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Colette

    28. Januar 1873 – 3. August 1954

    Colette, geboren als Sidonie-Gabrielle Colette, war eine französische Romanautorin und Schauspielerin, deren Werk für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit weiblicher Identität und Beziehungen gefeiert wird. Ihr Schreiben zeichnet sich durch einen sinnlichen Prosa-Stil und scharfe psychologische Einblicke in die Komplexität der menschlichen Natur aus. Sie stellte furchtlos die gesellschaftlichen Zwänge und persönlichen Wünsche von Frauen dar und bot eine einzigartige und oft kühne Perspektive. Colettes literarisches Erbe liegt in ihrer meisterhaften Fähigkeit, nuancierte emotionale Landschaften und die Suche nach dem Selbst inmitten der Komplexität des modernen Lebens einzufangen.

    Duett. Roman
    Geträumte Sünden. Roman
    Insel-Bücherei - 1546: Mein Blumenalbum
    Frauen
    Claudines Elternhaus
    Die Fessel
    • Die Fessel - bk1118; Paul Zsolnay Verlag; Colette; Paperback; 1928

      Die Fessel
      5,0
    • Claudines Elternhaus

      Roman - Neu übersetzt und mit einem Nachwort von Elisabeth Edl

      • 173 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Man bewundert an Colette eine Lebendigkeit, die es bei keinem männlichen Schriftsteller gibt.« Simone de BeauvoirColette ist unvergleichlich. Die Frau, die heute neben Flaubert und Proust steht, beginnt als Enfant terrible: Ihre provozierenden »Claudine«-Romane veröffentlicht der Ehemann unter seinem Namen; später sorgt ihr freizügiges Leben für Skandale. In »Claudines Elternhaus« schreibt Colette ihre eigene Geschichte: Kindheit und Jugend in dem kleinen burgundischen Dorf, eine zärtliche, ironische Hommage an Eltern, Geschwister, an Handwerker, Honoratioren, Schulkameraden und nicht zuletzt die geliebten Tiere. »Claudines Elternhaus« erzählt davon, wie ein kleines Mädchen zu Colette wird – das wunderbare Selbstporträt einer großen Schriftstellerin.

      Claudines Elternhaus
      4,0
    • Die Frauen in den Erzählungen der scharfsinnigen Colette sind prägnante Schöpfungen einer unbestechlichen Beobachterin, die von ihrem eigenen Leben mit psychologischer Klarsicht, ironisch und poetisch zu erzählen weiß, oder auch ganz unmittelbar - wie in den stimmungsvollen Erinnerungen an die eigene Kindheit im Burgund. »Madame Colettes Stil ist üppig. Er geht mit Salz sparsam um, meidet das zu Fette, nimmt Pfeffer, Knoblauch, verschiedene Kräuter und scheut nicht davor zurück, unvermutet auf diese kleinen roten Pimente beißen zu lassen, auf eine dieser kleinen Gnomenkappen, die so scharf sind, daß man den Mund nicht mehr zubringt.« Jean Cocteau

      Frauen
      4,0
    • Insel-Bücherei - 1546: Mein Blumenalbum

      Mit Aquarellen von Raoul Dufy | Für alle, die Blumen und Gärten lieben

      • 109 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In Mein Blumenalbum richtet die berühmte französische Schriftstellerin Colette ihre Gedanken und Empfindungen an die sie umgebende blühende Pflanzenwelt, in der sie sich selbst wiederfindet: ihre ungebändigte Kindheit in der Natur ebenso wie die schmerzlichen Zustände ihres fortgeschrittenen Alters. Sie sinnt der Glyzinie und ihrer bezwingenden Schönheit ebenso nach wie dem schwarzen Stiefmütterchen »Faust«, der Lilie mit ihrem »arglistigen Duft«, der aufrechten bunten Tulpe, der Herz und Seele stärkenden Schafgarbe, der Maiglöckchenblüte oder der großen Trinkerin Narzisse – »sie hat immer Durst«. Dieser Durst nach der intensiven Erfahrung der Natur speist die Intensität ebenso wie die feine Ironie und eindringliche Schlichtheit ihrer 22 Blumenporträts. Die bibliophile Ausgabe mit den speziell für diesen Band von Raoul Dufy gemalten Aquarellen erscheint erstmalig in Deutschland.

      Insel-Bücherei - 1546: Mein Blumenalbum
      3,0
    • Ein ideales Geschenk für Gartenliebhaber! Colette nimmt uns mit auf eine literarische Reise durch den Blumengarten, präsentiert eine Vielfalt an Blumen und feiert die Schönheit der Natur. Mit farbigen Abbildungen von Künstlern wie Maria Sybilla Merian und Piere-Joseph Redouté wird die Poesie der Blumen lebendig.

      Mein literarischer Garten
      2,5
    • Mitsou, 24 Jahre alt, ist Revuestar am Pariser Montmartre: "...keine Nase - oder so gut wie keine -, sehr große Augen, so schwarz wie das Haar, runde Wangen und ein kleiner, trotziger, frischer Mund." Sie scheint sich besser auszukennen mit Verehrern als ihre allzu rasch und oft verliebte Freundin Petite Chose und weiß sie zu nehmen, ohne sich etwas zu vergeben: "Gott sei Dank habe ich in den drei Jahren, seit ich mit Pierre beisammen bin, vergessen, was Unannehmlichkeiten sind." Aber dann schleppt Petite Chose zwei Leutnants in die Theatergarderobe. Einer ist blau gekleidet. Mit seinem Auftauchen und seinem Brief an Mitsou wird alles anders. Sie antwortet, ein Briefwechsel entsteht zwischen Mitsou und dem Leutnant und zeigt eine zarte, allmählich zwischen ihnen wachsende Liebe. Es kommt zur ersehnten und entscheidenden Begegnung, in der sich Enttäuschung und Hoffnung gleichermaßen bittersüß mischen und die Verliebten soviel voneinander erfahren, was sie zuvor nicht erahnten und erst recht nicht wussten...

      Mitsou
      3,8