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Margarete Mitscherlich

    Margarete Mitscherlich war eine bahnbrechende Psychoanalytikerin und Autorin, deren Werk sich tiefgehend mit den psychologischen Auswirkungen des Nachkriegstraumas und gesellschaftlichen Umbrüchen befasste. Ihre Schriften, oft provokativ und zum Nachdenken anregend, untersuchten Themen wie Kollektivschuld, die Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Herausforderungen der Emanzipation. Mitscherlich war bekannt für ihren analytischen Ansatz und ihr Bestreben, komplexe menschliche Emotionen und deren Einfluss auf das kollektive Bewusstsein zu verstehen. Ihre Beiträge hallen bis heute nach und bieten tiefe Einblicke in bleibende Aspekte menschlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Entwicklung.

    Trauer ist der Halbe Trost
    Psyche 3/2000
    Das Ende der Vorbilder
    Müssen wir hassen?
    Die friedfertige Frau
    Die Unfähigkeit zu trauern
    • Die Unfähigkeit zu trauern

      • 426 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Grundlegende psychoanalytische Studie (von 1967) zum Prozess der Verleugnung und Verdrängung unserer Vergangenheit in der Bundesrepublik.

      Die Unfähigkeit zu trauern
      4,1
    • Die friedfertige Frau

      eine psychoanalytische Untersuchung zur Aggression der Geschlechter

      • 209 Seiten
      • 8 Lesestunden
      Die friedfertige Frau
    • Das Ende der Vorbilder

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Buch behandelt die Problematik der Idealisierung von Vorbildern aus der kollektiven Psychose Hitlerdeutschlands. Aus dem Inhalt: Probleme der Idealisierung - Idealismus und Terror - Sexualität und Unterdrückung der Frau - Konflikt - Narzisstische Neurose, Grundstörung und Trauma - Wiederholungszwang oder Neubeginn - Psychoanalytische Bemerkungen zu Karl Kraus und Franz Kafka.

      Das Ende der Vorbilder
    • Margarete Mitscherlich ist zweifellos eine der prägendsten Psychoanalytikerinnen ihrer Generation. Anhand ihres eigenen Lebensweges verdeutlicht sie das Verhältnis zwischen Leben, Lebenssinn und Lebenswerk. Die Beziehung zu ihrer Mutter begreift sie als wegweisend für ihre persönliche Entwicklung und ihr berufliches Schaffen, gelangte sie doch erst durch die Aufarbeitung dieser komplexen Beziehung selbst zur Beschäftigung mit der Psychologie. Mitscherlich analysiert die Bedeutung ihrer deutsch-dänischen Herkunft sowie den Einfluss der NS-Diktatur auf ihr privates Leben und ihren beruflichen Werdegang. Unermüdlich und uneitel verfolgt sie ihre Erinnerungsarbeit, durchleuchtet dabei ihr eigenes Leben mit den Mitteln der Psychoanalyse.

      Wiener Vorlesungen im Rathaus - 118: Autobiografie und Lebenswerk einer Psychoanalytikerin