Maikäferjahre
Wie viel Schuld erträgt eine Liebe? | Ein mitreißender Familienroman über Hoffnung und Vergebung in dunklen Zeiten
- 464 Seiten
- 17 Lesestunden
Der Krieg ist vorbei – darf die Liebe beginnen? Ein mitreißender Liebesroman über vier junge Menschen, die schmerzvoll begreifen müssen, dass Liebe nicht alle Wunden heilt, aber manche. Im Frühjahr 1945 flieht Anni mit ihrer kleinen Tochter und dem halbjüdischen Geiger Adam aus dem brennenden Dresden auf der Suche nach einer sicheren Zuflucht. Im Tiroler Bergdorf bei Annis Schwiegereltern stehen sie vor einer folgenschweren Entscheidung: Will Anni bleiben, muss Adam gehen. Was kann Liebe leisten und verzeihen? Diese Frage stellen sich Anni, Adam, Tristan und Rosalie angesichts von Leid und Zerstörung. Tristans Zwillingsbruder, ein Luftwaffenpilot, entkommt nur knapp dem Tod und gerät in britische Kriegsgefangenschaft. Dort pflegt ihn die britische Krankenschwester Rosalie, und zwischen ihnen entsteht eine verbotene Liebe. Zwei tragische Liebesgeschichten entfalten sich in einem historischen Kontext voller großer Gefühle über Verzeihen und die Unausweichlichkeit der Liebe. Trotz der Trennung durch den Krieg bleiben Anni und Tristan durch Briefe verbunden, in der Hoffnung, dass der andere noch lebt. Die Geschichte zeigt, was Menschen im Angesicht von Zerstörung leisten können und vermittelt eine Zuversicht, die sich in der Erzählung widerspiegelt. Eine Playlist zum Buch unterstreicht die zentrale Rolle der Musik in diesem gefühlvollen Roman.

