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Klaus Mann

    18. November 1906 – 21. Mai 1949

    Klaus Mann, Sohn von Thomas Mann, erlangte posthume Berühmtheit durch seinen Roman 'Mephisto', der für erheblichen Wirbel sorgte. Angesichts des NS-Regimes musste Mann in den 1930er Jahren aus Deutschland fliehen und setzte sich in seinen Werken mit Themen wie Identität, künstlerische Integrität und moralische Kompromisse angesichts repressiver politischer Kräfte auseinander. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfen psychologischen Einblick in seine Charaktere und ein ausgeprägtes Gespür für dramatische Spannung aus. Manns literarisches Erbe liegt in seiner unerschrockenen Auseinandersetzung mit der Rolle des Künstlers in einer turbulenten Gesellschaft.

    Maskenscherz
    Speed. Eie Erzählungen aus dem Exil
    Mephisto
    Afrikanische Romanze
    Der Vulkan
    Tagebücher 1934-1935
    • Mephisto

      • 399 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn von Thomas und Katja Mann, begann Klaus Mann bereits mit 15 Jahren, Novellen zu schreiben. Er gründete ein Theaterensemble mit seiner Schwester Erika und anderen und unternahm 1929 eine Weltreise. Während seiner Emigration, die ihn durch Amsterdam, Zürich, Prag, Paris und schließlich in die USA führte, wurde er zu einer zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Mann gab die Zeitschriften „Die Sammlung“ (1933-35) und „Decision“ (1941-42) heraus und kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 nahm er sich aus persönlichen und politischen Gründen das Leben, nachdem er in einem pessimistischen Essay zur Besinnung aufgerufen hatte. Früh distanzierte er sich von den Gefühlen der Elterngeneration und thematisierte die Lebenskrise der „Jungen“ in seiner stilistisch reifen Kindernovelle und in seiner Autobiographie. Im Exil schrieb er bedeutende Romane wie „Symphonie Pathétique“, „Mephisto“ und „Der Vulkan“. In seiner Autobiographie „Der Wendepunkt“ erreichte seine Diktion Reife und Sachlichkeit. Mann sprach für eine Generation, die in den 20er Jahren geprägt wurde und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte. Michael Töteberg, geboren 1951, war lange Jahre Leiter der Agentur für Medienrechte im Rowohlt Verlag und ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt „Falladas letzte Liebe“ (2021).

      Mephisto
      4,1
    • "Dieser Band ist die erste vollständige Sammlung von Klaus Manns Erzählungen aus dem Exil, von denen viele bisher ungedruckt waren. Die Geschichten, entstanden zwischen 1933 und 1943, handeln von Außenseitern und Ausgestoßenen, von Einsamen und Selbstmördern. Sie spiegeln das Elend des Lebens in der Emigration. In der Titel-Erzählung «Speed» werden Erfahrungen mit den künstlichen Paradiesen der Rauschgifte beschrieben. Der Band enthält auch Klaus Manns berühmte Novelle um den Tod des Bayern-Königs Ludwig II., «Vergittertes Fenster»."--Page 4 de la couverture

      Speed. Eie Erzählungen aus dem Exil
      3,9
    • Symphonie pathétique

      • 281 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mit einem Nachwort v. Gregor-Dellin, Martin 281 S.

      Symphonie pathétique
      3,9
    • Rundherum

      Abenteuer einer Weltreise

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Im Herbst 1927 brachen Erika und Klaus Mann zu einer gemeinsamen Weltreise auf. Über ein Dreivierteljahr lang fuhren sie durch die USA, besuchten Hawaii, Japan, Korea und die Sowjetunion. Sie trafen Prominente von Greta Garbo bis Emil Jannings, und sie entdeckten viel Unbekanntes. Nach ihrer Rückkehr schrieben die Geschwister über ihre Erlebnisse einen anekdotenreichen, launigen Bericht. In der vorliegenden Ausgabe dieses einzigartigen Dokuments sind auch die 35 Fotos aus der Erstausgabe von 1929 wieder enthalten, und Uwe Naumann berichtet in seinem Nachwort über unbekannte Hintergründe der ungewöhnlichen Reise.

      Rundherum
      3,6
    • Das Buch von der Riviera

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Was nicht im Baedeker steht. Man möchte losfahren, wie es Erika und Klaus Mann taten, um durch Nizza zu schlendern, im Hotel Negresco Tee zu trinken, die Auslagen der Avenue des Phocéens zu betrachten und in netten kleinen Lokalen Spezialitäten zu essen oder in Monte Carlo ein bißchen dem Spiel und den seltsamen Menschen zuzuschauen, im Felsenbad Edenroc von Cap d’Antibes zu baden, die italienische Grenze zu überschreiten, ein wenig in San Remo zu bleiben, in Rapallo den Garten der Villa zu betrachten, in der Gerhart Hauptmann viele Winter verbrachte... (Aus einer zeitgenössischen Rezension, 1931)

      Das Buch von der Riviera
      3,4
    • Alexander

      • 181 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Klaus Mann hat mit seinem ersten Roman das Kolossalgemälde, das die Nachwelt von Alexander von Mazedonien entworfen hat, von seinen schaurig martialischen Schnörkeln befreit. Er beschreibt Leben und Tod eines Besessenen, der, vom Überschwang seiner Ideen fortgerissen, in seinen Siegen schon die Niederlagen spürt, an seinen Freunden schuldig wird und immer mehr der Einsamkeit verfällt.

      Alexander
      3,5
    • "Flucht in den Norden" war der erste Roman Klaus Manns, der im Exil entstand. Das Buch erzählt vom Schicksal einer jungen Deutschen, die mit den Kommunisten sympathisiert: Johanna flieht vor dem Terror des Nazi-Regimes nach Finnland und verliebt sich dort in den Gutsbesitzer Ragnar. Doch das Liebesglück im hohen Norden währt nur kurze Zeit - dann erreichen Johanna Nachrichten von ihren nach Paris geflüchteten Genossen. Sie wird gebraucht im Widerstandskampf, und sie entscheidet sich schweren Herzens, dem Ruf ihrer politischen Freunde zu folgen und Ragnar zu verlassen. Mit einfühlsamer Sympathie schilderte der Autor das Zerrissensein seiner Heldin Johanna - zwischen individuellem Glück und höherer Verantwortung, zwischen Liebe und Politik.

      Flucht in den Norden
    • Der Kaplan

      Ein Drehbuch für Roberto Rossellinis Filmklassiker »Paisà«

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Der Kaplan
    • Frido Mann, geboren 1940 in Monterey, Kalifornien, war viele Jahre als Klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag tätig. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Pfäffikon, Schweiz, und Göttingen. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen unter anderem „Professor Parsifal“ (1985) und „Babylon. Roman“ (2007). Klaus Mann, am 18.11.1906 in München als ältester Sohn von Thomas und Katja Mann geboren, begann bereits mit 15 Jahren zu schreiben. Er gründete ein Theaterensemble mit seiner Schwester Erika und anderen und unternahm 1929 eine Weltreise. Während seiner Emigration, die ihn durch Amsterdam, Zürich, Prag und Paris führte, wurde er zu einer zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften „Die Sammlung“ (1933-35) und „Decision“ (1941-42) heraus und kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 nahm er sich aus persönlichen und politischen Gründen das Leben, nachdem er in einem pessimistischen Essay zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann distanzierte sich früh von den Gefühlen seiner Eltern-Generation und thematisierte die Lebenskrise der „Jungen“ in seiner Kinder- und Jugendliteratur. Seine bedeutendsten Romane, darunter „Mephisto“ und „Der Vulkan“, entstanden im Exil. In seiner Autobiographie „Der Wendepunkt“ zeigt sich eine reife, sachliche Diktion, die stellvertretend für eine Generation spricht, die zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt verzw

      Der Wendepunkt
      4,4
    • Der fromme Tanz

      • 196 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Coming-out-Roman von Klaus Mann Andreas träumte vor Niels‘ Photographie. Ihm war es, als fände er alles, was in ihm selber Traum, Ahnung, Sehnsucht und Gedanke gewesen war, wieder in der Ruhe dieses Gesichtes ... Er gab sich dieser Liebe ganz hin, die er nicht als Verirrung empfand. Ihm kam es nicht in den Sinn, sie vor sich zu leugnen, sie zu bekämpfen als „Entartung“ oder als „Krankheit“. Diese Worte berührten die Wahrheit so wenig, sie kamen aus anderer Welt. Gut hieß er diese Liebe vielmehr ganz und gar, er lobte sie, wie alles, was Gott gab und verhängte – sei es noch so leicht oder schwierig zu tragen.

      Der fromme Tanz
      3,7
    • Román o problematice německých emigrantů, bojujících proti hitlerovskému fašismu, líčí osudy dívky, která se na útěku z Německa uchyluje do rodiny své skandinávské přítelkyně a zde uprostřed severské přírody prožívá loučením předznamenaný milostný příběh.

      Útěk na sever