Eines Abends hat Marie mal wieder einen fürchterlichen Wutausbruch. Zur Strafe wird sie in ihr Zimmer gesperrt. Da beschließt sie, durchs Fenster zu entwischen. Vorher schreibt sie voller Groll einen Brief an 'Frau Wut', hätte sich aber nicht träumen lassen, dass es sie tatsächlich gibt: die Fee GloriaFuria, die plötzlich auftaucht und Marie unter ihren siebenunddreißig Röcken mit auf ihr Schloss nimmt. Dort soll Marie lernen, Wut in Mut zu verwandeln. Eine nicht ungefährliche Aufgabe, denn draußen lauern der schreckliche Blitzfritz und sein Flammenkalb und wollen unbedingt ins Schloss hinein.
Dieudo Luk’as Bücher
- Lukas Hartmann







Die fliegende Groma
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Noch einmal am Lago Maggiore zu sitzen, das ist Gromas großer Wunsch. Klar, dass ihr Cassius, Clara und Cora dabei helfen möchten. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn die Erwachsenen nur daran denken, Groma zu schonen. Ein temporeicher Kinderroman zwischen Spaß und Ernst, Realität und Fantasie.
So eine lange Nase
- 204 Seiten
- 8 Lesestunden
Sogar auf den griechischen Inseln können Ferien ganz schön langweilig sein, wenn keine anderen Kinder da sind und die Eltern sich ständig in den Haaren liegen. Doch dann entdecken Pit und Lena bei einer Strandwanderung Zervan, den Zauberer. Über 200 Jahre alt soll er sein. Seit ihm ein Konkurrent eine unglaublich große Nase angezaubert hat, hält er sich vor den Menschen versteckt. Lena hat Mitleid mit ihm, und dann kommt ihr eine blendende Idee: Könnte nicht Onkel Otto, der Schönheitschirug, aus dem gewaltigen Riechorgan eine wohlgeformte Nase machen?
Joachim zeichnet sich weg
- 186 Seiten
- 7 Lesestunden
1923 wird der Musiker und Maler Louis Soutter von seiner Familie aufgrund seines exzentrischen Lebensstils in ein Heim im Schweizer Jura eingewiesen. Nur noch sein berühmter Cousin Le Corbusier interessiert sich für ihn. Soutters Bilder verstören, die Kunstwelt seiner Zeit beachtet ihn nicht. So befremdet wie fasziniert lässt sich Le Corbusier auf diese archaische Kunst ein und auf die verschlungenen Lebenswege, die Soutter an diesen Ort geführt haben.
Wo gehen all die Dinge hin, die wir verlegen, liegenlassen, verlieren? All die Regenschirme, Brillen, Socken, Portemonnaies? Der kleine Karl ist überzeugt, dass es einen geheimen Ort gibt, an dem sich die verschwundenen Dinge versammeln. Und er ist entschlossen, ihn zu finden.
Damit ihm bloß nichts zustößt, umgibt König Ferdinand seinen Sohn Jan mit einem ganzen Heer von Aufpassern, vom Nebenhergeher über den Insektenjäger bis zum Kleideranwärmer und Lebertranverwalter. Kein Wunder, dass Jan ein schüchternes und blasses Kerlchen bleibt. Bis er die wilde Sophie kennenlernt, die all die Dinge tut, die ihm verboten sind, und so ganz anders lebt als er – wild und gefährlich!
Das abenteuerliche Leben der Vivienne von Wattenwyl Als die junge Vivienne im Mai 1923 mit ihrem Vater nach Ostafrika reist, ist sie die einzige Frau unter Dutzenden von afrikanischen Trägern und Jägern. Viviennes Vater überlebt die Reise nicht: Ein Löwe verletzt ihn so stark, dass er wenig später stirbt. Vivienne aber führt die Safari trotz großer Strapazen weiter. Ein sinnlicher Afrika-Roman, der von der leidenschaftlichen Vaterliebe einer Tochter und dem langwierigen Prozess ihrer Befreiung erzählt. »Faszinierend und sehr unterhaltsam.« Süddeutsche Zeitung
Die Wölfe sind satt
- 139 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Wölfe sind satt erzählt vom schwierigen Umgang mit den fremden Menschen im eigenen Land und von der Erfahrung des Fremden in uns selbst. Drei lange Geschichten, in denen Hartmann ein aktuelles Thema aufgreift und mit bewundernswerter Gelassenheit verhärtete ideologische Fronten hinter sich läßt. Der Architekt Ambühl, der Sektionschef Portmann im Bundesamt für Flüchtlinge und der Anwalt Gurtner - sie alle kommen mit dem Fremden auf überraschend unerwartete Weise in Berührung. Keiner dieser Männer ist fremdenfeindlich und doch scheitern sie mit ihren aufgeklärten Überzeugungen am Ernstfall der Wirklichkeit und an sich selbst. Ambühl, der gleich mehrere asylsuchende kurdische Familien bei sich versteckt hält, erträgt die Distanz- und Sprachlosigkeit der Gäste nicht. Portmann, von Amts wegen mit der Abschiebung einer Tamilenfamilie befaßt, weiß nicht, wie er seiner kleinen Tochter den damit verbundenen Verlust der tamilischen Freundin begreifbar machen soll. Und Gurtner, Interessenvertreter einer kurdischen Klientin, verspürt den unwiderstehlichen Wunsch, das Exotische und Fremde zu erobern.



