscheidung über die Rechtmässigkeit des Urteils in des Prinzens eigene Hand und dieser erkennt das Urteil an. So kann der Kurfürft ihn begnadigen. Nach Hebbel "wird durch die blossen Schauer des Todes, durch seinen hereindunkelnden Schatten erreicht, was in allen übrigen Tragödien. nur durch den Tod selbst erreicht wird". Neben einem Nachwort wird auf "Geschichte, und Legende" eingegangen und ein Porträt des Prinz Friedrich von Hessen-Homburg aus Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" gegeben. Ausführliche Anmerkungen erleichtern das Verständnis der Dichtung.

      Prinz Friedrich von Homburg
      3,0
    • Die Marquise von O....

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Am Anfang steht ein Rätsel. Die verwitwete Marquise von O ist schwanger. Nur weiß sie nicht von wem. Ohne ihr Wissen, sagt sie, sei sie in andere Umstände gekommen. Ein Skandal, finden nicht nur die Verwandten. Die Marquise droht am Widerspruch zwischen ihren Gefühlen und den gesellschaftlichen Konventionen zu zerbrechen. Meisterhaft erzählt Kleist die Geschichte ihrer schuldlosen Verstrickung. Eine Novelle, die bis heute beispiellos in der Literaturgeschichte ist.

      Die Marquise von O....
      2,9
    • EinFach Deutsch

      • 132 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Weitere Texte: Das Erdbeben in Chili Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege Mutterliebe Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell erschienen: Schöningh, Bestell-Nr.: 022452

      EinFach Deutsch
      2,3
    • Zukunft seit 1560

      Von der Kunstkammer zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Deutscher Kunstverlag, Berlin, (2010). 286 S., Pbd. mit Lesebndchen, quart - neuwertig -

      Zukunft seit 1560
    • Der zerbrochene Krug

      ein Lustspiel : mit Materialien

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Uraufführung von Heinrich von Kleists Lustspiel 'Der zerbrochne Krug', die unter der Leitung von Johann Wolfgang Goethe 1808 am Hoftheater in Weimar stattfand, wurde zu einem Misserfolg; erst von 1820 an eroberte das Stück die Bühnen. 'Der zerbrochne Krug' ist das Lustspiel vom Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen zu Gericht zu sitzen. Das Stück lebt von seinen raschen Dialogen und prallen Charakteren, allen voran dem Dorfrichter selbst. Nur Kleists Humor, sein Sprachwitz und der versöhnliche Schluss des Stücks verhindern, dass aus dem Komödienstoff eine Tragödie wird, denn letztlich handelt das Stück von Vertrauen und Vertrauensmissbrauch. Der "Krug" ist ein Meisterwerk des Lustspiels und gehört zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Helmut Sembdner und einem Nachwort.

      Der zerbrochene Krug