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Eberhard Bethge

    28. August 1909 – 18. März 2000

    Eberhard Bethge war ein deutscher Theologe, dessen Werk sich auf die Schnittstelle von Glauben und politischem Handeln konzentrierte, insbesondere im Kontext des Widerstands gegen repressive Regime. Seine Schriften untersuchten die ethischen Verantwortlichkeiten des Einzelnen innerhalb herausfordernder gesellschaftlicher Strukturen. Bethges theologische Perspektive betonte die Bedeutung aktiver Auseinandersetzung mit der Welt, inspiriert von Persönlichkeiten, die mutig gegen Ungerechtigkeit eintraten. Sein intellektuelles Erbe liegt in seinen tiefen Einsichten in die praktische Anwendung christlicher Prinzipien im öffentlichen Leben.

    Bekennen und Widerstehen
    Dietrich Bonhoeffer. Theologe, Christ, Zeitgenosse
    Dietrich Bonhoeffer Eine Biographie
    Ethik
    Widerstand und Ergebung
    Dietrich Bonhoeffer
    • Eberhard Bethge, geboren 1909, evangelischer Pfarrer, Biograph Bonhoeffers und Herausgeber seiner nachgelassenen Werke. Bethge lernte Bonhoeffer kennen, als er 1935 in das von ihm errichtete Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Finkenwalde eintrat und wurde sein Mitarbeiter, bis 1940 die Gestapo die Arbeit unterband. Inzwischen wuchs eine enge Freundschaft bis zu Bonhoeffers Ermordung 1945. Außerdem kam es zu einer familiären Verbindung durch die Heirat mit seiner Nichte Renate Schleicher, die an den Bonhoeffer-Arbeiten stark beteiligt ist, so auch an dieser Monographie; das erste Kapitel z. B. stammt aus ihrer Feder. Befreit aus Gestapohaft durch die einrückenden Sowjets, arbeitete Bethge 1945 als Assistent bei Bischof Dibelius und seit 1946 als Studentenpfarrer in Berlin. 1953 bis 1961 betreute er deutsche Auslandsgemeinden in London und verbrachte Perioden als Lecturer u. a. in Harvard, New York und Chicago. Von 1961 bis 1976 leitete er das Pastoralkolleg der Evangelischen Rheinischen Landeskirche in Rengsdorf und war von 1967 bis 1976 Mitglied der Rheinischen Kirchenleitung. Seit 1976 lebte er im Ruhestand nahe Bonn, unterbrochen durch Gastprofessuren in den USA. Eberhard Bethge starb am 18. März 2000.

      Dietrich Bonhoeffer
    • Widerstand und Ergebung

      Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft

      4,1(9)Abgeben

      Briefe und Aufzeichnungen Dietrich Bonhoeffers Bonhoeffers Briefe und Aufzeichnungen sind ein privates Dokument von größter zeitgeschichtlicher Bedeutung. Das Buch enthält die an den Theologen, Freund und späteren Biografen Eberhard Bethge gerichteten Briefe. Nach der Lektüre dieses Buches ist ein Christentum nicht mehr möglich, das sich nicht zu engagieren weiß.

      Widerstand und Ergebung
    • Mut in böser Zeit

      Gedenken an Dietrich Bonhoeffer und seine Freunde

      • 81 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Die Autoren streben danach, Klarheit über geschichtliche Tatsachen und deren moralische Bewertung zu gewinnen. Sie setzen sich mit der Verantwortung der Gegenwart auseinander und betonen die Notwendigkeit, erinnernde Solidarität mit den Opfern historischen Unrechts zu entwickeln. Dies beinhaltet, persönlich dafür einzustehen, dass sich ähnliche Gräueltaten nicht wiederholen. Die Inhalte umfassen verschiedene Predigten und Vorträge, die sich mit dem Gedenken an Widerstandskämpfer und den moralischen Imperativen des Glaubens beschäftigen. Eberhard Bethge thematisiert in seiner Predigt am Grab der Widerstandskämpfer die Ungewissheit über die Vergangenheit. Wolfgang Huber spricht über die Bedeutung des richtigen Zeitpunkts für das Reden mit den Müden und gedenkt Dietrich Bonhoeffers. Winfried Meyer thematisiert die Situation der Häftlinge im KZ Sachsenhausen und die Rolle von Hans von Dohnanyi. Weitere Redner wie Hanna-Renate Laurien und Christian Gremmels betonen die Tiefe des Glaubens und die Unvergleichbarkeit von Schuld. Jürgen Schmude spricht über die Verantwortung des Christen, während Eberhard Bethge feststellt, dass 50 Jahre nicht ausreichen, um das Vergangene angemessen zu würdigen. Die Veranstaltungen finden in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin-Mitte statt und reflektieren die moralischen Herausforderungen der Gegenwart im Kontext der Geschichte.

      Mut in böser Zeit