Bookbot

André Groenewoud

    Ich dachte, bis dahin bin ich tot
    Das wollte ich Ihnen noch sagen. Ein Jahrhundert im Gespräch
    Jahrhundertverbrechen - Opfer und Täter erzählen
    • Der Bestsellerautor André Groenewoud führt faszinierende Interviews über zwölf Jahrhundertverbrechen, die Deutschland und die Welt prägten. Er beleuchtet die Auswirkungen auf Betroffene, darunter der Kaufhaus-Erpresser Arno Funke und das Napalm-Mädchen aus Vietnam. Ein bewegendes Zeitdokument, das den Menschen in den Vordergrund stellt.

      Jahrhundertverbrechen - Opfer und Täter erzählen
    • In "Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts" führt Journalist André Groenewoud neunzehn Interviews mit bedeutenden Zeitzeugen, die persönliche Erlebnisse im Kontext weltgeschichtlicher Ereignisse teilen. Die Gespräche bieten bewegende Einblicke in Themen wie Krieg, Kunst und Macht, von Hiroshima bis zur Deutschen Einheit.

      Das wollte ich Ihnen noch sagen. Ein Jahrhundert im Gespräch
    • Ich dachte, bis dahin bin ich tot

      Meine Zeit als RAF-Terroristin und mein Leben danach

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Schonungslos, ehrlich, voller Reue – die ehemalige RAF-Terroristin Silke Maier-Witt erzählt ihr Leben Die RAF ist ein deutsches Trauma. Viele Verbrechen der Roten Armee Fraktion aus den 70er- bis 90er-Jahren sind bis heute unaufgeklärt, noch immer ranken sich Mythen um die Mitglieder, die die Bundesrepublik terrorisierten. Silke Maier-Witt gibt in diesem Buch einzigartige Einblicke in das Innere der Gruppe. Am 7. April 1977 – dem Tag des Mordes an Siegfried Buback – schloss Silke Maier-Witt sich der RAF an und tauchte unter. Fortan war sie eine der meistgesuchten Terroristinnen der Bundesrepublik. Während des »Deutschen Herbstes« spähte sie die Fahrtstrecke von Hanns Martin Schleyer aus, leistete logistische Hilfe und gehörte dem innersten Kreis der RAF an, der in Köln den Arbeitgeberpräsidenten entführte und dessen vier Begleiter tötete. Nach einem Banküberfall der RAF, bei dem eine Unbeteiligte erschossen wurde, übte sie Kritik – und stieg aus der Terrorgruppe aus. Mithilfe der Staatssicherheit tauchte sie in der DDR unter und begann ein neues, bürgerliches Leben – das mit ihrer Verhaftung nach dem Fall der Mauer ein jähes Ende fand. In ihrem Buch blickt Silke Maier-Witt auf ihr Leben zurück – von der Kindheit in Hamburg über ihre Zeit in der RAF, ihrem Leben mit neuer Identität in der DDR, die Haft bis hin zu ihrem Neustart als ausgebildete Friedensfachkraft. Vor allem aber ergründet sie, wie es dazu kam, dass sie sich als junge Frau der Roten Armee Fraktion anschloss, und warum sie das Töten als Mittel zum Erreichen der RAF-Ziele hinnahm.

      Ich dachte, bis dahin bin ich tot