Das Verpackungsgesetz setzt die europäische Verpackungsrichtlinie um und enthält nationale Vorgaben zur Verpackungsentsorgung, einschließlich Regelungen zum Pflichtpfand auf Einweggetränkeverpackungen. Es richtet sich an Unternehmen und Händler, die in Deutschland Verpackungen, insbesondere in Form verpackter Waren, in den Verkehr bringen. Auch Kommunen und Landkreise sind betroffen, da sie ihre Abfallsammlung mit den dualen Systemen abstimmen müssen. Zudem gibt das Gesetz Vorgaben für Sachverständige und Wirtschaftsprüfer, die die ordnungsgemäße Verpackungsanmeldung und -entsorgung bescheinigen. Der neue Handkommentar erläutert das Verpackungsgesetz kompakt und wissenschaftlich fundiert. Die Autoren bieten umfassende Informationen über die Inhalte und die Bedeutung der verpackungsrechtlichen Regelungen, wobei die europarechtlichen Vorgaben sorgfältig erklärt und praxisgerechte Lösungen für Anwendungsprobleme präsentiert werden. Vorteile umfassen eine ausführliche Erläuterung der europarechtlichen Vorgaben sowie der VerpackG-Novelle und Lösungsvorschläge für zahlreiche Anwendungsprobleme. Die Zielgruppe umfasst Rechtsanwälte im Umwelt- und Verpackungsrecht, Syndikusanwälte in Unternehmen, Referenten in Behörden sowie Verwaltungsrichter.
Matthias Rehfeld-Klein Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Beiträge zur Kunstwissenschaft - 100: Utopien
Von Averlino über Christine de Pizan bis Filarete. Festschrift für den unbekannten Kunsthistoriker
- 303 Seiten
- 11 Lesestunden
1516 erschien UTOPIA von Thomas More, die erste humanistische Beschreibung einer idealen Gesellschaft und Beginn des Genres Sozialutopie. Bereits Jahrzehnte davor rückten in einigen Architekturtraktaten utopische Vorstellungen in den Vordergrund. Eine Vielzahl von Kunsthistorikern folgte einem Aufruf des Herausgebers, ihn beim Thema „Utopien“ mit einem eigenen Beitrag zu unterstützen. Als Ergebnis ist diese Schrift entstanden, die kunstwissenschaftlich fundierte Sammlung einer faktualen Realität über eine fiktive Welt. Die Beiträge umfassen Themen wie die Utopien im Architekturtraktat von Averlino, die Suche nach Bildern für Augustinus' „De civitate Dei“, sowie die Betrachtung heiliger Orte als doppelte Utopien. Dürers Kupferstich „Die Melancholie“ wird als Traumbild und Utopie analysiert, während Christine de Pizans Buch von der Stadt der Frauen als Raumutopie betrachtet wird. Auch die Architekturprospektive von Bramante und seinen Nachfolgern in der Lombardei und deren Bedeutung für die Renaissance im Norden werden thematisiert. Zudem wird die Utopie der freien Kunst durch die Betrachtungen zu Johann Hauer und die erlebte Kunstgeschichte im Kino thematisiert. Schließlich wird Filaretes Architekturtraktat zwischen Realismus, Ideal, Science Fiction und Utopie untersucht.