Daniel Ziblatt Bücher
Daniel Ziblatt ist Professor für Regierungswissenschaften an der Harvard University. Seine Forschungs- und Lehrinteressen umfassen Demokratisierung, Staatsbildung, vergleichende Politikwissenschaft und historische politische Ökonomie, mit besonderem Schwerpunkt auf der europäischen politischen Entwicklung.





Die Tyrannei der Minderheit
Warum die amerikanische Demokratie am Abgrund steht und was wir daraus lernen können
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Warum eine reaktionäre Minderheit sich durchzusetzen droht - das Buch zur US-Präsidentschaftswahl 2024 Wie kann es uns gelingen, die Demokratie vor radikalen Minderheiten zu schützen, die sie von innen untergraben, destabilisieren und sogar zu zerstören drohen? Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, Autoren des Weltbestsellers »Wie Demokratien sterben«, zeigen am Beispiel der USA, wie die Kräfte entstehen, die unsere demokratischen Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttern und autoritären Strömungen den Weg ebnen. Sie beschreiben das große Paradox westlicher Demokratien: dass nämlich Inklusivität und Diversität oft gerade ausgrenzende Gegenbewegungen erzeugen. So wird deutlich: Die Demokratie steht an einem Scheideweg und muss jetzt reformiert werden, wenn sie nicht zu einer Herrschaft der Minderheit verkommen soll. Die Zukunft der Demokratie steht nicht nur bei den US-Wahlen 2024, sondern – angesichts des Aufstiegs der AfD und anderer rechtspopulistischer Parteien – auch in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt auf dem Spiel.
Conservative Parties and the Birth of Democracy
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
A bold re-interpretation of democracy's historical rise in Europe, Ziblatt highlights the surprising role of conservative political parties with sweeping implications for democracy today.
Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis Demokratien sterben mit einem Knall oder mit einem Wimmern. Der Knall, also das oft gewaltsame Ende einer Demokratie durch einen Putsch, einen Krieg oder eine Revolution, ist spektakulärer. Doch das Dahinsiechen einer Demokratie, das Sterben mit einem Wimmern, ist alltäglicher – und gefährlicher, weil die Bürger meist erst aufwachen, wenn es zu spät ist. Mit Blick auf die USA, Lateinamerika und Europa zeigen die beiden Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, woran wir erkennen, dass demokratische Institutionen und Prozesse ausgehöhlt werden. Und sie sagen, an welchen Punkten wir eingreifen können, um diese Entwicklung zu stoppen. Denn mit gezielter Gegenwehr lässt sich die Demokratie retten – auch vom Sterbebett.