Hochspannung in der Kurpfalz, das Fernsehen sucht den neuen TV-Kommissar für den Rhein-Neckar-Raum. Die Zuschauer dürfen entscheiden, und wer wird gewählt? Ausgerechnet Kommissar Günda, de Tschief! Bangen Herzens übernimmt während der Dreharbeiten sein hochdeutscher Assistent Fritjof Freese die Leitung der SoKoDo. Derweil bekommt sein Chef nicht nur eine junge, charmante Kollegin, die er zärtlich Aschdritt nennt, sondern auch Probleme mit den Schauspielkollegen, die zu seinem Verdruss nicht den hiesigen Dialekt beherrschen – Un des bei-ämme Krimi vun do? Umeeglisch! Selbstredend bleibt er sich und seiner Sprooch treu und empfiehlt als zentralen Drehort die Luddarisch Brick. Wie, die kennen Sie nicht? Nun, es ist ja auch Kommissar Gündas Geheimtipp. Sogar ein ganz geheimer.
Arnim Töpel Bücher






Kommissar Günda, de Tschief, ermittelt im tiefsten Dialekt-Milieu inmitten der Kurpfalz. Nach dem Mord am Schorle-Peda in Glickerbach hat er es nun in der Nachbarstadt Fußheim mit dem Tod des Buchhändlers zu tun. An seiner Seite Assistent Fritjof Freese, ambitioniert, alert; allerdings mit einem gewaltigen Handicap: er spricht hochdeutsch.
De Schorle-Peda
Ein Fall für Mister Nochdenkerles
Debüt für Kommissar Günda, genannt de Tschief, Leiter der Sokodo, die Sonderkommission für Vun-do-Schpreschla. Der Mord am Schorle-Peda führt ihn nach Glickerbach. Dort ermittelt er im tiefsten Dialekt-Milieu einer typischen Kleinstadt inmitten der Kurpfalz. An seiner Seite Assistent Fritjof Freese, ambitioniert, alert; allerdings mit einem gewaltigen Handicap: er spricht hochdeutsch.
Ein unerwarteter Brief von einem ehemaligen Freund nach 50 Jahren weckt Erinnerungen an die vergangene Freundschaft.
Mord beim Männerballett?
Sechster Fall für Mister Nochdenkerles
Sechster Fall für Mister Nochdenkerles: Mord beim Männerballett? Do kreische die Weiwa! Die Stimmung bei der Großen Prunksitzung der Glickerbacher Grunzer ist auf dem Höhepunkt, die Houli Haxe rocken die Halle. Der umjubelte Auftritt des Männerballetts endet jedoch mit dem Zusammenbruch eines Tänzers auf offener Bühne. Folge einer Herzschwäche, glauben alle. Nur Kommissar Günda hat Zweifel. Haushaltsfragen an Fritjof Freese „Hawwe Sie ähni, die wu so dabbisch is un des alles mescht fa Sie? Beispielsweis Ia Hemma?“ „Nun, schmutzig in dem Sinne werden die ja nicht, die Hämmer. Gut, ein bisschen vielleicht.“ „Die missa imma tiptop sei. Sunscht kumme die glei in die Weschmaschin.“ „Ach ja?“ „Donn wärre sie uffghängt un gebigglt.“ „Faszinierend.“ „Wie mache Sie des, wenns donn mol doch zu aiig is mim Dreck?“ „Wenn das wirklich mal nötig ist, hilft ein bisschen Schmirgelpapier, vielleicht eine Stahlbüste.“ „Fa die Hemma? Isch garandia Ihne mol was: Do bleibt kähni long.“