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Christian Weishäupl

    Vom Berge sah man die Brände in Waldkirchen
    Die Kirche, die vom Himmel fiel
    • 2015

      „Vom Berge“ haben die Wollaberger Dorfbewohner am Morgen und Vormittag des 26. April 1945, einem Donnerstag, bereits in Richtung Röhrnbach und Waldkirchen Rauchwolken aufsteigen sehen. Um die beiden Märkte war eine Schlacht entbrannt zwischen den Einheiten der Kampfbrigade B der 11. Panzerdivision der 3. US-Armee und blindwütigen Fanatikern der kläglichen Überreste der 2. SS-Panzerdivision, welche die Orte rund um Röhrnbach und Waldkirchen in diesen letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs um jeden Preis halten wollten – mit verheerenden Folgen! Nun, nachdem Waldkirchen „sturmreif“ geschossen war, setzten die Amerikaner ihren Vorstoß in Richtung Wollaberg fort. Kirche und Privathäuser hissten weiße Fahnen, ein kriegsgefangener Franzose lief den Panzern entgegen… Anhand von Seelsorgeberichten, verfasst von den Ortsgeistlichen des ehemaligen Dekanats Waldkirchen, haben sich 15 Oberstufenschüler des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in ihrer Heimatregion beschäftigt und für jede der 14 Pfarrgemeinden einen Essay vorgelegt. Die Zusammenschau der einzelnen Beiträge liefert ein anschauliches Bild über das Kriegsende, die großen Herausforderungen und Probleme, aber auch über die neuen Hoffnungen der Menschen zwischen Wolfsteiner Ohe, Dreisessel, Sonnenwald und Haidel in jenem Schlüsseljahr 1945.

      Vom Berge sah man die Brände in Waldkirchen
    • 2012

      Zwei Mal fiel in Mitterfirmiansreut eine Kirche regelrecht vom Himmel. 1911 errichteten die bis zu den Schornsteinen eingeschneiten und von der Außenwelt abgeschnittenen Dorfbewohner ein Gotteshaus aus Schnee und Eis, um damit ihrem sehnlichsten Wunsch, ein eigenes Kirchlein zu haben, Ausdruck zu verleihen. 100 Jahre später, im Winter 2011/12, stand wieder eine Schneekirche in Mitterfirmiansreut. Eine Hommage an die Vorfahren sollte sie sein, ein Denkmal für die Geschichte des Ortes und den Glauben in unserer heutigen Zeit - und sie wurde zu einer Pilgerstätte für über 60.000 Besucher aus aller Welt.

      Die Kirche, die vom Himmel fiel