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Antônio Callado

    26. Januar 1917 – 28. Januar 1997

    Antônio Callado war ein brasilianischer Journalist, Dramatiker und Romanautor, dessen Werke sich mit den Komplexitäten der brasilianischen Gesellschaft befassten. In seinen Schriften erforschte er Themen wie Identität, Geschichte und kulturelle Kollisionen. Callados Prosa, oft eindringlich und prägnant, zog die Leser in eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Erfahrung. Sein literarisches Erbe liegt in seiner Fähigkeit, den Geist und die Seele der brasilianischen Kultur einzufangen.

    Der Tote im See. Leben und Verschwinden des Colonel Fawcett im brasilianischen Regenwald
    Lucinda
    Quarup
    Expedition Montaigne
    • Der Journalist Vicentino Beirão aus Rio de Janeiro hat sich dem idealistischen und irrwitzigen Plan verschrieben, die Indios Brasiliens von der Vorherrschaft der Weißen zu befreien und während einer Expedition ins Amazonasgebiet zu einer Rebellion aufzurufen. Voll Witz und bitterer Ironie beschreibt Antonio Callado das Schicksal der Expedition Montaigne auf ihrem Weg durch den Urwald und ihr schauriges Ende.

      Expedition Montaigne
    • Quarup, das Fest der Verbrennung und Auferstehung der Ahnen bei den brasilianischen Indianern, ist einer der Höhepunkte dieses großen Romans. Ein Roman über Brasilien, über ein Land, das sein Herz sucht, und die mitreißende Geschichte des Franziskanerpaters Nando, der aufgerüttelt von politischen Ereignissen und einer bewegenden Liebeserfahrung zu sich selbst findet.

      Quarup
    • Der britische Colonel Percy Fawcett war ein ­Abenteurer aus dem Bilderbuch (und Vorbild für Steven Spielbergs »Indiana Jones«): Von Sri ­Lanka verschlug es ihn auf der Suche nach einer geheimnisvollen untergegangenen Stadt in den bra­silianischen Urwald, wo er 1925 auf einer seiner Expeditionen verschwand. Die Suche nach den Überresten des Colonels wiederum geriet zu ­einem ähnlich aufregenden Abenteuer – zumindest für den brasilianischen Journalisten Antonio ­Callado, der sich im Auftrag eines publicityhungrigen Medien­moguls 1952 auf die Reise ins Unbekannte machte. Zusammen mit Fawcetts Sohn besuchte er die indigenen Brasilianer, die damals noch gar nicht wussten, dass sie Brasilianer waren, und nichts dabei fanden, einen unhöflichen »Ingelesi« verschwinden zu lassen ...

      Der Tote im See. Leben und Verschwinden des Colonel Fawcett im brasilianischen Regenwald