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Gregor von Rezzori

    13. Mai 1914 – 23. April 1998

    Gregors von Rezzoris Werk wurzelt tief in der multiethnischen, mehrsprachigen Welt seiner Jugend, einer Welt, die durch die Kriege und Ideologien des 20. Jahrhunderts tragisch demontiert wurde. Seine Schriften erforschen das komplexe Geflecht der Identität innerhalb der wechselnden Grenzen und Loyalitäten eines zersplitterten Europas. Von Rezzoris unstetes Leben bot ihm einen einzigartigen Blickwinkel, von dem aus er die tiefgreifenden und anhaltenden Auswirkungen des historischen Umbruchs auf den menschlichen Zustand festhalten konnte. Seine unverwechselbare Stimme erfasst die melancholische Schönheit und die komplexen sozialen Dynamiken einer vergangenen Ära.

    Gregor von Rezzori
    Ein Fremder in Lolitaland
    Greisengemurmel
    Der Tod meines Bruders Abel
    Neue maghrebinische Geschichten
    Kain
    Der arbeitslose König. Maghrebinische Märchen
    • Das utopische Land Maghrebinien ist das Mythenland Rezzorischen Witzes. In diesen tolldreisten Lügengeschichten aus balkanischen Essenzen feiern Boccaccio und Aretino Wiederauferstehung.

      Der arbeitslose König. Maghrebinische Märchen
      5,0
    • Kain

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden
      Kain
      4,5
    • Greisengemurmel

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Gregor von Rezzori, Sprachkünstler, Spötter und Weltbürger, hat trotz zahlreicher bezaubernder Portraits aus eigener Feder geschworen, niemals eine Autobiographie zu verfassen. Dennoch - welch wunderbarer Wortbruch - hat er sich aufgemacht zu einer Wanderung durch unser Jahrhundert und damit durch seine eigene Lebensgeschichte. Gesichter und Geschichten sorgen dafür, daß kein trockenes Geschichtsbuch entstanden ist, sondern Erinnerungen, die ein ganzes Jahrhundert widerspiegeln. Gregor von Rezzori nennt sein Buch selbstironisch „Greisengemurmel“. Doch der Leser soll sich nicht täuschen lassen, es ist ihm durchaus ernst mit seinem „Rechenschaftsbericht“

      Greisengemurmel
      4,0
    • Der Grandseigneur der europäischen Literatur flaniert durch sein Jahrhundert: nachdenklich, respektlos, geistreich und sehr amüsant. Wer den grandiosen Sprachkünstler Rezzori, den sanften Spötter, indiskreten Weltbürger kennt, weiß dass hier kein Geschichtsbuch anzukündigen ist. Es ist ein Buch der Geschichten und der Gesichter. Vor den Augen des Lesers erwacht ein knappes Jahrhundert zum Leben, voller Klugheit, Lachen, Leidenschaft, Hass, Massenwahn und Tod. Der Kosmopolit Rezzori, dessen Wurzeln in der alten Bukowina liegen, wo sich ein rundes Dutzend Völker, Glaubensbekenntnisse, Sprachen und historische Überlieferungen zu einer wahrlich multikulturellen Gesellschaft verbanden, erinnert sich für die kommenden Generationen.

      Mir auf der Spur
      4,0
    • Memoiren eines Antisemiten

      E. Roman in 5 Erzählungen

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Set in Central Europe between World Wars I and II, this work comprises five interrelated stories that depict one man's ambivalent, at times obsessive, relations with Jewish friends and lovers--including his Jewish wife.

      Memoiren eines Antisemiten
      4,2
    • Blumen im Schnee

      • 309 Seiten
      • 11 Lesestunden

      ... Die ich nie schreiben werde; auch der Versuch der Erzählweise eines gleicherweise nie geschriebenen Bildungsromanes (der Autor ist 1914 in der Bukowina geboren)

      Blumen im Schnee
      4,1