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Rudolf Simek

    21. Februar 1954

    Rudolf Simek ist ein österreichischer Germanist und Philologe, dessen Werk sich mit dem reichen Geflecht mittelalterlicher Literatur und Mythologie befasst. Er untersucht sorgfältig altgermanische Texte, Legenden und religiöse Vorstellungen, um verborgene Bedeutungen und kulturelle Kontexte aufzudecken, die frühmittelalterliche Gesellschaften prägten. Simeks Ansatz zeichnet sich durch strenge philologische Analyse und vergleichende Studien aus. Dies ermöglicht es ihm, den Lesern neue Perspektiven auf diese faszinierenden und oft wenig erforschten Aspekte der Kulturgeschichte zu eröffnen.

    Die Schiffe der Wikinger
    Ewige Orte. Reliquien und heilige Stätten in Wien
    Lexikon der altnordischen Literatur
    Die Germanen
    Lexikon der germanischen Mythologie
    Religion und Mythologie der Germanen
    • Religion und Mythologie der Germanen

      • 331 Seiten
      • 12 Lesestunden

      'Rudolf Simek ist ein sehr guter Erzähler, der sachlich, aber dennoch locker und für jedermann verständlich die Sachverhalte darzulegen weiß und den Leser auf durch und durch seriöse Weise mit in die geheimnisvolle Welt der germanischen Mythologie nimmt.' Karfunkel Codex

      Religion und Mythologie der Germanen
      4,7
    • In rund 1800 Artikeln erschließt dieses Lexikon die Religion der Germanen: ihre Vorstellungen von Göttern, Alben, Zwergen und Riesen, von Beginn und Ende der Welt, von der Entstehung des Menschen, von Schicksal, Tod und Jenseits sowie ihre Formen der Anbetung, des Kultes und ihre Einstellung zur Magie. Der zeitliche Rahmen reicht von der Bronzezeit (1500-500 v.Chr.) bis in die Mitte des 11. Jahrhunderts; das Gebiet, in dem germanische Völker siedelten, erstreckt sich von Island bis zum Schwarzen Meer. Das Lexikon stützt sich auf die Überlieferung in Sachfunden, Bilddarstellungen und schriftlichen Quellen, wobei die reiche skandinavische Tradition einen Schwerpunkt bildet. Eigene Artikel behandeln Begriffe und Probleme der archäologischen und volkskundlichen Quellen. Die anhaltende Faszination der Gestalten der germanischen Mythologie dokumentieren die Angaben über ihr Fortleben in Literatur, Musik und Kunst der Neuzeit. Das Standardwerk wurde für die 3.Auflage vollständig überarbeitet, auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht und erheblich erweitert.

      Lexikon der germanischen Mythologie
      4,5
    • Die Germanen

      • 215 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Nachdem die Germanen lange als Identifikationsfiguren der Deutschen herhalten mussten, präsentiert Simek den heutigen Kenntnisstand: nicht ein Volk, sondern viele, nicht eine urgermanische Sprache, sondern eine Sprachenfamilie, nicht eine Religion, sondern viele Formen des Polytheismus und die erstaunliche Bereitschaft zur Bekehrung zum Christentum, nicht eine Geschichte als Gegner des römischen Reichs, sondern viele Formen von Nachbarschaft, Rivalität und angetretener Nachfolge des Imperiums.

      Die Germanen
      4,4
    • Zum ersten Mal wird hier der Gesamtbereich der altnordischen Literatur von den Anfängen bis ca. 1600 n. Chr. mit Artikeln über Autoren (Skalden), Werke, Sammlungen (Edda), Begriffe (Strophenformen) usw. mit ausführlichen Literaturangaben erfaßt.

      Lexikon der altnordischen Literatur
      4,7
    • Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Legendenreise durch Wien, eine Stadt der Kirchen und Heiligen. Es beleuchtet die Bedeutung von Reliquien und unterscheidet zwischen Primär- und Sekundärreliquien, während es Geheimnisse der Heiligenverehrung enthüllt.

      Ewige Orte. Reliquien und heilige Stätten in Wien
      5,0
    • Die Schiffe der Wikinger

      • 110 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Gewiefte Händler, wagemutige Entdecker, Eroberer und Seeräuber: Vom 9. bis 11. Jahrhundert versetzten die Wikinger ganz Europa in Angst und Schrecken. Aber woher kam dieser Erfolg, diese Überlegenheit, wo sich doch ihre Bewaffnung kaum von derjenigen der Franken, Engländer oder Iren unterschied? Was die skandinavischen Seeräuber ihren Gegnern überlegen machte, war das Wikingerschiff, schnittig und schnell, wichtigstes Verkehrsmittel und gefährlichste Waffe zugleich. Rudolf Simek, einer der besten Kenner der Materie, zeigt, wie es konstruiert war, wie es gesegelt wurde, welche Bedeutung es in der Gesellschaft hatte und wie die Wikinger navigierten.

      Die Schiffe der Wikinger
      4,5
    • Die Normannen waren nicht nur räuberische Seekrieger. Die Nachfahren der Wikinger ließen sich im 9. Jahrhundert zunächst in der nach ihnen benannten Normandie nieder und hatten einen nachhaltigen Einfluss in Kontinentaleuropa: Sie haben das Rittertum erfunden und manche Regionen Europas wirtschaftlich wie politisch reformiert. Sie förderten das mittelalterliche Klosterleben und den Austausch mit der islamischen Hochkultur des Mittelalters. Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, wurde König von England. Doch auch auf Sizilien, in Spanien und selbst im Nahen Osten haben die Normannen Spuren hinterlassen, die zu ihrem Mythos beitrugen.

      Die Geschichte der Normannen
      4,0
    • Trolle

      Ihre Geschichte von der nordischen Mythologie bis zum Internet

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Trolle in ihren zahlreichen Spielarten: von den finsteren Wesen im Mittelalter über das internationale Filmschaffen sowie dem kleinen Hobbit hin zu den trolligen Gummifiguren mit neonfarbenen Haaren der Gegenwart. Trolle sind heute im Bewusstsein allgegenwärtig: Von bedrohlichen Wesen der Fantasy-Literatur bis zu den harmlosen Waldvölkchen skandinavischer Kinderbücher, von putzigen Gummifigürchen bis zu den Störenfrieden der Internet-Community: Vieles wird gemeinhin als Troll bezeichnet. Schon in den mittelalterlichen isländischen Sagas haben Trolle eine prominente Rolle als gefährliche, anderweltliche Gegner der Menschen, obwohl ihre mitunter hübschen Töchter auch interessante Beziehungen zu den wahren Helden haben konnten. Rudolf Simek beleuchtet die Grundlagen in der mittelalterlichen skandinavischen Literatur und zeichnet auch die drastischen Veränderungen nach, denen die Vorstellungen von den Trollen unterworfen waren. Im Mittelalter konnte man mit dem Wunsch „Dich mögen die Trolle holen!“ jemandem den Tod wünschen, heute tummeln sich kuschelige Trolle aller Größen in den Bilderbüchern.

      Trolle
      4,2
    • Trolle, Gestaltwandler, Drachen, Dämonen und andere zwielichtige Kreaturen treiben ihr Unwesen im dritten und letzten Band der isländischen Vorzeitsagas. Es wird also immer unheimlicher in der Welt der Wikinger; gleichzeitig gibt es auch zauberkundige Wesen, die unseren Helden bei ihren Abenteuern hilfreich zur Seite stehen. Diese Abenteuer werden nun immer exotischer: Bis in den fernen Osten verschlägt es die tapferen Recken, die neben Brautwerbefahrten nun auch regelrechte Forschungsreisen unternehmen.Die Urquelle der Fantasy-Literatur hat Rudolf Simek mit seinem Team nun erstmals vollständig ins Deutsche übertragen. Mit kurzen Einleitungen, Glossar und exklusiv in Band 3: mit großer Übersichtskarte und Stammbaum der Helden zum Herausnehmen. Für Leser, die wirklich alles wissen wollen.

      Sagas aus der Vorzeit - Band 3: Trollsagas
      4,0
    • Die Wikinger - verschrien als Met saufende, unkontrollierte Raufbolde aus dem Norden, bewundert als unerschrockene Entdecker und unbeirrbare Siedler. Doch wer waren die Wikinger wirklich und was haben die Seefahrer aus dem Norden mit Deutschland zu tun?

      Wikinger am Rhein, 800-1000
      4,0