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Gerhard Rühm

    12. Februar 1930
    Ophelia und die Wörter
    Gesammelte Gedichte und visuelle Texte
    Gerhard Rühm
    Kunst-Stücke
    Die Wiener Gruppe - Achleitner, Artmann, Bayer, Rühm, Wiener
    der mann mit eigenschaften. ein litaneiroman
    • Gerhard Rühm experimentiert mit einem Roman, der fast ausschließlich aus Adjektiven besteht, inspiriert von Musils »Mann ohne Eigenschaften«. Der konzeptionelle Text entfaltet sich rhythmisch und überraschend, indem er die attributive Verfasstheit eines »Mannes« erkundet und dabei Sprachkunst und Witz verbindet.

      der mann mit eigenschaften. ein litaneiroman
      5,0
    • Gerhard Rühm, 1930 in Wien geboren, studierte an der Staatsakademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien (Klavier und Komposition) und privat bei Josef Matthias Hauer. Während eines längeren Aufenthalts im Libanon beschäftigte er sich mit orientalischer Musik. 1952 entstanden seine ersten Lautgedichte, und er war Mitbegründer der 'Wiener Gruppe' (Achleitner, Artmann, Bayer, Rühm, Wiener). In den 1950er und 60er Jahren war er überwiegend literarisch tätig, entwickelte jedoch stets intermediale Ansätze und erweiterte die Dichtung in Grenzbereichen zur bildenden Kunst (visuelle Poesie, gestische und konzeptionelle Zeichnungen, visuelle Musik, Fotomontagen, Buchobjekte) sowie zur Musik (auditive Poesie, Chansons, dokumentarische Melodramen, Vokalensembles, konzeptionelle Klavierstücke, Text-Ton-Transformationen). Sein Schaffen umfasst literarische Publikationen (bei Rowohlt, Luchterhand, Hanser, Residenz und kleineren Verlagen), Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und Theateraufführungen. Er leistete wichtige Beiträge zum 'Neuen Hörspiel' (Karl Sczuka-Preis 1977, Hörspielpreis der Kriegsblinden 1983) und erhielt den österreichischen Würdigungspreis für Literatur sowie den Preis der Stadt Wien. Seit 1972 lehrt er an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und lebt in Köln.

      Die Wiener Gruppe - Achleitner, Artmann, Bayer, Rühm, Wiener
      5,0
    • Gerhard Rühm

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Kunstforum Wien zeigt mit Gerhard Rühm im Herbst 2017 einen der letzten Universalkünstler. Als Komponist, Pianist, Performer, Literat und bildender Künstler war der 1930 in Wien geborene und heute in Köln lebende Gerhard Rühm ein Grenzgänger zwischen den einzelnen Kunstdisziplinen, lange bevor Begriffe wie »Crossover« und »Intermedialität« in der künstlerischen Praxis zum guten Ton gehörten. Im Zwischenraum von Wort und Bild, von Sprache und Musik und von Schrift und Zeichnung sucht Rühm eine stete Erweiterung medialer Ausdrucksformen, die auf konzeptuelle wie humorvolle Weise Sehgewohnheiten durchbrechen. Der begleitende Ausstellungskatalog legt mit einem umfangreichen Bildteil, drei Essays aus (sprach-)philosophischer und kunsthistorischer Perspektive sowie einem Interview mit dem Künstler die vielschichtigen Facetten von Rühms richtungsweisendem Werk offen. Ausstellung: Kunstforum Wien, 4.10.2017–28.1.2018 PETER WEIBEL (*1944) ist sowohl Medienwissenschaftler wie auch Medienkünstler. Mit seinem Œuvre wurde er international berühmt und prägt bis heute Medien- und Kunstdiskurse. Seit 1999 ist er Leiter des ZKM, Karlsruhe.

      Gerhard Rühm
      4,0
    • Gerhard Rühm definiert «auditive Poesie» als poetische Werke, in denen Sprachklang und Artikulation bewusst integriert sind. «Sprechtexte» sind für den Vortrag gedacht und vermitteln Informationen, die akustisch erfasst werden. Rühms «gesammelte Sprechtexte» werden erstmals in einer Kombination von Buch und Kassette veröffentlicht, viele Texte sind Erstveröffentlichungen.

      Botschaft an die Zukunft. Gesammelte Sprechtexte
    • Epigramme und Epitaphe

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ein voll Gottvertrauen zerschellter Pilgerbus, ein sogenannter „Ehrenmord“, industrielles Schlachten und anthropogenes Insektensterben, aber auch das Versiegen von Abels freudlosem Leben oder Jungfrau Marias Auferstehung „aus Protektion“: solche und andere Sujets dienen Gerhard Rühm als Material für 36 Neuinterpretationen der Gattung „Epitaph“: vom frühen Lautgedicht im Wiener Dialekt auf den Selbstmörder „dlü“ bis zu dem mit monovokalen türkischen Wörtern verfassten „gedenken an gülsüm“ aus jüngster Produktion. Die poetischen Kalküle und Rühms lakonischer Humor konterkarieren den Irrglauben und Gewalt-Eskalationen heutiger Wirklichkeit. Mitreißende Sprachartistik und vom Autor entwickelte Verfahren sprachmusikalischer Transgression eröffnen Wege zu einem intensiveren, gleichsam leibbasierten Verstehen. Auch die sechs mal sechs „Epigramme“ beruhen auf singulären Text- und Bildkonzepten. Als Einworttafel oder als collagierte Versatzstücke aus Zeitungstexten und Kreuzworträtseln oder in Gestalt von Wettergraphik, Strichliste, Parkstrafe, Merkzettel u.a.m. durchqueren die Blätter die Tradition des Epigramms als biederen Sinnspruch, setzen Impulse für kreative Assoziationen und generieren mittels Formbeziehungen Zusammenhang, (Lebens-)Geschichte in konzentriertester Form.

      Epigramme und Epitaphe
    • Textall

      ein utopischer roman

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      achtung achtung sonne zehntausendmal heller geworden stop gigantischer feuerball stop aequator erreicht umlaufbahn der erde stop gesamtes planetensystem taghell erleuchtet stop berge schmelzen stop ganze erde kochender ozean aus fluessigem gestein

      Textall