Bookbot

Mara-Julia Weber

    Das multiple Subjekt
    Immer ist alles schön
    Wolf packt La(h)ma
    Die Vermengung
    Chroniken der Pfadwandler: Echos der Vergangenheit
    Drehen auf der Scheibe für Einsteiger
    • Drehen auf der Scheibe für Einsteiger

      Ein kompletter Kurs für die Töpferscheibe

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In Drehen auf der Scheibe für Einsteiger erläutert die Autorin Schritt für Schritt, wie aus einem Tonklumpen ein schönes Gefäß entsteht: Ideale Anfängerprojekte wie Becher, Schalen und Teller Detaillierte Anleitungen zu wesentlichen Punkten wie Abdrehen und Henkel Eingehende Erläuterungen zu Dekortechniken mit kreativem Potenzial, u. a. Abziehbilder, Sgraffito-Technik und Mishima-Technik In ihrem Buch teilt Julia Claire Weber ihre Erfahrung mit Ihnen, die sie in jahrelanger Arbeit an der Drehscheibe gesammelt hat. Sie geleitet Sie durch den Lernprozess mit all seinen Höhen und Tiefen, bis Sie stolz Ihr ganz eigenes Werk in Händen halten! Die Galerie mit Stücken führender Künstler bietet Inspiration und neue Perspektiven. Egal ob Sie erste Versuche an der Drehscheibe wagen wollen oder nach einem Keramikkurs auf der Suche nach weitergehenden Informationen und Anregungen sind – hier sind Sie richtig!

      Drehen auf der Scheibe für Einsteiger
      4,0
    • Manchmal hallt eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden, gleich einem Echo der Vergangenheit zurück in unsere Gegenwart. Dies ist so eine Geschichte. Die Mondstadt schläft niemals wirklich, heißt es. Menschen verschwinden, die Wesen aus den vielen Welten sind beunruhigt, geheime Orden schmieden Ränke. In einem schummrigen Separee tritt Patricio Dracone, der Hüter von Crescent City, an die junge Pfadwandlerin Jane heran. Sie ist auf der Flucht, hat ihr Gedächtnis verloren und sucht nach Informationen, daher unterbreitet er ihr ein äußerst lukratives Angebot. Als eine der wenigen ist sie in der Lage, durch das Graue Labyrinth zu anderen, fantastischen Welten zu reisen. Zusammen mit der taffen Orkin Nikita, dem findigen Hacker Spydr und dem undurchsichtigen Elfen Yanos soll sie zur Zwergenstadt Khtonios aufbrechen, um dem Pharmariesen AC-Tech geheime Daten zu entwenden. Gemeinsam kommt die Gruppe dabei einer Verschwörung auf die Spur, die sie vor weitaus größere Rätsel stellt: Wieso blitzen immer wieder diese grausigen Szenen in Janes Bewusstsein? Wer hat es auf die junge Pfadwandlerin abgesehen? Was verbirgt sich hinter dem mysteriösen Projekt Nexttech ? Schon bald beginnt die Pfadwandlerin zu verstehen, wie eng ihr eigenes Schicksal mit dem der Mondstadt verknüpft ist. Denn den Echos ihrer Vergangenheit kann sie einfach nicht entfliehen.

      Chroniken der Pfadwandler: Echos der Vergangenheit
      3,5
    • Julia Weber arbeitet an ihrem zweiten Roman, als sie schwanger wird. Ein zweites Kind? Wie wird ihr Leben sein? Woher Kraft und Zeit nehmen für zwei Kinder und das Schreiben?In der Angst, dass das Leben und seine Forderungen ihre Kunst auffressen könnten, beginnt Julia Weber schreibend ein Gespräch mit ihren Romanfiguren. Der Alltag drängt sich in ihre Kunst und die Kunst drängt sich in den Alltag, dazu die Frage, wie es gelingen könnte, das Leben zu viert mitsamt ihrer Kunst. Sie protokolliert Gespräche mit H., ihrem Mann, sammelt Briefe an ihre Freundin A., Nachrichten ihrer Mutter, Erinnerungen an das eigene Kindsein, das Hineinwachsen in einen Frauenkörper, in einen erwachsenen Alltag der Notwendigkeiten, das Dagegenhalten gegen die Notwendigkeiten mit Hilfe der Kunst, das Dagegenhalten gegen die grosse Traurigkeit, gegen die Angst, und immer wieder die Anläufe in den Roman, die Verwandlung des Lebens in Literatur, Bewusstheit, Glück.«Die Vermengung» ist eine eindrückliche Beschreibung des weiblichen Körpers und seiner Transformationen und die Erkundung einer weiblichen Biografie von heute zwischen Berufstätigkeit und Familie, zwischen Leben und Kunst, Freundschaft und Gesellschaft. Sie entwirft zugleich eine Poetik weit abseits einer hartnäckig überlieferten Genietradition, eine radikale und doch weiche, auf das Leben gerichtete Auffassung von Kunst. Ein hochpoetischer Text von grosser Kraft und Aktualität!

      Die Vermengung
      3,0
    • Wolf packt La(h)ma

      Wie Sie die Dinge zügig anpacken und konsequent erledigen

      In diesem Buch bieten Julia Weber und Johannes Storch einen neuen Ansatz gegen Prokrastination. Anstatt auf Regeln und Listen zu setzen, helfen sie Ihnen, eine individuelle Strategie zu entwickeln. Entdecken Sie, wie Sie Ihr Unbewusstes nutzen können, um motiviert und souverän mit Ihren Aufgaben umzugehen.

      Wolf packt La(h)ma
      2,7
    • Anais liebt ihre Mutter, sie liebt ihren Bruder Bruno und insgeheim auch Peter aus der Schule. Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Das Tanzen, das sie liebt, ist zum Tanz an der Stange vor den Männern geworden. Es ist nicht einfach, so ein Leben zu leben, sagt die Mutter, darum will sie noch ein Glas. Anais und Bruno versuchen sich und die Mutter zu schützen vor der Außenwelt, die in Gestalt von Mutters Männern mit Haaren auf der Brust in der Küche steht. Oder in der Gestalt von Peter, der ihre Wohnung seltsam findet und nichts anfangen kann mit den tausend, auf der Straße zusammenge-sammelten Dingen. In Gestalt eines Mannes vom Jugendamt, der viele Fragen stellt, sich Notizen macht, der Anais und Bruno betrachtet wie zu erforschendes Material, und in Gestalt einer Nachbarin, die im Treppenhaus lauscht. Je mehr diese Außenwelt in ihre eigene eindringt, desto mehr ziehen sich die Kinder in ihre Fantasie zurück. «Immer ist alles schön» ist ein komisch-trauriger Roman, der mit leisem Humor eine eindrückliche Geschichte erzählt: von scheiternder Lebensfreude in einer geordneten Welt und davon, wie zwei Kinder versuchen, ihre eigene Logik dagegenzusetzen. Mit Anais und Bruno fügt Julia Weber der Literatur ein zutiefst berührendes Geschwisterpaar hinzu.

      Immer ist alles schön
      3,3
    • Das multiple Subjekt

      Randgänge ästhetischer Subjektivität bei Fernando Pessoa, Samuel Beckett und Friederike Mayröcker

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die literarische Moderne ist ohne eine Vielzahl von Formen der Subjektentgrenzung kaum denkbar. Diese werden jedoch oft als Ausdruck tiefgreifender (Selbst-) Entfremdungsprozesse gewertet und selten in ihrer positiven Qualität als alternative Formen von Subjektivierung gewürdigt. Julia Weber deutet literarische Ich-Vervielfältigungen dagegen als schöpferische Auseinandersetzungen mit verlorenen Subjektgarantien. Gerade die Texte Fernando Pessoas, Samuel Becketts und Friederike Mayröckers reizen den mit der Ich-Vervielfältigung einhergehenden Kontrollverlust mit jeweils unterschiedlichen literarischen Strategien so weit aus, dass alternative Formen einer multiplen Subjektivität sichtbar werden.

      Das multiple Subjekt
      5,0
    • Muttergefühle – Das Schönste, aber auch das Schwerste

      15 wirklich gute Texte

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In den letzten Jahren sind viele Stimmen laut geworden, die unser geltendes Mutterideal hinterfragen. Dennoch steht die unbedingte Mutterliebe nach wie vor im Vordergrund und gilt als Motivation und Lohn für Care-Arbeit und Entschuldigung für Ungleichheit. Muttergefühle sind synonym für ein einziges Gefühl, das über dreihundert Jahre den faktischen Blick auf das Muttersein versperrt und in rechtskonservativen Ideologien aktuell wieder Aufschwung erhält. Dabei ist es Zeit die Gefühle von Eltern neu zu definieren und das Narrativ der immer glücklichen Mutter aufzubrechen und darzulegen wie viele unterschiedliche und komplexe Emotionen zur Mutterschaft dazugehören – zu denen natürlich auch, aber eben nicht nur, Liebe und Glück zählen. Fünfzehn Autor*innen beschreiben in kurzen Texten, wie es ist Mutter oder Eltern zu sein, und zeigen, was sich alles hinter dem Begriff Muttergefühle verbirgt.

      Muttergefühle – Das Schönste, aber auch das Schwerste
    • Herumlungern?!

      Potentiale einer urbanen Lebensform

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Herumlungern wird als komplexe Praxis untersucht, die zwischen Passivität und Aktivität schwankt und sowohl als harmlos als auch verdächtig wahrgenommen werden kann. Julia Weber erforscht ethnografisch und künstlerisch das Potenzial dieser Handlung, indem sie mit einem Dichter sowie langzeiterwerbslosen Menschen in Berlin und Raver:innen in Zürich interagiert. Durch ihre mimetische Teilnahme zeigt sie, wie städtische Räume neu interpretiert und in Orte des Austauschs und der Zugehörigkeit verwandelt werden können. Ihre Erfahrungen und Eingriffe in das Alltagsleben werden dabei öffentlich reflektiert.

      Herumlungern?!