Der junge buddhistische Mönch Koike lehrt das Wesen des Buddhismus als Weg, den Geist zu trainieren und negative Gefühle wie Begierde, Zweifel und Wut zu überwinden – wobei er ganz eigene, von den traditionellen abweichende Übungsmethoden entwickelt hat. Mit den im Buch angebotenen Strategien lernen wir, die eigenen Gedanken zu steuern, unnötige und störende Denkspiralen auszuschalten und unsere fünf Sinne zu schärfen. So nehmen wir uns selbst und unsere Umwelt besser wahr und können uns leichter auf das Wesentliche konzentrieren. Ein inspirierendes und leicht zugängliches Buch, das praktische und schnell umsetzbare Übungen bietet.
Nora Bierich Bücher



Der Elefant verschwindet
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
Das Gitter ist geschlossen, doch der Elefant ist verschwunden, zur Bestürzung der ganzen Stadt. Nur ein junger, einsamer Mann, der in der Werbeabteilung eines Küchenherstellers arbeitet, ahnt, was passiert ist. Ein nächtlicher Anfall von Heißhunger und ein übermütig geplantes Verbrechen enden ganz anders als vorgesehen und führen Jahre später zu einer unerwarteten Auferstehung. Eine Frau in den besten, ödesten Verhältnissen erkennt in ihrer Schlaflosigkeit ein berauschendes Geschenk. Immer wieder tun sich für Murakamis melancholische Figuren im Alltag Leerräume auf, in die ein tiefer, lebensverändernder Sinn einzusickern scheint. Erzählungen von unerhörten Ereignissen und betörenden Zufällen, wie von unsichtbarer Hand gesandt. Dieser Band enthält die folgenden Erzählungen: ›Der Aufziehvogel und die Dienstagsfrauen‹, ›Der Bäckereiüberfall‹, ›Der zweite Bäckereiüberfall‹, ›Schlaf‹, ›Der Untergang des Römischen Reiches, der Indianeraufstand von 1881, Hitlers Einfall in Polen und die Sturmwelt‹, ›Scheunenabbrennen‹, ›Frachtschiff nach China‹ und ›Der Elefant verschwindet‹. Die Erzählung »Scheunenabbrennen« wurde 2018 von Lee Chang-dong verfilmt und war für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert. Auch ›Der Bäckereiüberfall‹ wurde 1982 verfilmt.
Der praktische Lebensratgeber von dem international bekannten Gartenbau-Architekten und Zen-Mönch Shunmyo Masuno zeigt, wie man aus den alltäglichen Pflichten ein sinnvolles, freudiges Tun macht. Selbst beim ungeliebten Putzen und Aufräumen kann man ganz bei sich selbst sein und sein Herz klären und wieder strahlen lassen. „Wie außen, so innen“, heißt es ja, und dieses Prinzip wird in diesem kraftvollen Wegweiser zu einem glücklichen Leben authentisch umgesetzt, denn Autor Masuno lebt ja sogar in zwei verschiedenen Welten vollkommen harmonisch. Seine Grundidee ist: Jeder Mensch wird mit einem reinen Herzen geboren, einem „Herzen ohne Wolken“. Im Laufe des Lebens wird es jedoch verunreinigt und umwölkt. „Putzen" und „Aufräumen“ sind sozusagen symbolische Handlungen im Zen, um dabei auch den Geist wieder zu reinigen und sein Inneres aufzuräumen. Zen bringt die Menschen in die reine Gegenwart. Deshalb ist es eigentlich egal, was man tut, denn in der Präsenz erlebt man die Schönheit in allem. Selbst in der profansten Alltagssituation kann man mit Zen auf eine stille und feine Weise glücklich sein.