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Klaus Kochmann

    Der Elefant des Papstes
    Achill in Vietnam
    Hitler. 1936-1945
    • Hitler. 1936-1945

      • 1343 Seiten
      • 48 Lesestunden
      4,5(176)Abgeben

      Abschluß und Krönung der herausragenden Biographie. Ian Kershaws fesselnde Darstellung Hitlers und seiner Zeit vom Höhepunkt der Popularität 1936 bis zum Untergang 1945. Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Bandes wendet sich der britische Historiker den neun Jahren zu, in denen Adolf Hitler Deutschland von den Höhen einer nationalen Euphorie in den Vernichtungskrieg und schließlich die bedingungslose Kapitulation führte. Genau und anschaulich zeigt Kershaw die fatale Wechselwirkung zwischen den Visionen Hitlers einerseits und den Wünschen und Machenschaften seiner Gefolgsleute andererseits. Nur in diesem Zusammenwirken konnte es zu kriegerischem Größenwahn und industriellem Massenmord kommen. Die persönliche Rolle Hitlers und sein dramatisches Ende im Bunker unter Berlin beleuchtet Ian Kershaw auf Basis der neuesten Forschung und bislang unberücksichtigter Quellen. Diese Biographie ist ein Höhepunkt der Geschichtsschreibung, sie verbindet auf unerreichte Weise die Darstellung der Person Hitlers mit dem Porträt seiner Zeit: Ohne Hitler sind die Schrecken des Zweiten Weltkrieges nicht vorstellbar. Ohne die Gefolgschaft der Deutschen ebensowenig. Mit diesem überragenden Werk sind wir dem Begreifen des Phänomens »Hitler und das Dritte Reich« einen entscheidenden Schritt nähergekommen.

      Hitler. 1936-1945
    • Achill in Vietnam

      Kampftrauma und Persönlichkeitsverlust

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Welche seelischen Verwüstungen richtet der moderne Krieg an. Der Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, wohl aber ist die Politik einer Nachkriegszeit in manchen Aspekten die Fortsetzung des Krieges In diesem bemerkenswerten Buch untersucht der amerikanische Psychiater Jonathan Shay die seelischen Verwüstungen, die der moderne Krieg im Menschen anrichtet, indem er die Aussagen seiner Patienten mit denen in Homers Ilias vergleicht. Seine Patienten sind ehemalige Vietnamkämpfer, die an schweren posttraumatischen Störungen leiden; die Ilias beschreibt, wie der Krieger Achill aus Trauer über den Tod seines Freundes Patroklos "zum Berserker" wird. Wie entsteht ein Verhalten, das den modernen Soldaten wie den historischen Krieger die zivilisatorischen Hüllen abstreifen läßt? Wie kommt es, daß es ihm nach Beendigung der kriegerischen Ausnahmesituation oft unmöglich ist, sich wieder in "normalen Verhältnissen" zurechtzufinden? Für Shay hat das posttraumatische Syndrom seine Ursache in der Regel nicht so sehr im grausigen Kriegsgeschehen selbst, sondern in einer Art moralischer Entgrenzung, die der Soldat erlebt, wenn zudem seiner sittlichen Wertordnung zuwidergehandelt wird, wenn das verletzt wird, was - ungeachtet kriegsbedingter Gewalt - "recht ist". Die Verletzung dessen, was "recht ist", scheint die Verletzung einer Grenze zu bedeuten, die nötig wäre, damit der Soldat seine psychische Verbindung zu einem Status außerhalb des Krieges nicht verliert. "Schwere psychische Schäden haben ihren Ursprung in der Zerstörung des Vertrauens, und sie führen zur Zerstörung der Fähigkeit zu vertrauen", schreibt Shay. Die weiteren Folgen: zwanghafte Wiederholung des traumatisierenden Erlebnisses im Schlaf- und Wachzustand; stark herabgesetzte psychische Belastbarkeit; Verlust jeden Interesses an der Welt schlechthin. Jonathan Shays kluges, einfühlsames Buch zeigt, daß Krieg eine fortdauernde individuelle Pathologie sein kann; es zeigt, daß die dabei durchlaufene psychische Transformation universell ist, den klassischen Krieger mit dem modernen Soldaten verbindet; und es zeigt nicht zuletzt, welch permanente Zerstörungen der Krieg in jedem Zeitalter hervorruft. Jonathan Shay arbeitet als Psychiater mit Vietnamveteranen, die an posttraumatischer Belastungsstörung leiden, im Department of Veterans Affairs Outpatient Clinic in der Umgebung von Boston. Er gehört außerdem der Fakultät der Tufts Medical School an und lebt in Cambridge, Massachusetts.

      Achill in Vietnam
    • Der Elefant des Papstes

      • 366 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Rome, 1514. It is the high summer of the Italian Renaissance. The Turks have extinguished Constantinople, Rome's thousand-year rival. The ships of Portugal and Spain are gaining access to "new" worlds both east and west. Architects, craftsmen and artists - Bramante, Michelangelo and Raphael among themswarm for commissions to rebuild and embellish the long-derelict city. The Eternal City is once again the undisputed center of Christendom. So what on earth is the pope doing with a baby white elephant? In this tour de force of original scholarship, Silvio Bedini gives us an elephant's-back view of early modern Europe unlike any we have seen before.

      Der Elefant des Papstes