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Daria Pezzoli-Olgiati

    Ethische Verantwortung in den Wissenschaften
    Religion, Medien und die Corona-Pandemie
    Handbuch Gender und Religion
    • Öffentliche Debatten zeigen die Relevanz von Religion für das Verständnis von Genderrollen, aber auch von Gendervorstellungen für das Erforschen von Religion: Auf der einen Seite bilden Geschlechtskategorien eine Grundlage für Religionen, auf der anderen bieten religiöse Traditionen Legitimierungen für die Bestimmung von Geschlecht. Das Handbuch widmet sich mit einem interdisziplinären Blick diesen komplexen Verknüpfungen.

      Handbuch Gender und Religion
    • Ein Virus tauchte auf, die Gesellschaft veranderte sich in kurzester Zeit. Die Fragilitat des Lebens wird zu einem zentralen Thema, soziale Distanz zur neuen Form der Solidaritat. In dieser Situation spielen digitale Medien eine grundlegende Rolle. In der Isolation bilden sie eine Brucke zu einer nicht mehr begehbaren Offentlichkeit. Von diesen Transformationen wurden auch religiose Gemeinschaften betroffen. Im Buch wird das Verhaltnis von Religion, Medien und der Corona-Pandemie anhand einer breiten Palette an Fallstudien untersucht. Sie zeigen auf, wie sich religiose Rituale und Botschaften der Situation angepasst haben, und heben die ambivalente Leistung von religiosen Motiven und Praktiken fur die Verarbeitung der Krise hervor. Mit Beitragen von Verena Marie Eberhardt, Matthias Eder, Paulina Epischin, Hannah Griese, Anna-Katharina Hopflinger, Florian Kronawitter, Yifan Li, Michael Maderer, Katharina Luise Merkert, Jochen Mundlein, Guido Murillo, Caterina Panunzio und Daria Pezzoli-Olgiati.

      Religion, Medien und die Corona-Pandemie
    • Der öffentliche Diskurs zu ethisch brisanten Fragen der Wissenschaften findet heute vorwiegend in den Medien statt. Bedingt durch die strukturelle Überlastung der Universitäten mit Forschung und Lehre ist die ethische Meinungsbildung „an Ort und Stelle“, unter den Wissenschaftern selbst, meist nur begrenzt möglich. Stärker als die Wissenschaft, aber schwächer als die Politik, ist die Ethik kontrovers strukturiert. Anders als in den Wissenschaften herrschen grössere Meinungsunterschiede über die Art der moralischen Probleme sowie deren Lösung. Und im Unterschied zur Politik besteht „gute“ Ethik darin, durch Verbindung von Argument und Kontroverse einen Konsens herbeizuführen, also an einem tragfähigen Ethos festzuhalten, wo die Politik häufig nur weiter konflikthafte Kompromisse erzielen kann. In diesem Band diskutieren Fachwissenschaftler mit Ethikerinnen und Ethikern über die „ethischen Probleme“ in ihrem Fachgebiet: u. a. zur Gentechnik, zu Betrug in der Wissenschaft, Pädagogik, Klimapolitik, Wirtschaft, Bank- und Finanzindustrie, Religion und Medizin.

      Ethische Verantwortung in den Wissenschaften