Trotz der Bedenken vieler Menschen, die das Baden im Wasser von Wyk meiden, schwärmen zahlreiche Gäste, darunter Prominente, von den positiven Erfahrungen. Hans Christian Andersen und andere bestätigen, dass das Baden eine wunderbare Erfrischung bietet und die Schönheit der Nordsee genossen werden kann.
Das Buch untersucht das Schicksal vergessener Kinder, beginnend mit den Nachkommen von Ludwig XVI. und Marie Antoinette. Es beleuchtet auch das Leben von Rembrandts Kindern, der "kleinen Stechardin", Hermann Hesses Geschwistern und Willy Brandts Tochter Ninja Frahm sowie viele andere Schicksale, die in schriftlichen Aufzeichnungen und auf Friedhöfen entdeckt wurden.
Springende Muscheln Tausendjahrgebäck und wandernde Häuser
239 Seiten
9 Lesestunden
Die gebürtige Insulanerin und fundierte Kennerin ihrer Heimat Karin de la Roi-Frey nimmt Interessierte und Neugierige in "Föhr ahoi" auf eine etwas andere Reise zur beliebten Nordseeinsel mit. Verschiedene Stationen wie der Ankerplatz Wyk, die lesend oder erlebend genossen werden können, erzählen vom Inselleben einst und jetzt. Es geht auf Kreuzfahrt durch die Dörfer, und das Insel- und Halliglogbuch liegt zum Schmökern bereit. Dass es auf Föhr Fische aus dem Garten und viele kaputte Haustüren, höchst interessanten Küchenabfall, einen "Buschemannsgang" gibt und Schillers Locken im Fischrestaurant serviert werden - darüber erzählt die Autorin mit viel Inselhumor und sehr informativ in ihrem neuen Buch.
Wilhelm Hauff, Gustav Schwab, Justinus Kerner, Ludwig Uhland und Friedrich Hegel sind als „Schwabenköpfe“ bekannt, während ihre Mütter oft in Vergessenheit geraten sind. Rosalie Cotta, die Mutter des Stuttgarter Verlegers, führte ein außergewöhnliches Leben als Theaterkind und Ehefrau, das in der Biografie kaum gewürdigt wird. Ähnlich erging es Maria Augusta von Thurn und Taxis, deren Sohn Karl Eugen zu den bekanntesten Persönlichkeiten des Hauses Württemberg zählt. Karin de la Roi-Frey hat die Gründe für diese Vernachlässigung aufgedeckt und das Leben dieser Frauen des 18. Jahrhunderts beleuchtet. Von der 1706 geborenen Herzogin Maria Augusta bis zu Wilhelmine Hedwig Hauff, die fast 70 Jahre später in Stuttgart zur Welt kommt, bietet das Buch in sieben Kapiteln einen spannenden Einblick in die bisher unerforschte Geschichte Württembergs. Es wird die alltägliche Realität der Frauen im 18. Jahrhundert lebendig und zeigt, wie bedeutend ihre Beiträge waren. Diese Arbeit ist ein längst überfälliger Beitrag zur Geistes- und Kulturgeschichte Baden-Württembergs und eröffnet neue Perspektiven auf das Leben der Frauen, die oft im Schatten ihrer berühmten Söhne standen.