Die erfolgreiche Detektivin ist rothaarig, kaum 1,20m groß und gehbehindert. Sie ist alkohol-, kitschsüchtig und intellektuell. Ihre Partner sind ein riesiger Hund und ein übergewichtiger Dauerstudent, der sich manchmal als Fotograf nützlich macht. In der Rubrik „besondere Leidenschaften“ nennt Minni regelmäßig in ihren Das Quälen von Polizeioberst Lucky Bittner, Morddezernat Wien.Die Besitzerin eines Spielautomatenimperiums beauftragt die Mann mit der Suche nach einem Toten. Kaum hat die Detektivin den totgeglaubten Ehemann in seinem Versteck aufgestöbert, fällt er einem Mordanschlag zum Opfer, diesmal endgültig.Auf der Suche nach dem Täter verstrickt sich Minni in einem Netz aus Korruption, Intrigen und Waffenhandel. Als sie auch noch ernst zu nehmende Morddrohungen erhält, zieht sich die Schlinge um ihren Hals immer enger.Die außergewöhnliche Privatdetektivin „Minni Mann“ wurde bis ins japanische übersetzt!Es handelt sich um eine aktualisierte Auflage! (11. Februar 2016)
Helmut Zenker Bücher







Kassbach
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
Der Gemüsehändler Karl Kassbach ist Mitglied der rechtsextremistischen Organisation „Initiative“, die zahlreiche (zunächst kleinere) Anschläge und Attentate in Wien plant. Kassbach selbst ist an einem Überfall auf ein kommunistisches Parteilokal beteiligt. Durch genaue Beschreibung der Geschäftsmethoden des Karl Kassbach, seiner Aktivitäten innerhalb der „Initiative“, seines Auftretens in der Familie, seiner Vergangenheit entsteht das Porträt eines gefährlichen Kleinbürgers, der nach Objekten für seine Brutalität sucht. Dies können Frauen sein, etwa das Lehrmädchen Liesi, mit der er ein Verhältnis beginnt, oder Ausländer wie der jugoslawische Kellner, der von Kassbach und seinen Kameraden nachts überfallen wird. Besonders deutlich wird Kassbachs privater Faschismus bei seinen Tierversuchen. Präzise berichtet er über Experimente mit selbstgezüchteten Meerschweinchen, die ihm als Opfer für seine gewalttätigen Neigungen dienen.
Die Einteiler einer mächtigen Zeitung halten bei ihren Kolporteuren kräftig die Hand auf, wenn es darum geht, wer den besten Verkaufsplatz ergattert. Das Geschäft boomt, das Nebeneinkommen ist beträchtlich, die Kolporteure halten still. Doch dann wird ein Einteiler tot aufgefunden. Kottan vermutet den Täter im Kreis der ausländischen Zeitungsverkäufer, doch es gibt auch noch eine andere Spur.



