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Mrgaret Atwood

    Margaret Atwood ist bekannt für ihre scharfsinnige spekulative Fiktion, die sich oft mit Themen wie sozialer Kontrolle und ökologischen Krisen befasst. Ihre Werke untersuchen die Komplexität von Geschlecht und Machtstrukturen mit einem unverwechselbaren Stil, der sowohl intellektuell anspruchsvoll als auch stilistisch ausgefeilt ist. Atwood fordert ihre Leser konsequent heraus und regt zum Nachdenken über die Entwicklung unserer Welt an. Ihre vorausschauenden Einblicke in gesellschaftliche Trends und die menschliche Natur festigen ihre Position als herausragende zeitgenössische literarische Stimme.

    Das Jahr der Flut
    • Das Jahr der Flut

      • 478 Seiten
      • 17 Lesestunden

      In diesem Jahr feiert Margaret Atwood ihren siebzigsten Geburtstag und präsentiert einen Roman, der ihren klaren Verstand, die Vielschichtigkeit ihrer Erzählkunst und ihre tiefe Menschenkenntnis offenbart. Hoch oben auf den Dächern der Stadt liegt das Paradies, wo die Bewohner von Gemüse, Früchten und Honig leben und ihren Garten Eden aus dem Waste Land einer vom Klimawandel bedrohten Stadt kultivieren. Die junge Toby findet Zuflucht in dieser Gemeinschaft der „Gärtner Gottes“, nachdem sie in einer rigiden, militärisch organisierten Gesellschaft gescheitert ist. Dort begegnet sie Ren, einer zukünftigen Trapeztänzerin, der anarchischen Amanda und Jimmy, der eine besondere Beziehung zu ihnen hat. Aus Tobys Perspektive erzählt Atwood von einer Welt, in der die globalisierte Wirtschaft die Kontrolle übernommen hat und Forschung nur der ökonomischen Kontrolle dient. Ihr berühmter Report der Magd, der vor einem halben Jahrhundert veröffentlicht wurde, zeigt ihr politisches Gespür für gefährliche Entwicklungen. In diesem neuen Werk entwirft Atwood eine Zukunft, die näher ist, als wir uns eingestehen möchten. Doch die Lesenden folgen dieser Erzählerin mit größtem Vergnügen, wohin sie auch führt, bis ans Ende unserer Welt.

      Das Jahr der Flut
      4,1