Tagebuch
- 244 Seiten
- 9 Lesestunden
Eugène Ionesco, einer der führenden Dramatiker des absurden Theaters, stellt auf meisterhafte Weise die Einsamkeit und Bedeutungslosigkeit der menschlichen Existenz dar. Seine Werke verspotten die banalsten Situationen und nutzen sie als greifbares Mittel, um tiefgreifende existenzielle Themen zu erforschen. Ionescos Schriften befassen sich mit den Paradoxien des modernen Lebens und stellen konventionelle Ausdrucksformen in Frage. Er setzt Sprache gekonnt ein, um die Kluft zwischen Worten und Realität aufzudecken.






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Sechs moderne Theaterstücke
Eugène Ionesco war ein Meister des absurden Theaters. Seine beiden wichtigsten Einakter, »Die Stühle« und »Der neue Mieter«, werden hier mit einem Nachwort von Marianne Kesting ergänzt. Die abstrusen, dramatischen Stücke aus den 1950ern werden auch heute noch oft gespielt.
Ionescos Anti-Stück, bei dem der Zuschauer vergeblich auf das Auftreten der Titelheidin wartet, während sich die agierenden Personen wie menschliche Automaten mit hohlen Sprachschablonen attackieren und Sprache und Wirklichkeit in einem schwindelerregenden Accelerando zerpulvern, ist der erste radikale Bruch des modernen Theaters mit seiner aristotelischen Vergangenheit. Die Uraufführung des Einakters im Jahre 19So markiert die Geburtsstunde des absurden Theaters.