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Bettina von Arnim

    Bettina von Arnim war eine deutsche Schriftstellerin und Romanautorin, die den Zeitgeist der Romantik verkörperte. Ihr Stil als Komponistin war unkonventionell und verband Volksmelodien und historische Themen mit innovativen Harmonien und Improvisationen. Sie war zentral für viele kreative Beziehungen, freundete sich mit herausragenden Künstlern ihrer Zeit an und förderte deren künstlerische Übereinstimmung. Ihr Geist und Talent wurden von vielen führenden Komponisten der Ära bewundert.

    1806-1808
    Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns. Märchen
    Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
    Märchen
    Ein Lesebuch
    Werke 2
    • Märchen

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Es war einmal ein König, der hatte ein herrliches Land, und seine Burg stand auf einem hohen Berg, von wo aus er weit sehen konnte. Hinter der Burg waren schöne Gärten zu seiner Lust erbaut, die waren mit herrlichen Flüssen umgeben und mit dichten Wäldern, die ganz mit wilden Tieren erfüllt waren. Löwen, Tiger hatten ihre Wohnung da, wilde Katzen saßen auf den Bäumen, Füchse und Wölfe sprangen im Dickicht umher, weiße Bären und auch mit goldnem Fell schwammen oft paarweis über die Flüsse und kamen in des Königs Garten. Auf dem Gipfel der Bäume nisteten die Stoßadler, Geier und Falken. Es waren diese Wälder ein wahres Reich der Tiere, welches des Königs seines begrenzte, und war als ihr Eigentum angesehen. Der König aber nahm ein Weib, um ihrer Schönheit willen, und daß er Kinder bekomme. Da sie mit dem Segen ging, da freute sich das Volk, daß sie sollten einen Thronerben haben, und sie ehrten das Weib darum sehr hoch; die Zeit des Gebärens verstrich aber, ohne daß sie eines Kindes genesen wäre. Da ward der König traurig, weil er glaubte, sein Gemahl sei krank und müßte bald sterben, aber sie nahm Speis und Trank zu sich wie ein gesundes Weib. Aber sie ging sieben Jahr eines hohen Leibs. Der König ärgerte sich an ihrer Mißgestalt und glaubte, daß sie sich an Gott versündigt habe, weil er sie so hart strafe

      Märchen
      5,0
    • Goethes Briefwechsel mit einem Kinde

      Seinem Denkmal

      • 584 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Bettina von Arnim (1785-1859) gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der deutschen Romantik. Dieses Werk wurde urspr nglich 1835 ver ffentlicht und liegt hier in neuer Rechtschreibung vor.

      Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
      4,3
    • 1806-1808

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Otto Betz und Veronika Straub, umfasst das Buch 304 Seiten.

      1806-1808
      3,0
    • Von Arnim, Bettine. Aus meinem Leben. Zusammengestellt und kommentiert von Dieter Kühn. Erste Auflage. Frankfurt am Main, Insel Verlag, 1982. 11 x 17,5cm. 159 Seiten. Originale Broschur. Sehr guter Zustand. [Insel Taschenbuch, Band 642]. Ein Lauffeuer verbundener Gefühle und Gedanken nennt Bettine von Arnim den Briefwechsel mit ihrer Freundin Karoline von Günderrode. Und ein solches Lauffeuer ist der gesamte vorliegende Band, der eine der witzigsten und mutigsten Schriftstellerinnen der Romantik präsentiert. Neben einer Auswahl ihrer schönsten Texte enthält das Lesebuch einen fortlaufenden Kommentar von Dieter Kühn, der einfühlsam und kritisch zugleich Bettines Lebensspur folgt. Kennen lernen kann man dabei nicht nur eine wunderbare Erzählerin, sondern auch eine selbstbewusste Frau und Idealistin, die ihrer Epoche weit voraus war.

      Aus meinem Leben
      3,5
    • Bettina von Arnim, geboren 1785 in Frankfurt am Main, wird als ein Sinnbild der Romantik bekannt. Nach ihrer standesgemäßen Eheschließung mit Achim von Arnim, dem Freund ihres Bruders Clemens Brentano, pflegt sie Kontakte zu bedeutenden Persönlichkeiten ihrer Zeit, darunter Karl Marx und König Friedrich Wilhelm IV. Sie korrespondiert eifrig mit dem König und trifft Künstler wie Jacob Burckhardt, die Brüder Grimm sowie Brahms und Schumann. Sie wird auch als die „Unsterbliche Geliebte“ Ludwig van Beethovens bezeichnet. Milan Kundera beschreibt sie in seinem Roman als eine Art „It-girl“ der Romantik, die den Glanz ihrer prominenten Freunde nutzt. Nach dem Tod ihres Mannes 1831, von dem sie die meiste Zeit ihrer Ehe getrennt lebte, tritt sie als Dichterin hervor. Besonders erfolgreich ist ihr Briefwechsel mit Goethe, der 1835 unter dem Titel „Briefwechsel mit einem Kinde“ veröffentlicht wird. Goethe hatte 1811 den Kontakt zu Bettina und ihrem Mann abgebrochen und äußerte sich dazu negativ. Bettina von Arnim stirbt 1859 in Berlin und wurde 1992 auf dem Fünfmarkschein der letzten Marknotenserie vor dem Euro abgebildet. Die Neuausgabe ihres Werkes enthält eine Biographie und folgt der Paginierung der Ausgabe von 1959.

      Dies Buch gehört dem König
      3,0
    • Bettina von Arnim: Die Gunderode Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2013 Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Charlottenburg (Egbert Bauer) 1844. Textgrundlage ist die Ausgabe: Bettina von Arnim: Werke und Briefe. Herausgegeben von Gustav Konrad, Bde. 1-5, Frechen: Bartmann, 1959. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Bettina von Arnim (Medaillon, um 1810) Gesetzt aus Minion Pro, 9 pt.

      Die Günderode
      3,0
    • Nach dem Erfolg ihrer ersten Buchveröffentlichung Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde (1835) hatte Bettine zunächst nur wenig Interesse an einer literarischen Laufbahn gezeigt. Erst fünf Jahre später erschien ihr zweites Werk, Die Günderode , und daraufhin entstanden in rascher Folge Dies Buch gehört dem König, Clemens Brentano's Frühlingskranz, eine Vielzahl von halböffentlichen Briefen und Broschüren sowie Teile eines Armenbuches. Inzwischen hat man die innere Einheit dieses breiten Spektrums im politischen Wollen der Bettine von Arnim gefunden. Bettines freier Umgang mit den Originalbriefen, die ihren Romanen zugrunde liegen, irritierte die Forschung lange Zeit. Der Kommentar dieser neuen Ausgabe rekonstruiert das geistige Umfeld der Briefromane, ohne die Originalbriefe zu vernachlässigen. Erst in dieser Doppelperspektive gewinnt die Leistung der Schriftstellerin Bettine ihre Kontur. Erstmals zeigt der Kommentar auch, wie Bettine sich in den politischen und religiösen Auseinandersetzungen der Zeit zu behaupten und stets, nach ihren eigenen Worten, »herzhaft in die Dornen der Zeit zu greifen« wusste.

      DKV Taschenbuch - 9: Clemens Brentano's Frühlingskranz/Die Günderode