Vor dem Hintergrund des ut-pictura-poesis Problems versucht diese Arbeit, am Beispiel ausgewählter Gedichte des Objektivisten W.C. Williams und des Symbolisten W. Stevens die Möglichkeit eines Vergleichs von Malerei und Lyrik aufzuzeigen. Verglichen werden dabei die jeweils medienspezifische Handhabung, Reflexion und Abänderung konventionalisierter Seh- und Darstellungsweisen, so dass medienübergreifende Strukturen, analoge Kompositionsverfahren und verwandte ästhetische Überlegungen sichtbar werden. Während der poetologische Akzent bei Williams auf dem Sinnlich-Konkreten und der medienspezifisch erfahrbar zu machenden Ordnung der Dinge liegt, betont Stevens als Vertreter eines kritischen Fiktionalismus die sich in lyrischen Bildern abspielende Erfahrung des nach Synthesen suchenden Bewusstseins. Parallele Interpretationen ihrer Gedichte in bezug auf bildästhetische Entwürfe der Kubisten zeigen zudem, dass Stevens' Ansatz zu einer von Williams abweichenden Sicht kubistischer Bilder führt.
Jürgen Heller Bücher


KlappentextDie Idee ist ungewöhnlich. Der Riese, der nach einer Sage Wiesbadens warme Quellen schuf, bewirbt sich auf eine Anzeige hin als Heimatforscher. Von der Stadtverwaltung angestellt, macht er sich auf, sein Wissen den Kindern der Stadt zu vermitteln. Die Entdeckungsreise des wissbegierigen Riesen Ekko ist der rote Faden für dieses Buch. Auf dieser Entdeckungsreise wird er von Marie und Bruno begleitet, die beim Stöbern auf dem Dachboden in einem alten Reisekoffer u. a. einen Stapel alter Bücher über Wiesbaden entdecken. Beim Lesen stoßen sie immer wieder auf die Sage vom Riesen Ekko. Nach dem Motto: „Man sieht nur, was man weiß und behält nur, was man auch selbst erarbeitet hat“, gibt das Buch auf 160 Seiten anhand von Texten, Zeichnungen, Fotos, Karten, Luftbildern, Rätsel-, Puzzle- und Erkundungsaufgaben eine Fülle von Anregungen, die Landeshauptstadt zu erforschen und zu entdecken.