Ian McEwan ist ein gefeierter britischer Autor, der für seine scharfsinnigen Romane bekannt ist, die sich mit den Feinheiten der menschlichen Psyche und Moral auseinandersetzen. Seine stilistische Präzision und seine Fähigkeit, tiefe Emotionen hervorzurufen, machen seine Werke unvergesslich. McEwans Erzählungen behandeln häufig Themen wie Schuld, Erinnerung und die weitreichenden Folgen entscheidender Momente. Er schreibt mit einer feinen Balance zwischen intellektueller Tiefe und emotionaler Wirkung, was ihm weltweite Anerkennung eingebracht hat.
Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft, Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart – ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe sucht ein verschollenes Gedicht von Weltrang. Der Dichter Francis Blundy hat es 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen. In all den Spuren, die das berühmte Paar hinterlassen hat, stößt Thomas auf eine geheime Liebe, aber auch auf ein Verbrechen. Ian McEwan entwirft meisterhaft eine zukünftige Welt, in der nicht alles verloren ist.
In "Roland Baines" begegnet der junge Roland 1959 im Internat der Klavierlehrerin Miriam, die sein Leben prägt. 1986, als seine Frau Alissa ihn verlässt, beginnt er, Antworten zu seiner Herkunft und seinem unruhigen Leben zu suchen, während die Welt sich um Tschernobyl sorgt.
Ian McEwan betrachtet die Geschichte der Wissenschaft als faszinierende Saga, die intellektuellen Mut und Inspiration vereint. In brillanten Essays untersucht er das Verhältnis von Wissenschaft und Literatur sowie die Verbindung zu unserer menschlichen Natur, illustriert durch Figuren wie Darwin, Einstein und Turing.
Jim Sams hat eine Verwandlung durchgemacht. In seinem früheren Leben wurde er entweder ignoriert oder gehasst, doch jetzt ist er auf einmal der mächtigste Mann Großbritanniens – und seine Mission ist es, den Willen des Volkes in die Tat umzusetzen. Er ist wild entschlossen, sich von nichts und niemandem aufhalten zu lassen: weder von der Opposition noch von den Abweichlern in seiner eigenen Partei. Und noch nicht mal von den Regeln der parlamentarischen Demokratie. Die aberwitzige, kafkaeske Politsatire des großen britischen Erzählers.
Fin da ragazzi, Parker e Jocelyn hanno condiviso letture, progetti e ambizioni letterarie, forgiando un'amicizia destinata a durare. Le loro carriere hanno preso strade opposte: Jocelyn ha raggiunto un improvviso successo, mentre Parker ha vissuto un rapido declino, con una famiglia numerosa e un lavoro da insegnante, i suoi pochi libri ormai dimenticati. Nonostante le loro vite si siano drasticamente separate, continuano a considerarsi "una famiglia". Tuttavia, tutto cambia quando Parker trova il dattiloscritto dell'ultimo romanzo di Jocelyn nella sua casa. Leggendolo, si rende conto che è il migliore che Jocelyn abbia mai scritto e potrebbe garantirgli la posterità. La tentazione di appropriarsi di quell'opera diventa irresistibile. Ma cosa significa davvero essere "io" o "lui"? Secondo una prospettiva cara ai romanzieri, l'io è un "racconto incessantemente riscritto", una "storia che raccontiamo a noi stessi". Così, se la biografia si sdoppia - con lo scrittore di successo contrapposto all'everyman travolto dal quotidiano - anche il racconto dell'io può sdoppiarsi, permettendo che tra le pagine di un unico romanzo si consumi il crimine perfetto.