Diese einführende Darstellung zum Thema „Schule“ schlägt den Bogen von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart, ohne die aktuellen Beiträge aus der empirischen Schulforschung zu vernachlässigen. In leicht verständlicher Form erhält der Leser eine Zusammenschau aller relevanten Schultheorien, angefangen bei Überlegungen von Comenius über Rousseau, Kant, Campe, Humboldt, Herbart bis hin zu Luhmann, Tenorth, Illich und v. Hentig. Auf dieser Grundlage kann der Leser neue Theorien systematisch einordnen.
Hans-Peter Gerstner Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Lernen und Leistung. Vom Sinn und Unsinn heutiger Schulsysteme
- 190 Seiten
- 7 Lesestunden
Erkenntnisse der pädagogischen Psychologie belegen: Die Lernbereitschaft ist bei allen Kindern anfänglich gegeben – eine Voraussetzung für ihre Erhaltung ist eine Entkoppelung von Lern- und Leistungssituationen. Diese Neubewertung wird kaum mitbedacht, wenn von den Ergebnissen der PISA-Studie die Rede ist: Vielmehr wird die Lösung des offenbar gewordenen deutschen Bildungsproblems in der Verstärkung von Druck, Drill und frühzeitiger Selektion gesucht. Das Buch diskutiert die Funktionen des schulischen Selektionsprinzips und zeigt Wege für einen konstruktiven Umgang mit einem veränderten Lern- und Leistungsbegriff.