Georg Ebers Bücher
Georg Moritz Ebers war ein deutscher Ägyptologe und Romanautor, der durch die Popularisierung altägyptischen Wissens in historischen Romanen Erfolg hatte. Seine Werke, insbesondere die im alten Ägypten angesiedelten, fanden großen Anklang und trugen maßgeblich dazu bei, der Öffentlichkeit die Entdeckungen der Ägyptologen näherzubringen. Ebers' Stil zeichnete sich dadurch aus, die Vergangenheit durch fesselnde Erzählungen lebendig werden zu lassen, wodurch er wissenschaftliches Interesse mit literarischem Können verband. Obwohl er sich auch anderen historischen Epochen zuwandte, erzielten seine ägyptischen Romane die größte Bekanntheit und Wertschätzung.







Dieses eBook ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Georg Ebers (1837-1898) war ein deutscher Ägyptologe und Schriftsteller, der mit seinen historischen Romanen und populärwissenschaftlichen Büchern zur großen Popularität der Ägyptologie im 19. Jahrhundert beitrug. Sein Werk „Eine ägyptische Königstochter“ (1864) markiert den Beginn einer Reihe von historischen Romanen, die auf großes Leserinteresse stießen. Ebers gilt neben Felix Dahn als bedeutendster Vertreter des „Professorenromans“. Die Themen seiner Romane entnahm er teilweise seiner wissenschaftlichen Arbeit zur ägyptischen Geschichte sowie anderen Epochen, wie dem Mittelalter. Aus dem Buch: „Wie Hagelschlag in ein blühendes Saatfeld war die Schmährede des Schlemmers in die Freude der Scheidenden gefallen; Rhodopis selbst stand bleich und zitternd in dem verödeten festlich geschmückten Zimmer. Knakias verlöschte die bunten Lampen an den Wänden. Statt des hellen Lichtes trat ein unheimliches Halbdunkel ein, welches das zusammengeworfene Tafelgeschirr, die Überreste der Mahlzeit und die von ihren Plätzen gerückten Ruhebänke spärlich beleuchtete. Durch die offene Tür zog eine kalte Luft, denn es begann Morgen zu werden, und die Zeit vor dem Sonnenaufgang pflegt in Ägypten empfindlich kühl zu sein. Die Glieder der leicht gekleideten Greisin durchschauerte leiser Frost. Tränenlos starrte sie in den öde
Der Verfasser beleuchtet die zeitlose und romantische Liebe von Antonius und Kleopatra, die auch die Kunst inspiriert hat. Besonders Kleopatras Leben ist von einer märchenhaften Romantik umgeben. Ihre Beziehung zeigt, dass sentimentale Liebe auch im antiken Rom präsent war.
Elifen
ein Wuestentraum
Führer durch das Archaeologische Museum der Universität Leipzig
- 98 Seiten
- 4 Lesestunden



