Hans-Ulrich Wehler Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Hans-Ulrich Wehler war ein einflussreicher deutscher Historiker, dessen Werk das Verständnis der modernen deutschen Geschichte maßgeblich prägte. Als Begründer der Bielefelder Schule war er ein zentraler Verfechter der „Sonderweg“-These. Sein Ansatz konzentrierte sich auf Sozial- und Strukturgeschichte und bot eine charakteristische Perspektive auf die Entwicklung Deutschlands. Wehlers Gelehrsamkeit zeichnet sich durch analytische Strenge und das Streben nach einem umfassenden Verständnis historischer Prozesse aus.






Hans-Ulrich Wehler hat mit seinem Buch ? Die neue Umverteilung. Soziale Ungleichheit in Deutschland? im vergangenen Frühjahr Stoff für Diskussionen geliefert und einen Bestseller vorgelegt. Der Historiker, dessen Deutsche Gesellschaftsgeschichte zu den herausragenden Werken der jüngeren Geschichtsschreibung gehört, versammelt in regelmäßigen Abständen seine wichtigsten Essays und Aufsätze. Einen Schwerpunkt des neuen Bandes bildet die Frage nach den historischen Erfahrungen der Deutschen mit dem Kapitalismus. Aber auch die Sarrazin-Debatte, die Zukunft der Sozialgeschichte und ein kritischer Rückblick auf die Generation 45 gehören zu den Themen, denen sich Wehler diesmal widmet.
Schwindelerregende Managergehälter am einen Ende der sozialen Stufenleiter – wachsende Kinderarmut und Hartz-IV-Tristesse am anderen. Die Schere öffnet sich, soviel ist klar. Hans-Ulrich Wehler, einer der renommiertesten deutschen Sozialhistoriker, wollte es etwas genauer wissen: Wer kommt hierzulande nach oben, wer bleibt in der Regel stecken? Wie viel Vermögen haben wie viele? Wer wird gut versorgt, wenn er krank wird, wer ist schlecht dran? Wer heiratet wen? Wer wohnt wie? Verschärft sich die soziale Ungleichheit im Alter? Wie steht es um die Bildungschancen und die Rolle von Geschlecht, Herkunft, Religion, um das Verhältnis von West und Ost? Die Diagnose ist ernüchternd und nicht selten bedrückend: Bei allen eindrucksvollen Leistungen der deutschen Wirtschaft und aller unbestrittenen Wohlstandssteigerung der vergangenen Jahrzehnte ist die Bundesrepublik ein Land der „exzessiven Hierarchisierung“ geblieben, in dem der Fahrstuhl nur für wenige nach oben führt, aber für immer mehr nach unten.
Land ohne Unterschichten?
Neue Essays zur deutschen Geschichte
Von den Unterschichten in der Bundesrepublik, deren Existenz allzu gern bestritten wird, bis zum heftig umstrittenen EU-Beitritt der Türkei, vom Nationalismus als radikaler Mobilisierungsideologie bis zu den lange tabuisierten Opfererfahrungen der Deutschen reicht das Spektrum dieser neuen Essays von Hans-Ulrich Wehler. Der Bielefelder Historiker, der unlängst selbst mit dem fünften und abschließenden Band seiner großen Deutschen Gesellschaftsgeschichte eine Kontroverse ausgelöst hat (bsr 1915: Bundesrepublik und DDR. Hans-Ulrich Wehlers „Deutsche Gesellschaftsgeschichte“ in der Debatte), demonstriert in diesem Band einmal mehr seine besondere Begabung, die Rolle des Wissenschaftlers mit der des tagespolitisch engagierten Publizisten zu verbinden.
Der Nationalsozialismus: Bewegung, Führerherrschaft, Verbrechen
- 315 Seiten
- 12 Lesestunden
Hans-Ulrich Wehlers Geschichte des Nationalsozialismus jetzt neubearbeitet in einem Band Hans-Ulrich Wehlers Darstellung des Nationalsozialismus im Rahmen seiner „Deutschen Gesellschaftsgeschichte“ hat bei ihrem Erscheinen großes Aufsehen erregt. Nirgendwo sonst ist das Konzept der charismatischen Führerherrschaft so konsequent ins Zentrum der Deutung gerückt worden. Von großer Zustimmung bis zu vehementer Kritik reichte das Spektrum der Reaktionen auf Wehlers Interpretation, die - auf den ersten Blick durchaus überraschend - mit dem „Führer“ Adolf Hitler in seine Gesellschaftsgeschichte eine Figur von schlechthin entscheidender Bedeutung für den Gang der Ereignisse einführt. Dieses Buch schildert in erklärender Absicht den Aufstieg des Nationalsozialismus, die Führerdiktatur Hitlers, den Verlauf des Zweiten Weltkriegs und den Holocaust. Es beruht in wesentlichen Teilen auf den Darlegungen in Wehlers „Deutscher Gesellschaftsgeschichte“, die aber an vielen Stellen ergänzt und aktualisiert worden sind. Zugleich ist der Band auch eine Auseinandersetzung Wehlers mit seinen Kritikern. Hans-Ulrich Wehlers Deutung der deutschen Katastrophe - nun zusammengefasst in einem kompakten Band.
Hans-Ulrich Wehlers Deutsche Gesellschaftsgeschichte ist ein herausragendes historisches Werk, das über dreihundert Jahre deutscher Geschichte umfasst. Der erste Band, der Deutschland von 1700 bis 1815 behandelt, erschien vor rund zwanzig Jahren und wurde sofort ein großer Erfolg. Mit dem fünften Band wird dieses epochale Werk nun vollendet. Wehlers Konzept bleibt konstant und fokussiert sich auf politische Herrschaft, Kultur, Wirtschaft und soziale Ungleichheit. Er untersucht, wie Herrschaft organisiert wird und welche sozialen Realitäten daraus entstehen. Dabei fällt das Urteil über die DDR kritisch aus, während auch die Bundesrepublik bei aller demokratischen Verfasstheit überraschende Kontinuitäten sozialer Schichtung aufweist. Das gängige Bild einer offenen Gesellschaft mit Aufstiegsmöglichkeiten erweist sich als empirisch wenig stichhaltig. Wehler zeigt, dass die Kontinuität der Eliten und Besitzverhältnisse ein Kennzeichen der westlichen Demokratie nach 1945 ist. Die umfassende Analyse und die tiefgehende Forschung machen dieses Werk zu einer Meisterleistung der deutschen Geschichtsschreibung und zu einem beeindruckenden Zeugnis von Wehlers intellektuellem Einfluss.
Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära 1700-1815
- 676 Seiten
- 24 Lesestunden
Hans-Ulrich Wehler hat stets zu historischen Kontroversen und wichtigen tagespolitischen Fragen öffentlich Stellung genommen. Der Streit um die Wehrmachtsausstellung, die Vertreibung aus dem Osten, der Bombenkrieg gegen die deutschen Städte, aber auch die jüngeren Entwicklungen in der Bürgertums- und Nationalismusforschung kommen in diesem Band ebenso zur Sprache wie die neuerdings wiederbelebten Präventivkriegsillusionen oder die Frage des Türkeibeitritts in die EU, die Hans-Ulrich Wehler durch seinen polemischen Essay in eine breitere Öffentlichkeit getragen hat.
Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949
- 1173 Seiten
- 42 Lesestunden
Im dritten Band untersucht Hans-Ulrich Wehler die Entwicklung von Wirtschaft, Sozialstruktur, politischer Herrschaft und Kultur in Deutschland von 1849 bis zum Ersten Weltkrieg. Das Buch bietet eine umfassende Neubewertung von mehr als einem halben Jahrhundert deutscher Geschichte.
Hans-Ulrich Wehler gibt in diesem Band einen souveränen Überblick über die Geschichte des Nationalismus von den Anfängen bis zu seinen heutigen Erscheinungsformen. Dabei stehen Europa und Nordamerika im Vordergrund, aber der Blick fällt auch auf die Ausprägungen des Nationalismus in der außereuropäischen Welt.
Die Herausforderung der Kulturgeschichte
- 159 Seiten
- 6 Lesestunden
Politik in der Geschichte
- 268 Seiten
- 10 Lesestunden
Scheidewege der deutschen Geschichte
Von der Reformation bis zur Wende 1517-1989
Die Gegenwart als Geschichte
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Bibliographie zur neueren deutschen Sozialgeschichte
- 439 Seiten
- 16 Lesestunden
Nationalismus und Nationalstaat
Studien zum nationalen Problem im modernen Europa
- 379 Seiten
- 14 Lesestunden
Theodor Schieder: Nationalismus und Nationalstaat. Studien zum nationalen Problem im modernen Europa. Herausgegeben von Otto Dann und Hans-Ulrich Wehler. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1991. 379 Seiten, 54,- DM
Europäischer Adel 1750 - 1950
- 305 Seiten
- 11 Lesestunden
Aus der Geschichte lernen?
- 323 Seiten
- 12 Lesestunden
Beck'sche Reihe; 360
Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1815 bis 1845/49
- 914 Seiten
- 32 Lesestunden
Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700 bis 1815
- 676 Seiten
- 24 Lesestunden
Deutsche Gesellschaftsgeschichte
- 1173 Seiten
- 42 Lesestunden
„Eine Meisterleistung deutscher Geschichtsschreibung.“ Richard J. Evans, Frankfurter Rundschau „Ein gigantisches Projekt, das die Arbeitskraft eines einzelnen Forschers zu überfordern schien.“ Volker Ullrich, Die Zeit „Ein beeindruckendes Zeugnis des Anspruchs und der Produktivität, die Wehler zu einer herausragenden Figur des intellektuellen Deutschlands gemacht haben.“ Hermann Rudolph, Der Tagesspiegel
Neue Historische Bibliothek: Die deutsche Revolution von 1848/49
- 255 Seiten
- 9 Lesestunden
Available in English to coincide with the 150th anniversary, this original study of the German Revolution of 1848-9 examines the failure of the revolution, its repression and the attempts to come to terms with this repression.
Geschichte und Ökonomie - 2. Auflage
- 402 Seiten
- 15 Lesestunden
Die Studie betrachtet Sklaverei nicht nur als wirtschaftliche Institution, sondern als Prozess der sozialen Marginalisierung. Sie untersucht die Rekrutierung von Sklaven und deren unterschiedliche Lebensrealitäten in verschiedenen Zeiten und Kulturen. Ein abschließendes Kapitel diskutiert die umstrittene Rolle der Sklaverei im wirtschaftlichen Aufschwung Europas.
»Die neue Preußen-Mode verrät nur zu deutlich, daß sie zur Flucht vor der bundesrepublikanischen Wirklichkeit anhält. Sie beschönigt die Schwachstellen der preußischen Geschichte und greift einige maßlos idealisierte Elemente heraus, da sie historisch nicht so gut informiert ist, daß sie erkennen oder zuzugestehen vermöchte, wie lange die kritische Geschichtswissenschaft diese Götzen schon vom Podest gestürzt hat.« Dieses pointierte Urteil Hans-Ulrich Wehlers über die gegenwärtig wieder in Mode gekommene Preußen-Verehrung kann als repräsentativ gelten sowohl für die Themen als auch für die Formen, in denen ein Fachwissenschaftler zu Fragen Stellung nimmt, die das allgemeine historische Verständnis der Gegenwart betreffen. Diese in der Öffentlichkeit umstrittenen Sachverhalte sind Anlaß zu unverschnörkelt formulierten Polemiken, die, um der Klärung der umstrittenen Sachverhalte willen, diplomatisch verhüllten Sottisen oder betulich verklausulierten Bedenken vorgezogen wurden. Darin liegt die Berechtigung des Untertitels.
Imperialismus
- 475 Seiten
- 17 Lesestunden
Klassen in der europäischen Sozialgeschichte
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Von Heinz-gerhard Haupt ... [et Al.] ; Hrsg. Von Hans-ulrich Wehler. Revised Papers Presented By The Sektion Europäische Sozialgeschichte Im Vergleich, Soziale Ungleichheit Und Klassenstrukturen At The 32d Deutscher Historikertag Held In Hamburg In Oct. 1978. Includes Bibliographical References.
Die moderne deutsche Geschichte in der internationalen Forschung
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Der Deutsche Bauernkrieg 1524 - 1526
- 356 Seiten
- 13 Lesestunden
Geschichte und Soziologie
- 367 Seiten
- 13 Lesestunden
Bismarck und der Imperialismus
- 538 Seiten
- 19 Lesestunden
Soziologie und Psychoanalyse
- 173 Seiten
- 7 Lesestunden
Deutsche Historiker IV
- 116 Seiten
- 5 Lesestunden
Moderne deutsche Sozialgeschichte
- 576 Seiten
- 21 Lesestunden






























![200 [Zweihundert] Jahre amerikanische Revolution und moderne Revolutionsforschung](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/52588699.jpg)










