Unverblümte Bekenntnisse, homoerotisches Knistern, laszive Spiele im Bärenfell – dieser Roman über eine schwungvolle Dreiecksbeziehung besticht durch seine Freizügigkeit. Er reflektiert zeitlose Themen wie Geschlechterrollen und Identitätskonflikte. Théophile Gautier, der passionierteste Ästhet der französischen Literatur, beherrscht wortgewaltige Tiraden ebenso wie konzise Pointen. Der junge Edelmann D’Albert schwankt zwischen sinnlosem Aktionismus und dekadenter Lethargie. Sein sehnlichster Wunsch: eine Geliebte. Doch kaum eine Frau könnte seinen verstiegenen Vorstellungen entsprechen. Als er in einem Salon die kecke Rosette kennenlernt, hat er zwar eine Gefährtin für seine sinnlichen Eskapaden. Aber trotz vereinzelter Glücksmomente wird er ihrer schnell überdrüssig. Da tritt der grazile Théodore de Sérannes auf den Plan. Rosette ist ihm sogleich erlegen, und auch D’Albert fühlt sich wie magisch zu ihm hingezogen. Sollte ein Mann seinen Traum von Vollkommenheit erfüllen? Oder verbirgt sich hinter dem androgynen Kavalier eine Mademoiselle? In der aufwühlenden Situation weiß D’Albert nur das Eine: Dieses Geschöpf muss er lieben. Neuübersetzung zum 200. Geburtstag des Autors am 30. August 2011
Riccardo Reim Bücher






Anhand der Geschichte der Protagonistin Denise, einer Verkäuferin, die aus der Provinz nach Paris kommt und im Paradies der Damen eine Anstellung findet, wird das Wachstum und die Struktur dieses Kaufhauses und gleichzeitig der Niedergang des kleingewerblichen Einzelhandels eines kompletten Pariser Stadtviertels beschrieben. Die im Roman auftauchenden Figuren sind aktiv oder passiv mit dem expandierenden Kaufhaus verbunden - als Mitarbeiter, Käufer oder anliegender Einzelhändler. Besonderes Augenmerk findet neben der Verkäuferin Denise der Inhaber des Kaufhauses, Octave Mouret, und dessen Leben in der feinen Pariser Gesellschaft sowie seine Geschäftspraktiken. Vorbild für diese Romanfigur waren der Unternehmer Auguste Hériot, der das Pariser Kaufhaus Grands Magasins du Louvre begründete, sowie Aristide Boucicaut, der Gründer des Le Bon Marché.
Hugos historischer Roman handelt vom Aufstand der Vendée des Jahres 1793 in Frankreich. Gekonnt erzählt der Meisterautor eine Geschichte zwischen Abenteuern eines Bataillons Regierungstruppen auf See, den Geschehnissen im revolutionären Paris und den blutigen Scharmützeln in der Vendée. Analog zu Sir Walter Scott mischt Hugo dabei geschichtliche Ereignisse mit einem Schuss Fiktion.
'Ich habe gestern den ganzen Tag bis halb 11 Uhr nachts damit zugebracht, ›Nana‹ zu lesen und ich habe die ganze Nacht darüber nicht schlafen können. Es wimmelt nur so von echten Ausdrücken, und zum Schluß der Tod ist ganz Michelangelo! Ein enormes Buch, mein Lieber!' Gustave Flaubert an Emile Zola Die unsterbliche Nana ist die Grande Cocotte, die sich, intrigant und triebhaft, einen Platz in der Gesellschaft erobert und alle ruiniert, die ihr verfallen und ihr Herz und Vermögen zu Füßen legen. Sie ist die 'goldene Fliege, die aus dem Kot auffliegt und vergiftet, was sie berührt'. Mit ihrer Hemmungslosigkeit und ihrem Leichtsinn setzt sie jedoch das Erreichte aufs Spiel und stirbt einsam in Paris. Flaubert schrieb an den Verleger Charpentier: 'Welche Lektüre! Wirklich ein tolles Buch! Zola ist ein Mann von Genie!'
L'abbazia di Northanger - Edizione integrale
- 184 Seiten
- 7 Lesestunden
Clicca qui per l'edizione "Storie senza tempo". Una storia d'amore sboccia nella cittadina termale inglese di Bath tra un giovane e benestante pastore anglicano e la protagonista del romanzo, Catherine Morland. Creduta una ricca ereditiera, Catherine viene invitata dal padre del fidanzato nella residenza di famiglia, l'ex-abbazia di Northanger. Suggestionata dal luogo e ancor più dalle intense letture di romanzi dell'orrore all'epoca in gran voga, la giovane protagonista, in un classico scambio tra fantasia e realtà,vive banali eventi quotidiani alterandoli alla luce di immaginarie atmosfere di terrore. Una serie di malintesi, frutto della sua fantasia sovreccitata, mette a repentaglio il rapporto sentimentale appena nato, pregiudicato anche dalla scoperta delle sue reali condizioni economiche. Celebrazione dei riti d' iniziazione sociale della borghesia inglese di provincia a cavallo tra Sette e Ottocento, quest'opera della Austin non si esaurisce nella storia di una contrastata passione, ma rappresenta una sottile parodia del romanzo sentimentale e soprattutto del romanzo gotico, che resta di grande attualità ancora oggi.
Il castello di Otranto
- 225 Seiten
- 8 Lesestunden
Ambientato in un medioevo italiano fantasiosamente cupo, tra passaggi segreti e cieli tempestosi, rumori misteriosi e terribili scene notturne, "Il castello di Otranto" accumula delitti e rimorsi, scambi di persone, fanciulle perseguitate, innamorati infelici, un fantasma tanto inquieto da sconquassare tutti i muri del castello e, naturalmente, anche un padre che uccide la figlia riconoscendola solo quando è troppo tardi. Non si può leggere nessun romanzo del terrore a prescindere da questo, perché è da questo che discendono tutti gli altri.
Orgoglio e pregiudizio. Ediz. integrale
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Nouvelles naturalistes des soirées de Médan
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
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