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Waris Dirie

    21. Oktober 1965

    Waris Dirie ist ein somalisches Model, eine Autorin und eine Menschenrechtsaktivistin, die für ihre Arbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung bekannt ist. Sie gab ihre Modelkarriere auf, um sich ganz dem Kampf gegen diese Praxis zu widmen. Ihr Engagement und ihre Stimme in dieser Sache haben sie zu einer bedeutenden Figur im internationalen Bemühen zur Eliminierung von FGM gemacht.

    Waris Dirie
    Schmerzenskinder
    Brief an meine Mutter
    Nomadentochter
    Wüstenblume
    Safa
    Die Zuckerbäckerin. Wüstenblume. Ich Schenk dir meinen Mann!
    • Die kleine Safa stammt aus einer bitterarmen Familie in Dschibuti. Aufgewachsen in einem Slum, wird sie für die Rolle der kleinen Waris Dirie in der Verfilmung des Weltbestsellers Wüstenblume ausgewählt. Die dramatische Szene, in der das kleine Mädchen gewaltsam beschnitten wird, bringt die Menschen in den Kinos weltweit zum Weinen. Doch in Wirklichkeit ist Safa noch unversehrt. Umso entsetzter ist Waris Dirie, als sie erfährt, dass ihre Verstümmelung unmittelbar bevorsteht. Und sie setzt alles daran, um das Mädchen vor diesem grausamen Schicksal zu bewahren.

      Safa
      4,2
    • IHRE GESCHICHTE HAT MILLIONEN BEWEGT! Vom Nomadenmädchen zum internationalen Top-Model – Waris Diries Leben gleicht einem Traum. Und einem Alptraum: Denn als kleines Mädchen wurde sie Opfer eines grausamen Rituals. In diesem Buch berichtet sie von dem schrecklichen Unrecht, das ihr widerfahren ist. »Der Film brachte all meine Erinnerungen mit einer solchen Wucht zurück, dass es mich überwältigte. Doch ich weiß, dass ›Wüstenblume‹ eine wichtige Botschaft hat, die von allen Menschen geteilt wird: die Achtung vor der menschlichen Würde.« Waris Dirie

      Wüstenblume
      4,2
    • Nomadentochter

      • 287 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Fast zwanzig Jahre ist es her, seit Waris Dirie ihre Familie bei der Flucht aus Somalia zurücklassen musste. Und immer war sie im Ungewissen, ob Eltern und Geschwister in dem von Krieg und Hunger gepeinigten Land noch lebten oder nicht. Ausgelöst durch eine persönliche Krise, fasst sie eines Tages den Entschluss, nach Somalia zurückzukehren. Die Ankunft in ihrer Heimat und die Wiederbegegnung mit ihrer Familie wird für Waris Dirie zur Herausforderung, sich mit ihrem früheren und ihrem neuen Leben auf sehr persönliche Art auseinanderzusetzen. Corine Preisträger 2002 (Sachbuch): „Zerreißprobe zwischen zwei Kulturen“

      Nomadentochter
      3,9
    • In einem langen, emotionalen Brief an ihre Mutter spricht sie schonungslos offen über seelische Wunden, die nicht heilen wollen, über Schattenseiten ihrer Modelkarriere, in denen sexueller Missbrauch, Drogen- und Alkoholprobleme eine Rolle spielten, und über ihre Sehnsucht, der eigenen Mutter endlich verzeihen zu können.

      Brief an meine Mutter
      3,8
    • Nach ihrem Besuch in Cardiff wird Waris Dirie von einem Albtraum gequält: Ein junges Mädchen, gefangen in einem schäbigen Hotelzimmer, wird von vier Frauen festgehalten, während eine alte Frau grausame Werkzeuge benutzt. Die Schreie und das Blut lassen Dirie schweißgebadet aufwachen. Als UN-Sonderbotschafterin ist sie schockiert, dass Genitalverstümmelungen nicht nur in Afrika, sondern auch in Europa stattfinden. Ein 10-jähriges Mädchen in Cardiff wäre verblutet, hätte ein Arzt nicht eingegriffen. Ihre Nachforschungen stoßen auf eine Mauer des Schweigens, doch Dirie ist entschlossen, das Bewusstsein unter der schwarzafrikanischen Bevölkerung in Europa zu schärfen. FGM, das englische Kürzel für "Female Genital Mutilation", muss in Europa verboten werden. Zurück in Wien beginnt sie eine ernüchternde Bestandsaufnahme. Als selbst ein Opfer der Beschneidung erkennt sie, dass die Zahl der Betroffenen weltweit steigt. Schätzungen zufolge gibt es 150 Millionen Opfer, darunter 500.000 in Europa. Diries Recherchen führen sie durch ganz Europa, wo sie eine bedrückende Dokumentation über die Lebensumstände dieser Frauen erstellt. In ihrer somalischen Heimat sagt man: "Liebe tut dreimal weh" – bei der Beschneidung, der Vereinigung und der Geburt. Dirie und ihre Publikationen kämpfen gegen solche menschenverachtenden Traditionen.

      Schmerzenskinder
      3,8