Garten der Steine
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Daniil Granin war eine herausragende Stimme, deren Werk die Komplexität des sowjetischen Systems und den menschlichen Geist darin erforschte. Seine Erzählungen befassten sich oft mit den Herausforderungen, denen sich Einzelpersonen bei der Navigation durch bürokratische Strukturen und dem Kampf um die Förderung neuer Ideen stellten. Granins ingenieurwissenschaftlicher Hintergrund prägte seine präzise Prosa und seinen analytischen Ansatz zu gesellschaftlichen Themen. Sein Schreiben bleibt bedeutsam für seine aufschlussreichen Kommentare zur Schnittstelle von Technologie, Bürokratie und persönlicher Integrität.







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„Ein Jahrhundertbuch.“ Christoph Dieckmann, DIE ZEIT Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende setzt sich der große russische Autor Daniil Granin mit seiner „Schützengrabenwahrheit“ (1941-1944) auseinander und entwirft das vielstimmige, erschreckende und bisher unbekannte Bild eines Krieges, wie ihn weder russische noch deutsche Historiker beschreiben könnten. Direkt nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion im Juni 1941 meldete sich Daniil Granin als Kriegsfreiwilliger und wurde, unerfahren und unbewaffnet, „in den Fleischwolf“ des Krieges geworfen. Heute, mehr als 70 Jahre nach Kriegsende, hinterfragt der große russische Autor die Wahrheiten der Vergangenheit und der Gegenwart aus der Perspektive des jungen Leutnants D. Die sinnlose Opferung von Menschenleben, die hohen materiellen Verluste, die Vernichtung ganzer Armeen aus ideologischen Gründen und die Heimkehr der Kriegsveteranen, die mit ihren physischen und psychischen Schäden allein gelassen wurden – mit all diesen lange verschwiegenen Seiten des Krieges setzt sich Granin in seinem ungewöhnlichen Roman auseinander. „Unser Krieg war ungeschickt, unsinnig, aber das wurde nicht gezeigt und darüber wurde nicht geschrieben. Unser Krieg war ein anderer.“ Daniil Granin „Ein zutiefst ehrliches Buch.“ Sabine Berking, FAZ