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Colette

    28. Januar 1873 – 3. August 1954

    Colette, geboren als Sidonie-Gabrielle Colette, war eine französische Romanautorin und Schauspielerin, deren Werk für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit weiblicher Identität und Beziehungen gefeiert wird. Ihr Schreiben zeichnet sich durch einen sinnlichen Prosa-Stil und scharfe psychologische Einblicke in die Komplexität der menschlichen Natur aus. Sie stellte furchtlos die gesellschaftlichen Zwänge und persönlichen Wünsche von Frauen dar und bot eine einzigartige und oft kühne Perspektive. Colettes literarisches Erbe liegt in ihrer meisterhaften Fähigkeit, nuancierte emotionale Landschaften und die Suche nach dem Selbst inmitten der Komplexität des modernen Lebens einzufangen.

    Colettes literarischer Garten
    Geträumte Sünden. Roman
    Frauen
    Claudine in der Ehe. Roman
    Die Fessel
    Claudine in Paris. Roman
    • Die Fessel - bk1118; Paul Zsolnay Verlag; Colette; Paperback; 1928

      Die Fessel
    • Die Frauen in den Erzählungen der scharfsinnigen Colette sind prägnante Schöpfungen einer unbestechlichen Beobachterin, die von ihrem eigenen Leben mit psychologischer Klarsicht, ironisch und poetisch zu erzählen weiß, oder auch ganz unmittelbar - wie in den stimmungsvollen Erinnerungen an die eigene Kindheit im Burgund. »Madame Colettes Stil ist üppig. Er geht mit Salz sparsam um, meidet das zu Fette, nimmt Pfeffer, Knoblauch, verschiedene Kräuter und scheut nicht davor zurück, unvermutet auf diese kleinen roten Pimente beißen zu lassen, auf eine dieser kleinen Gnomenkappen, die so scharf sind, daß man den Mund nicht mehr zubringt.« Jean Cocteau

      Frauen
    • Im Jahr 1947 schlug ein Schweizer Verleger Colette vor, ihr regelmäßig einen Strauß Blumen zu schicken. Im Gegenzug sollte Colette ein "Porträt" der einen oder anderen Blume anfertigen. Das Resultat ist eine kleine Sammlung, die 1948 unter dem Titel Pour un herbier, für das Herbarium, bei Mermod in Lausanne erschien. Colette widmet sich jeder Blume mit gleicher Hingabe. Sie sind nahe Verwandte, die all ihre Aufmerksamkeit und Liebe erfordern. So beweint sie die trockenen Augen der Anemone, kritisiert die selbstzufriedenen Stiefmütterchen, beschreibt den Verfall der Kamelie und beschwert sich über die Narzissen, die nie gelernt hätten, sich richtig anzuziehen. Ein Lob des Unperfekten! Lange Zeit vergriffen, erscheint dieser literarische Schatz in besonderer Aufmachung als blue note mit vierfarbigen Illustrationen.

      Colettes literarischer Garten
    • Colette kämpfte für ihren künstlerischen Ruhm und entwickelte einen klaren Stil, der den Wandel der Geschlechterverhältnisse widerspiegelt. In „Erwachende Herzen“ thematisiert sie selbstbewusst aufkeimende Sinnlichkeit und bricht mit Tabus.

      Erwachende Herzen. Roman