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Fanny Wibmer-Pedit

    19. Februar 1890 – 27. Oktober 1967

    Fanny Wibmer-Pedit war eine österreichische Schriftstellerin, deren Werke sich häufig mit Themen des Tiroler Lebens, sozialen Fragen und weiblichen Charakteren befassten. Ihr Schreiben zeichnete sich durch einen starken Detailreichtum und eine realistische Darstellung des ländlichen Lebens aus. Durch ihre Erzählungen erforschte sie komplexe menschliche Beziehungen und moralische Dilemmata mit Empathie und Einsicht. Ihr literarischer Stil wurde als fesselnd und zugänglich beschrieben, was es den Lesern ermöglichte, eine tiefe Verbindung zu den Charakteren und ihrer Welt aufzubauen.

    Medardus Siegenwart
    Der heilige Berg
    Der Galitzen Schmied
    Die Sündenkrot
    Heimkehr zur Scholle
    Margarete Maultasch
    • Die Pfaffin

      Historischer Roman

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die Ereignisse um den Hexenprozess der Emerenzia Pichler und ihrer Kinder zählen zu den dunkelsten Kapiteln der Tiroler Geschichte. Mit genauer Kenntnis der Prozessakten hat Fanny Wibmer-Pedit (1890-1967) diesen spannenden Roman in den 1930er Jahren geschrieben. Er handelt von Irrtum und Aberglauben, aber auch von Angst und Vorurteilen gegenüber einer klugen, selbständigen Frau, die vielen Menschen ihrer Zeit unheimlich ist. Die fromme Emerenzia Pichler lebte in den düsteren Zeiten des Dreißigjährigen Krieges in Tirol. Wie ihre Mutter wird sie Pfaffin (Pfarrhäuserin). Als sie einen jungen ungestümen Soldaten kennenlernt, folgt sie ihm als seine Frau. Doch er verlässt sie, unwissend, dass sie schwanger ist Damit beginnt der lange Leidensweg der jungen Frau. Der Buhlschaft mit dem Teufel und der Hexerei angeklagt, findet sie ein tragisches Ende. Sprachlich virtuos und historisch genau zeichnet Wibmer-Pedit das Zeit- und Lebensbild einer wissbegierigen, gläubigen und beherzten Frau, die unbewusst Konventionen und gesellschaftliche Grenzen sprengt. Ohne Zweifel kann „Die Pfaffin“ als der bedeutendste Roman der österreichischen Schriftstellerin Wibmer-Pedit gelten.

      Die Pfaffin2013
    • Sankt Nothburg

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Sprache der Schriftstellerin Fanny Wibmer-Pedit, die in diesem Buch das Leben der heiligen Notburga nacherzählt, klingt beim Lesen ein wenig eigentümlich. Immerhin erschien die erste Auflage dieses Werkes bereits 1935. Unabhängig davon erfüllt Fanny Wibmer–Pedits Werk eine wichtige Aufgabe: Es verbreitet die Botschaft einer heiligen Frau, die im Mittelalter wirkte, weder adelig noch Nonne oder Theologin war. Fleiss, Ausdauer, Umsichtigkeit und ein standfester Glaube zeichneten sie aus, der besonders durch ihren Dienst an den Mitmenschen konkrete Gestalt annahm.

      Sankt Nothburg2001
    • Der heilige Berg

      Roman um d. Kloster Säbern in Südtirol

      • 296 Seiten
      • 11 Lesestunden
      Der heilige Berg1984
    • Die Pfaffin

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die Pfaffin - bk1705; Carinthia Verlag; Fanny Wibmer Pedit; Paperback; 1981

      Die Pfaffin1981
    • Margarete Maultasch

      • 550 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die Biographie der Erbgräfina von Tirol, die durch Verleumdung zur "Maultasch" wurde, in Wahrheit aber eine der bedeutendsten Gestalten der österr. Geschichte war

      Margarete Maultasch1981
      3,0