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Herbert Schlüter

    16. Mai 1906 – 15. Februar 2004
    Nach fünf Jahren
    Nacht über Italien
    Ferrareser Geschichten
    Hinter der Tür
    Affe und Wesen
    • »Affe und Wesen« ist eine Satire, eine moralische Fabel und ein prophetischer Albtraum. Geschrieben in der Form eines Drehbuchs, schildert der Roman das Leben in Kalifornien, hundertfünfzig Jahre nach einem Atomkrieg. Ein Wissenschaftler aus dem verschont gebliebenen Neuseeland, Mitglied einer Expedition zur Wiederentdeckung Amerikas, beschreibt die entsetzliche Hinterlassenschaft des Atom- und Bakterienkrieges. Der Mensch ist zu einem äffischen Wesen pervertiert und hat einen Teufelsstaat errichtet, in dem Belial angebetet wird.

      Affe und Wesen
      3,8
    • Ferrara im Oktober 1929: Der Protagonist, ein sensibler, intelleigenter Sechzehnjähriger, wechselt in der Oberstufe des Gymnasiums. Bei den neuen Mitschülern findet er keinen Anschluß - bis Luciano in der Klasse auftaucht. Der Erzähler sucht die Freundschaft dieses undurchschaubaren Jungen, der ihn zugleich fasziniert und abstößt.

      Hinter der Tür
      3,7
    • Mit den berühmten fünf Geschichten aus Ferrara setzt Bassani seiner Heimatstadt und ihren Bewohnern ein liebevolles Denkmal: Es ist das kleine Glück in einer bescheidenen Ehe oder das große, unerreichbare; es ist die tiefe menschliche Zuneigung, die auch unter widrigen Umständen gedeiht und das Versagen des Bürgertums in eben jenen Zeiten, die Bassani in seinem Buch präzise zeichnet, für das er den Premio Strega erhielt.

      Ferrareser Geschichten
      3,6
    • Nach fünf Jahren

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Sommer auf einem märkischen Landgut, Jugendlieben, Verstrickungen, Hoffnungen und die Verwandlungen durch die Zeit: Herbert Schlüters einfühlsam-sinnlicher Roman über die Verluste beim Erwachsenwerden. Der Erzähler ist immer der etwas verliebte, zurückhaltende Beobachter – mit dreizehn Jahren, als er das erste Mal in den Sommerferien auf den Landsitz seiner Cousine Victoria kommt, und auch fünf Jahre später, als alles plötzlich verfälscht und entzaubert erscheint. Es ist ein sensibler und klarsichtiger Held, der hier die erotischen Zweideutigkeiten der Erwachsenenwelt beschreibt, die Seltsamkeiten der Liebe und die Wandlung vom Zauber des Neuen, wenn man jung ist, zur schalen Ernüchterung, wenn die Illusionen schwinden. Dieser kleine, stimmungsvolle und scharfsinnige Roman Herbert Schlüters konnte 1933 nicht mehr erscheinen, wurde aber über die Nazizeit gerettet und nach dem Krieg veröffentlicht. Jetzt gibt es ihn wieder – völlig unverstaubt und wunderschön.

      Nach fünf Jahren