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Klaus Christian Köhnke

    14. Juni 1953 – 24. Mai 2013
    Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 2: Einleitung in die Moralwissenschaft
    Der junge Simmel in Theoriebeziehungen und sozialen Bewegungen
    Entstehung und Aufstieg des Neukantianismus
    Philosophie des Geldes
    • Philosophie des Geldes

      • 787 Seiten
      • 28 Lesestunden

      Georg Simmel: Philosophie des Geldes. Vollständige Ausgabe der dritten Auflage 1920 Erstdruck: Leipzig (Duncker & Humblot) 1900. Der Text folgt der 2., vermehrten Auflage von 1907. Das annotierte Inhaltsverzeichnis wurde aufgelöst und den jeweiligen Abschnitten vorangestellt. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Georg Simmel: Philosophie des Geldes. Dritte, unveränderte Auflage, München und Leipzig, Duncker & Humblot, 1920. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Philosophie des Geldes
      3,2
    • Die vorliegende Untersuchung gilt Simmels Frühzeit. Sie hat drei Teile: »Studien«, »Kritik ethischer Grundbegriffe«, »Probleme der Erkenntnis des Sozialen«. Die »Studien« erfassen den Zeitraum bis zur 1885 erfolgten Habilitation; sie zeigen vielseitige Interessen und Pläne und lassen erste bleibende wissenschaftliche Orientierungen erkennen. Die zweite Hälfte der 1880er Jahre gehörte der Hauptsache nach dem Projekt einer »Kritik der ethischen Grundbegriffe«, die dann in der sogenannten »Moralwissenschaft« als eine Durchgangsstufe der Soziologie sichtbar wurde. Die Einleitung in die Moralwissenschaft , die Simmel später als eine »Jugendsünde« bezeichnete, steht deshalb im Zentrum des Interesses am jungen Simmel. Der dritte Teil schließlich skizziert die »Probleme der Erkenntnis des Sozialen«, wie sie sich Simmel seit Anfang der 1890er Jahre dargestellt haben: in der Übergangsphase zu einer eigenen Konzeption von Soziologie und Philosophie, in der er seine Versuche einer Erkenntnis des Sozialen bis zu dem Punkte führte, wo diese zu einem ersten und ganz neuen Bewußtsein auch seiner eigenen Stellung und seines eigenen Denkens führte. Denn schrittweise veränderte sich sein Begriff von Philosophie in Richtung sich verstärkender Selbstreflexion und beendete genau die Entwicklung und damit denjenigen Zustand, den Simmel retrospektiv als den der »Dummheit« bezeichnete.

      Der junge Simmel in Theoriebeziehungen und sozialen Bewegungen