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Karl-Joachim Hölkeskamp

    25. Juli 1953
    Theater der Macht
    Schiedsrichter, Gesetzgeber und Gesetzgebung im archaischen Griechenland
    Sinn (in) der Antike
    Phae͏̈thon
    Senatus populusque Romanus
    Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike
    • 2023

      Theater der Macht

      Die Inszenierung der Politik in der römischen Republik

      Die Geschichte der römischen Republik erstreckt sich über 500 Jahre und wird von bedeutenden Persönlichkeiten wie Brutus, Cato, Sulla, Caesar und Augustus geprägt. Doch was hielt diese Welt zusammen? Es waren ausgeklügelte Zeremonien und strenge Rituale, die in Rom wie auf einer Bühne inszeniert wurden. Triumphzüge, Götterkulte, Volksversammlungen und Leichenzüge bildeten eine unendliche Aufführung, in der jeder Bürger seinen Platz im römischen Kosmos erkannte. Pomp und Zeremonie waren nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern das Fundament des römischen Staates. Die zahlreichen Bauwerke und Denkmäler Roms, die Größe und Ordnung der römischen Welt beschwören, erweisen sich als lebendige Kulisse für das Theater der Macht, in dem Götter, Priester, Politiker und Volk interagierten. Die choreografierten Triumphe, Trauerfeiern und Kulthandlungen waren für die Zeitgenossen von entscheidender Bedeutung, da sie die unvergängliche Macht Roms legitimierten. Der Alltag der Politik und die außergewöhnliche Welt der Zeremonien spiegelten sich gegenseitig und durchdrangen sich. Das Repertoire an Gesten, Gebärden und Formeln in öffentlicher Rede und Ritualen sicherte die Akzeptanz der römischen Ordnung und verpflichtete alle Beteiligten. Dieses Werk bietet grundlegende Einsichten in die römische Republik und verdeutlicht die Bedeutung von Circus, Triumph und Leichenzug als Ansporn zu neuer Größe.

      Theater der Macht
    • 2019

      Empire, hegemony or anarchy?

      • 258 Seiten
      • 10 Lesestunden

      During the period between the end of the Hannibalic War and Octavian's decisive victory in the battle of Actium in 31 BC, the Italian peninsula gradually evolved as the heartland of the Roman Empire as it was expanding across the Mediterranean. The international team of contributors to this book elucidates different aspects of the social, cultural and political tensions that erupted as part of this process, and which more than once threatened the very existence of the Roman Republic as an imperial power. Central themes include the relationship between Rome and the Italians as unequal partners; the visual and architectural representation of these dynamics; the place of Italy within Roman concepts of imperial rule; and the gradual, contested transformation of the allied polities into regional communities of Roman citizens.

      Empire, hegemony or anarchy?
    • 2019

      Die Grenzen des Prinzips

      Die Infragestellung von Werten durch Regelverstöße in antiken Gesellschaften

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Wie gingen antike Gesellschaften mit Regelbrüchen und Normkonflikten um? Führten diese Brüche und Konflikte in den jeweiligen Gemeinschaften zu einer Transformation bestehender Werte und Prinzipien oder zu deren Affirmation? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen diesen Fragen nach und nehmen dabei auch die jeweiligen Akteure in den Blick – jene Mitglieder der Gemeinschaften, welche die geltenden Regeln überschritten, ebenso wie jene, welche auf diese Überschreitungen mit Ahndung oder Akzeptanz reagierten. Sowohl die Beiträge zur griechischen als auch die zur römischen Welt ergeben so ein Bild pragmatischer Gesellschaften und Institutionen, deren Funktionieren durch die Bereitschaft zur Aushandlung von Kompromissen einerseits gewährleistet und andererseits immer wieder herausgefordert wurde. Nicht zuletzt werden dadurch auch Erkenntnisse zur Binnendynamik dieser Gesellschaften sowie zu ihrem „ideologischen“ Umgang mit Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft gewonnen.

      Die Grenzen des Prinzips
    • 2019

      Verlierer und Aussteiger in der 'Konkurrenz unter Anwesenden'

      Agonalität in der politischen Kultur des antiken Rom

      Die Allgegenwart der Konkurrenz um Status, Rang und Reputation war in die aristokratische politische Kultur des antiken Rom tief eingeschrieben. Aus dem scharfen jährlichen Wettbewerb um die höheren Ämter in der Republik - vor allem die zwei Stellen des Consulats - gingen regelmäßig mehr Verlierer als Gewinner hervor. In ihren Beiträgen thematisieren die Autorinnen und Autoren die Bedingungen und Folgen dieser Praxis für das soziopolitische System, aber auch die Art und Weise, in der die Verlierer mit Niederlage und Scheitern umgingen bzw. sie zu kompensieren versuchten. Darüber hinaus werden die Entstehung und Entwicklung alternativer Strategien der Distinktion der Verlierer und "Aussteiger" in den Blick genommen: Auch jenseits des traditionellen Feldes der Politik, etwa durch Brillieren auf dem Gebiet der Literatur oder durch Raffinesse des Lebensstils, rivalisierten die Angehörigen der römischen Eliten häufig weiterhin um Prominenz und Ansehen.

      Verlierer und Aussteiger in der 'Konkurrenz unter Anwesenden'
    • 2017

      Libera res publica

      Die politische Kultur des antiken Rom – Positionen und Perspektiven

      Die politische Kultur der römischen Republik ist Gegenstand einer andauernden internationalen Forschungsdebatte. Karl-Joachim Hölkeskamp ergänzt und erweitert mit den Beiträgen in diesem Band die Arbeiten, die in SENATUS POPULUSQUE ROMANUS. Die politische Kultur der Republik – Dimensionen und Deutungen (2004) erschienen sind. Er thematisiert dabei theoretische und methodische Probleme sowie unterschiedliche konkrete Aspekte: traditionelle Positionen als Vorstufen des politisch-kulturellen 'Paradigmenwechsels': Theodor Mommsen und Friedrich Münzer; die Karriere des Konzepts 'politische Kultur'; neue Perspektiven: 'Prominenzrollen' und 'Karrierefelder'; die Komplementarität von Konsens und Konkurrenz; Rede und Redekunst; performative Strategien der Selbstdarstellung der politischen Klasse; Rituale und Zeremonien: Triumph, pompa funebris und pompa circensis; Monumente und andere Medien.

      Libera res publica
    • 2010

      Mykene und Troia, Marathon und Athen - geschichtsmächtige Orte, deren Namen auch nach Jahrhunderten nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Sie stehen wie der Parthenon und der Pergamonaltar, wie die Epen Homers und das Geschichtswerk des Herodot, wie das Orakel von Delphi und die griechische Philosophie, wie die Olympischen Spiele und die Erfindung der Demokratie für eine strahlende Morgenröte, die Europa der griechischen Antike verdankt. In insgesamt 33 meisterhaften Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der griechischen Geschichte.

      Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike
    • 2010
    • 2010

      Von Romulus zu Augustus

      Große Gestalten der römischen Republik

      Dieser Band beschreibt Roms Aufstieg zur Weltmacht in 25 eindrucksvollen Biographien. Vom Gründerheros Romulus über bedeutende Persönlichkeiten wie Brutus, Scipio Africanus, Cato, Caesar, Cicero bis hin zu Octavian/Augustus, dem Begründer des Kaiserreichs, werden zentrale Wendepunkte in der Geschichte der römischen Republik beleuchtet. Die vorgestellten Figuren und die Legenden, die sich um sie ranken, sind Teil des kulturellen Gedächtnisses Europas. Sie spielten als Staatsmänner und Feldherrn entscheidende Rollen, die die römische Gesellschaft und ihre Selbstwahrnehmung prägten, sowohl während der Republik als auch in der Kaiserzeit. Die Autoren bieten nicht nur Lebensbeschreibungen, sondern erhellen auch die Besonderheiten der jeweiligen Epoche, erzählen von historischen Ereignissen, erklären die Strukturen von Verfassung und Gesellschaft und beleuchten charakteristische Aspekte der römischen Kultur und Mentalität. Anhand dieser Biographien, von bedeutenden Gestalten wie Romulus, Fabius Maximus, Tiberius und Caius Gracchus bis hin zu Caesar, Antonius und Octavian, entsteht ein facettenreiches Gesamtbild der römischen Republik, ihrer Geschichte und ihres Staatswesens.

      Von Romulus zu Augustus
    • 2009

      Eine politische Kultur (in) der Krise?

      Die "letzte Generation" der römischen Republik

      Zumindest seit Theodor Mommsens klassischem Werk über die römische Geschichte gelten ‚Krise und Untergang‘ der römischen Republik in jeder Hinsicht des vielzitierten Begriffs als ein ‚weites Feld‘ - und heute findet gerade auf diesem zentralen Gebiet der Alten Geschichte eine internationale und interdisziplinäre Debatte statt, die über die traditionellen Kontroversen über Detailprobleme hinausgeht. Die Beiträge zu dem vorliegenden Band - die durchweg von Altertumswissenschaftlern verschiedener fachlicher Observanz und Ausrichtung stammen, die aber die Beteiligung an dieser Diskussion eint - bieten einerseits differenzierte Bilanzen des derzeitigen Standes dieser Diskussion: Dabei ging und geht es um Ursachen und Anlässe, um strukturelle Bedingungen und kontingente Impulse, um lang- und mittelfristige Prozesse und den Grad ihrer Selbstläufigkeit, um konkrete Brüche und Umbrüche - nicht zuletzt ist es die komplexe Interdependenz der Faktoren, die das erwähnte ‚Feld‘ insgesamt ausmachen. Andererseits entwickeln die Beiträger daraus weiterführende Perspektiven, nehmen Anregungen systematisch auf und testen dabei zum Teil auch das Erklärungspotential bekannter oder neuer Modelle, Konzepte und Kategorien.

      Eine politische Kultur (in) der Krise?
    • 2009

      Welche Bedeutung besitzt ein antiker Mythos in der (Post-) Moderne? Spuren der Erzählung vom tragischen Himmelsstürmer Phaëthon reichen bis in die Archaik der Griechen zurück. Der Mythos wurde breit in Literatur und Kunst aufgenommen und fand seinen Weg in die Geschichte der Mobilität: Phaëthon hießen im 18. Jahrhundert elegante Sportkutschen und am Ende des 19. Jahrhunderts Automobile der Luxusklasse. Die interdisziplinäre Dresdner Tagung verfolgt die Konjunkturen des antiken Mythos von den Anfängen bei Hesiod bis in die Gegenwart. In Politik, Kunst, Musik und in der Literatur entdecken die Beiträge das Kapital eines Mythos, der tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.

      Phae͏̈thon