Przystojny, inteligentny, dowcipny i... bezdomny. Nagle niewidzialny dla świata. Jak to się mogło stać…? Łatwiej niż ci się wydaje! „Człowiek, a nie człowiek” to powieść o dramacie jednostki, olbrzymiej roli przypadku w życiu, a także o współczesnym świecie, w którym „wszystko jest znane, lecz nic nie jest rozumiane”, jak w książce pt. „Miłość” pisała Toni Morrison. Markijan Sowa, pół Polak, pół Ukrainiec, zbiegiem kilku nieprzychylnych okoliczności zostaje bezdomnym i zamieszkuje na dworcu kolejowym w Gliwicach. Otacza go wielu, lecz nikt nie jest w stanie – lub nie chce – mu pomóc. Świat biegnie swoim torem, wkraczając w ogromne procesy, które znamy już z historii, media plują papką, ludzie pędzą przed siebie na oślep, a Markijan Sowa dryfując ku zagładzie, tęskni do, najmniejszego choćby, „cienia nadziei”.
Bohdan Maliborski Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Leben, denke ich manchmal, heißt Staunen. Die Schriftstellerin Lucy Barton verbringt längere Zeit im Krankenhaus und erhält Besuch von ihrer Mutter, die sie jahrelang nicht gesehen hat. Zunächst ist sie überglücklich, doch die Gespräche wecken Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, die sie längst hinter sich geglaubt hatte. Der neue Roman von Elizabeth Strout ist ein psychologisches Meisterwerk, das die Geschichte einer Frau erzählt, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg sucht. Es ist eine Erzählung über Mütter und Töchter sowie über die Liebe, die, so groß sie auch sein mag, immer nur unvollkommen sein kann. Lucy erzählt ihre Geschichte, weil sie auf der Suche nach der Wahrheit ist, sowohl als Schriftstellerin als auch als Mensch. Während eines Krankenhausaufenthalts aufgrund einer unerklärlichen, lebensbedrohlichen Infektion sitzt plötzlich ihre Mutter an ihrem Bett. Diese Begegnung bringt Erinnerungen an ihre bettelarme Kindheit, familiäre Schwierigkeiten und den Mangel an Zärtlichkeit zurück. Der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, half ihr, Ängste zu bekämpfen, doch manchmal fühlt sie sich in New York fremd. Ihre Ehe mit einem Mann aus einem wohlbehüteten Elternhaus ist von Abgründen geprägt, trotz des gemeinsamen Lebens und der zwei geliebten Töchter.