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Klaus Kochmann

    Der Elefant des Papstes
    Achill in Vietnam
    Hitler 1936-1945
    • Hitler 1936-1945

      • 1343 Seiten
      • 48 Lesestunden

      Das Warten hat sich gelohnt: Ian Kershaw ergänzt sein 1998 erschienenes, viel gelobtes Werk über Hitler um einen zweiten Band, der die Jahre 1936-1945 behandelt. Auf über 1000 Seiten schildert der britische Historiker den Aufstieg des Diktators zur Macht und seinen dramatischen Fall im Bunker unter der Berliner Reichskanzlei. Der Untertitel "Nemesis" verweist auf die griechische Rachegöttin, die die Hybris von Krieg und Holocaust verfolgt hätte. Kershaws Meisterwerk ist eine erweiterte Synthese seiner früheren Arbeiten, die weiterhin lesenswert sind. Der international anerkannte NS-Experte bietet eine unbefangene Sicht auf ein Thema, das für deutsche Historiker oft mit Schwierigkeiten behaftet ist. Er wagt es, den Initiator des größten Völkermordes nicht nur als Monstrum, sondern auch als tragische Figur darzustellen, die in ihrer selbstinszenierten Rolle des Führers ein einsames Leben führte. Kershaw stellt Hitlers Psychopathie in Frage und relativiert den Anteil des Chefideologen am Völkermord, was in Deutschland auf Empörung stoßen könnte. Mit diesem monumentalen Werk hat Kershaw die ultimative Monografie über eine der unheilvollsten Figuren der Neuzeit geschaffen.

      Hitler 1936-1945
      4,5
    • Achill in Vietnam

      Kampftrauma und Persönlichkeitsverlust

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der moderne Krieg hinterlässt tiefgreifende seelische Verwüstungen. In diesem bemerkenswerten Werk untersucht der amerikanische Psychiater Jonathan Shay die psychischen Schäden, die Krieg im Menschen anrichtet, indem er die Erfahrungen seiner Patienten, ehemalige Vietnamkämpfer mit schweren posttraumatischen Störungen, mit den Erzählungen in Homers Ilias vergleicht. Die Ilias beschreibt, wie Achill aus Trauer um Patroklos zum Berserker wird. Shay fragt, wie sich ein Verhalten entwickelt, das es modernen Soldaten ermöglicht, zivilisatorische Hüllen abzulegen, und warum sie oft Schwierigkeiten haben, sich nach dem Krieg in "normalen Verhältnissen" zurechtzufinden. Er sieht die Ursachen des posttraumatischen Syndroms nicht nur im grausamen Kriegsgeschehen, sondern auch in einer moralischen Entgrenzung, die entsteht, wenn Soldaten gegen ihre ethischen Werte verstoßen. Diese Verletzung des "Rechten" führt zu einem Verlust der psychischen Verbindung zur Welt außerhalb des Krieges. Shay beschreibt, wie schwerwiegende psychische Schäden aus dem Verlust des Vertrauens resultieren und zur Zerstörung der Fähigkeit zu vertrauen führen. Die Folgen sind zwanghafte Wiederholungen traumatischer Erlebnisse, reduzierte psychische Belastbarkeit und ein Verlust des Interesses an der Welt. Shay zeigt, dass Krieg eine anhaltende individuelle Pathologie sein kann und dass die psychische Transformation universell ist, die klassischen Krieger mit mode

      Achill in Vietnam
    • Der Elefant des Papstes

      • 366 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Rome, 1514. It is the high summer of the Italian Renaissance. The Turks have extinguished Constantinople, Rome's thousand-year rival. The ships of Portugal and Spain are gaining access to "new" worlds both east and west. Architects, craftsmen and artists - Bramante, Michelangelo and Raphael among themswarm for commissions to rebuild and embellish the long-derelict city. The Eternal City is once again the undisputed center of Christendom. So what on earth is the pope doing with a baby white elephant? In this tour de force of original scholarship, Silvio Bedini gives us an elephant's-back view of early modern Europe unlike any we have seen before.

      Der Elefant des Papstes