Die medikament]se Arrhythmiebehandlung wird heute kritischer gesehen. Proarrhythmische Wirkungen und negative Inotropie der Antiarrhythmika werden- nicht zuletzt als Folge der US-amerikanischen CAST-Studie - zunehmend beachtet. In dem vorliegenden Berichtsband werden vorrangig die Indikationen zur Arrhythmiebehandlung sowie die H{modynamik supraventri- kul{rer und ventrikul{rer Tachyarrhythmien wie auch die bradykarder Rhythmusst]rungen dargestellt. Eine kritische Betrachtung }ber Fehler und Risiken der Arrhythmiebehandlung rundet die Diskussion ab. Das Buch richtet sich an alle {rztlichen Kolleginnen und Kollegen, die mit der Arrhythmie- behandlung in Klinik und Praxis zu tun haben.
Berndt Lüderitz Reihenfolge der Bücher





- 1990
- 1986
His-Bündel-Ablation und dem automatischen implantierbaren Kar dioverter/Defibrillator wurden eigene Kapitel gewidmet. Eine gesonderte Besprechung spezieller Syndrome, die mit der Elektrostimulation bzw.
- 1981
Ventrikuläre Arrhythmien sind ein zentrales Problem unter den Herzrhythmusstörungen, insbesondere bei koronarer Herzkrankheit. Bei akutem Myokardinfarkt treten Rhythmusstörungen in 75-95% der Fälle auf, wobei 70-80% auf ventrikuläre Heterotopien entfallen. Die Mortalität in der frühen Infarktphase korreliert positiv mit dem Auftreten repetitiver und vorzeitiger ventrikulärer Extrasystolen. Aufgrund der multifaktoriellen Genese von ventrikulären Arrhythmien existiert bisher kein einheitliches Therapiekonzept. Diese Umstände erfordern eine vertiefte Erforschung der Pathophysiologie sowie die Suche nach neuen kausalen und symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten. Eine internationale Arbeitstagung, die Fachleute der experimentellen und klinischen Rhythmologie im Mai 1980 in München zusammenbrachte, widmete sich der pathophysiologisch orientierten Differentialtherapie. Das vorliegende Buch fasst die während dieser Tagung gehaltenen Referate zusammen und enthält eine allgemeine Einführung. Die englischsprachigen Manuskripte wurden von Priv. Doz. Dr. G. Steinbeck ins Deutsche übersetzt. Die Themen sind nach einem Konzept gegliedert: I. Pathophysiologie; II. Medikamentöse Therapie; III. Elektrotherapie; IV. Chirurgische Therapie. Jeder Hauptthema geht eine einleitende Darstellung voraus, um den aktuellen Kenntnisstand systematisch darzustellen und neue Forschungsergebnisse zu diskutieren.