Zeit
- 265 Seiten
- 10 Lesestunden






Immer schneller, immer mehr – diese Maxime ist mittlerweile zum Credo unserer Zeit geworden. Doch was, wenn das schnelle Leben immer mehr zur Last wird, wenn immer mehr Menschen darüber klagen, keine Zeit mehr zu haben für die Familie, Freunde oder für sich selbst und immer öfter das Stresssymptom »Burnout« diagnostiziert wird? Dann ist es höchste Zeit für ein Umsteuern, denn offensichtlich ist diese Tempofahrt nicht zukunftsfähig. »Wir müssen unseren Umgang mit Zeit überdenken und revidieren«, empfiehlt der Zeitexperte Karlheinz A. Geißler – und zeigt, warum wir Langsamkeit, Wiederholung und Warten wieder schätzen sollten. Denn es sind diese Zeiten des »Dazwischen«, die die Dinge und Abläufe auf Abstand bringen und so für den Rhythmus im Leben sorgen. Es sind die »kleinen Sonntage unseres Daseins«, die uns die Freiräume schaffen, darüber nachzudenken, was war und was kommen wird, die Zwischenzeiten fürs Nachdenken, Vordenken, Abschalten und Verarbeiten. Die Zeit ist reif für ein Innehalten, das Buch »Lob der Pause« liefert hierzu wertvolle Denkanstöße.
Wir verabscheuen Langeweile, mögen nicht warten und steigern allzugerne das Tempo. Aber wer sich unter dem Diktat der Termine nur durchs Leben peitscht, lebt an seinen eigenen Möglichkeiten vorbei. Zeit ist Leben, nicht nur kostbar, sondern auch vielfältig und bunt. Zeit gewinnt, wer der Devise abschwört, die alles Leben dem ökonomischen Nutzen unterordnet. Ruhe ist ein Sehnsuchtswort. Und Langsamkeit eine Einladung. »Europas bekanntester Zeitforscher« Karlheinz A. Geißler zeigt: Wer zur Ruhe kommt, hat einfach mehr vom Leben. Er sieht das Besondere und das Detail. Auf der Autobahn des Lebens rast man am Glück vorbei. Daher: immer mit der Ruhe! Gönn dir Zeit. Das Leben ist zu kurz – und viel zu schön – für Hektik.
Im Zeitalter des Internet hat die Uhrzeit ihre Monopolstellung als Zeitmaß verloren. Europas bekanntester Zeitforscher fragt: Wie können wir ein menschliches Zeitmaß bewahren oder neu entwickeln?
Heute - am Ende des Zeitalters der Beschleunigung - verliert die Uhrzeit ihr Monopol als bestimmendes Zeitmaß fürs Leben und Arbeiten
Teefix-Beutel, Tempo-Taschentuch, Hochgeschwindigkeits-Zug, Reißverschluss, Fernsteuerung, Suppenwürfel, Postkarte und Lift – all diese Dinge sollen uns Zeit sparen. Wir erwarten, durch ihre Hilfe von den Mühen des Alltags entlastet zu werden, doch diese Hoffnungen sind trügerisch. Das Leben wird durch die kleinen Helden der Alltagsbeschleunigung nicht besser oder weniger anstrengend. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, unsere Handlungen und Erlebnisse pro Zeiteinheit zu verdichten, was zu einem Hochgeschwindigkeits-Alltag führt. Die Erwartung, durch höheres Tempo mehr von der Welt zu haben, wird durch die Erfahrung gedämpft, dass uns die Welt zunehmend davonzulaufen scheint. Der Kauf eines Computers zur Zeitersparnis ist ebenso unvernünftig wie die Einladung eines Kannibalen zum Essen. Eine „Würfelsuppe“ ist im Vergleich zur selbstgemachten ebenso unzureichend wie ein Computermenü zu einer mehrgängigen Mahlzeit. Professor Karlheinz A. Geißler, der in München lebt und schreibt, hat die amüsanteste Erfindung der Menschheit, die Zeit, zu seinem Lebensthema gemacht. In zahlreichen Publikationen, Rundfunksendungen und Vorträgen hat er seine Gedanken dazu geteilt. Zuletzt erschienen bei HIRZEL: "Wart' mal schnell – Minima Temporalia" und "Zeitvielfalt – Wider das Diktat der Uhr".
Vom Umgang mit der Anfangsstimmung, der Angst und Erwartungen, über Spiele und Interventionsmechanismen bis zum Anfang des Endes reicht das amüsante, unterhaltsame und hilfreiche Buch. Personalwirtschaft Auch wenn Sie die Anfänge Ihrer Seminare immer ohne mulmiges Gefühl souverän und überlegen meistern, keine Probleme mit Dauerrednern und Schweigern haben, Zuspätkommende problemlos integrieren und schon genügend Spiele für schwungvolle Anfänge kennen - werden sie dieses unterhaltsam geschriebene Buch mit seinen vielen humorvollen Zitaten wahrscheinlich mit Vergnügen lesen. villa bossaNova, Lebendige Seminarmethoden
Wann wurde eigentlich das Geld erfunden? Die Politik? Die Null? Die Zukunft? All das gehört ganz selbstverständlich zu unserem Leben und erscheint uns zeitlos. Doch die Welt ist unordentlicher, als wir sie sehen wollen; was wir für „normal“ halten, hat oft eine lange, schillernde Entstehungsgeschichte. In diesem Buch wird die Normalität - zumindest auf Zeit - außer Kraft gesetzt. Das Selbstverständliche wandelt sich zum Ungewöhnlichen und erscheint uns so in neuem Licht. Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler lehrt Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. Er hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, vor allem zu den Themen Pädagogik und Zeit. Stefanie Hajak ist Slawistin und Studienleiterin in der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule Dr. Susanne May studierte Germanistik, Politik und Erziehungswissenschaften. Seit 1995 ist sie Programmdirektorin der Münchner Volkshochschule.
Einer der renommiertesten Zeitforscher unserer Tage zeigt hier, was man der Alltagshast entgegensetzen sollte: Ein überzeugendes Plädoyer für das Warten und Pausieren, fürs Innehalten, Trödeln und Abschalten!