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Lothar-Günther Buchheim

    6. Februar 1918 – 22. Februar 2007

    Lothar-Günther Buchheim war ein deutscher Autor, Maler und Kunstsammler. Weltweite Bekanntheit erlangte er durch seinen Roman Das Boot, der zu einem internationalen Bestseller wurde und 1981 verfilmt wurde. Seine Werke erkunden oft die Tiefen der menschlichen Psyche und die Absurdität des Krieges. Buchheims unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch rohen Realismus und scharfe Beobachtung menschlichen Verhaltens unter extremen Bedingungen aus.

    Lothar-Günther Buchheim
    Jäger im Weltmeer
    Das Segelschiff
    Die U-Boot-Fahrer
    Der Film Das Boot
    Zu Tode gesiegt
    Das Boot
    • 2022

      Das Jugendwerk von Lothar-Günther Buchheim: „Tage und Nächte steigen aus dem Strom” ist das erste Buch des damals achtzehnjährigen Lothar-Günther Buchheim. Ein mitreißender autobiografischer Bericht des Abenteurers über eine Fahrt im Paddelboot von Passau aus flussabwärts bis zur Mündung der Donau ins Schwarze Meer, unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Er legte auf dieser Reise 1735 Kilometer zurück und wurde auf ihren Stationen - Siebenbürgen, den Karpaten, Bukowina und Constanza - zum Zeugen von urweltlichen Landschaften und archaischen Lebensweisen. Der Autor beeindruckt durch Spontaneität, große sprachliche Ausdruckskraft und plastische Bilder. Es ist das erste Zeugnis eines hochbegabten Schriftstellers, der seine Beobachtungen und Begegnungen mit wachen Sinnen beschreibt und mit seinen Zeichnungen illustriert. Mit den Originalzeichnungen des auch als Maler und Kunstsammler berühmten Autors.

      Tage und Nächte steigen aus dem Strom
    • 2006
    • 2000

      Es ist der Abschied von der unvergänglichen See, den Schiffen, die nicht mehr sind, und den Männern, deren Tage nicht mehr wiederkehren. Zwei Männer machen sich noch einmal gemeinsam auf den Weg: Lothar-Günther Buchheim und der 'Alte', Buchheims Kommandant auf der U 96. An Bord des Nuklearschiffes 'Otto Hahn', dem absurdesten Schiff der deutschen Nachkriegszeit, fahren sie von Rotterdam nach Durban. Unendlich viele Fragen sind noch offen – für die Antworten, beide wissen es, bleibt nicht mehr viel Zeit. 'Liest sich wahnwitzig spannend.' Süddeutsche Zeitung

      Der Abschied
    • 1998
    • 1996

      Der Roman "Die Festung" hat Buchheim manche Vorwürfe wegen eines 1943 gedruckten Buches eingetragen, das den Handel gar nicht erreichte, 2 Auflagen wurden durch Kriegseinwirkungen zerstört. Buchheim hatte dieses U-Boot-Buch für Peter Suhrkamp gemacht, um den Verlag vor NS-Nachstellungen zu retten. In der "Festung" hat er ausführlich von den Hintergründen erzählt, im Vorwort zur 1. nun zugänglichen Ausgabe tut er es kürzer. Das Buch widerlegt die Vorwürfe, hier sei ein kriegsverherrlichendes Werk des Kriegsberichterstatters entstanden, viele Bilder sprechen für sich, keine Heldenpose oder Verherrlichung, ebenso nüchtern ist der Text, im "Boot" wurde die Bedrückung in den Eisensärgen dann breiter ausgeführt. Nur wenige Bilder aus diesem Buch hat Buchheim später in seine U-Boot-Trilogie übernommen. Bis auf ein fehlendes Dönitz-Foto und -Vorwort folgt die Neuausgabe unverändert dem unbekannten Buch von 1943

      Jäger im Weltmeer
    • 1995

      Die Festung

      • 1469 Seiten
      • 52 Lesestunden
      3,9(62)Abgeben

      Frühjahr 1944. Die Feindfahrten der deutschen U-Boote sind längst Himmelfahrtskommandos geworden. U 96 ist noch einmal davongekommen. Der Kommandant wird Flottillenchef in Brest, der Kriegsberichterstatter Buchheim wird nach Berlin beordert. Diese Reise wird zum Beginn einer aberwitzigen Odyssee durch eine kriegsgeschüttelte Welt. Hinein ins bombengeschundene Deutschland, in dem Zerstörung und Tod Alltag geworden sind, die Nazimaschine noch perfekter, die Täuschungen perfider. In Berlin erfährt Buchheim von der Verhaftung seines Verlegers Peter Suhrkamp und bald gerät auch er unter Druck: Arbeitet seine französische Freundin für die Resistance? Berlin, München, Paris, die Invasionsfront und die Festung Brest sind die Stationen, auf denen Buchheim den Krieg im Querschnitt erlebt. Buchheim schildert die Wirklichkeit des Jahres 1944 - vier Monate einer Zeit, in der 'an einem Tag oft mehr geschah als sonst in einem Jahr'.

      Die Festung
    • 1992

      Der Freistaat Sachsen, bis 1918 Königreich, erscheint hier mit seinen schönsten Landschaften und bedeutendsten Baudenkmälern in Farbaufnahmen von Klaus Rohmeyer. Erläuternde Texte von Hans Jürgen Hansen geben wertvolle Informationen zu den einzelnen Bildern. Einer der bekanntesten Sachsen, der in Chemnitz aufgewachsene Professor Lothar-Günther Buchheim, internationaler Bestsellerautor („Das Boot“), Maler und Kunstsammler, schrieb die Einführung. Auf persönlichen Erinnerungen basierend, stellt er Betrachtungen an über das Land seiner Herkunft, die zugleich eine versteckte Liebeserklärung sind an dieses schöne Stück Erde im Herzen Deutschlands.

      Die schönsten Landschaften in Deutschland Freistaat Sachsen