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Bookbot

Jörn Düwel

    Gestaltung von Glück
    Verkehr in Not
    Friedrich Tamms. Architektur und Städtebau 1933-1973
    Architektur und Diplomatie
    Rudolf Wolters. Architekt und Städtebauer in Westdeutschland 1945 bis 1978
    • Im Frühjahr 1945 musste Rudolf Wolters als Architekt neu beginnen. Hinter ihm, dem engen Mitarbeiter des NS-Generalbauinspekteurs und späteren Rüstungsministers Albert Speer, lag ein überaus erfolgreiches Schaffen als Propagandist und Ausstellungsmacher im Zentrum nationalsozialistischer Macht. Obwohl seit fast 20 Jahren Architekt, hatte Wolters keine berufliche Praxis. Dennoch machte er sich nun mit einem Büro in seiner Vaterstadt Coesfeld selbstständig. Dort und in anderen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens entfaltete er ein beachtliches Werk. Wie kaum ein anderes Architekturbüro setzte Wolters in der Region Westfalen Maßstäbe bei städtebaulichen, raumplanerischen und landesplanerischen Aufgaben im Wiederaufbau, ohne sich gedanklich vom Nationalsozialismus gelöst zu haben. Wenngleich er in der Bundesrepublik nicht in die Öffentlichkeit drängte, wandte er sich wiederholt in Veröffentlichungen grundlegenden Problemen der Architektur zu, wobei er konsequent an Positionen festhielt, die ihn seit den Dreißigerjahren als eherne Gewissheiten begleiteten. Jörn Düwel und Niels Gutschow dokumentieren Rudolf Wolters? umfangreiches gebautes und geschriebenes Werk zwischen 1945 und 1978 in seiner wechselseitigen Verschränkung

      Rudolf Wolters. Architekt und Städtebauer in Westdeutschland 1945 bis 1978
    • Architektur und Diplomatie

      Bauten und Projekte des Auswärtigen Amts 1870 bis 2020

      • 367 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Das Auswärtige Amt, gegründet am 7. Januar 1870, ist älter als die Bundesrepublik Deutschland und hat sich von einer repräsentativen Institution zu einem komplexen Bauaufgabe entwickelt, die die deutsche Außenpolitik verkörpert. An über 200 Dienstorten wird die Architektur von Kanzleien, Konsulaten und Residenzen sichtbar, wodurch Botschaftsbauten als Visitenkarten Deutschlands fungieren. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Außenministeriums werden mehr als 150 Bauten präsentiert, die den diplomatischen Missionen einen baulichen Rahmen geben. Ein zentraler Fokus liegt auf den aktuellen Rahmenbedingungen, wobei materielle Sicherheit in den letzten Jahren die Gestaltung von Botschaften stark beeinflusst hat. Architekten und Bauherren stehen vor dem Dilemma, demokratische Werte durch offene Gebäude und Transparenz zu verkörpern, während Botschaftsgebäude zunehmend wie Festungen erscheinen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, inwieweit Weltoffenheit architektonisch umgesetzt werden kann. In der Dokumentation fassen die Autoren Jörn Düwel und Philipp Meuser die Geschichte der deutschen Diplomatie von 1870 bis heute zusammen und zeigen die Vielfalt dieser besonderen Regierungsbauten weltweit auf.

      Architektur und Diplomatie
    • Friedrich Tamms. Architektur und Städtebau 1933-1973

      Gewissheiten und Gesetzmäßigkeiten

      • 527 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Friedrich Tamms (1904???1980) war einer der erfolgreichsten deutschen Architekten im zwanzigsten Jahrhundert. Nach dem Studium in München und Berlin kam er rasch mit dem Brückenbau für das Großvorhaben Reichsautobahn in Berührung. Wie kaum ein Zweiter prägte er mit seinen Entwürfen kleiner und großer Brücken, Tankstellen und StraßenmeisteƯreien die Architektur des Gesamtkunstwerks Autobahn. Weitgehend unbekannt sind hingegen seine im Rahmen der Neugestaltung Berlins entstandenen Entwürfe für neue Reichsministerien und weitere Projekte. Singulär sind die in den Kriegsjahren von ihm konzipierten Flaktürme in Berlin, Hamburg und Wien.00Jörn Düwel und Niels Gutschow gehen den spezifischen Merkmalen der Architektur von Tamms im Nationalsozialismus nach und beziehen VerƯöffentlichungen ein, in denen der Architekt sein Selbstverständnis kundtat

      Friedrich Tamms. Architektur und Städtebau 1933-1973
    • Die Moderne trat zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Versprechen an, die Städte von Chaos, Verworrenheit und gesellschaftlicher Zerrissenheit zu befreien. So sollte das uneingelöste Erbe der Aufklärung endlich gesetzmäßig zur Entfaltung gebracht werden. Jörn Düwel und Niels Gutschow begegnen dieser Entwicklungsgeschichte skeptisch. Einer Fortschrittsteleologie schenken sie keinen ?Glauben±. Für die Gestalt von Architektur und Stadt, so die These des vorliegenden Buchs, gibt es weder logische noch vernünftige oder gar überzeitliche Gewissheiten.0In vier größeren Texten zu zenƯtralen Themen der jüngeren Zeit analysieren die Autoren gängige ?Erzählungen± und zeigen, wie einflussreich hergebrachte Denkmuster zur Gestaltung der ƯStädte waren und immer noch sind

      Gestaltung von Glück