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Tomás Eloy Martínez

    16. Juli 1934 – 31. Januar 2010

    Tomás Eloy Martínez war ein Meister darin, die verborgenen Narrative der argentinischen Geschichte aufzudecken, insbesondere während der turbulenten Ären des Peronismus. Seine Prosa taucht tief in die Psychologie von Macht und Obsession ein und konzentriert sich oft auf das Schicksal ikonischer Figuren und das Zusammenspiel von Mythos und Realität. Durch seine umfangreiche journalistische Karriere und sein literarisches Schaffen beleuchtete Martínez die dunkleren Ecken der argentinischen Gesellschaft und Politik. Sein Werk bietet tiefe Einblicke in einen komplexen nationalen Charakter und den andauernden Kampf zwischen Wahrheit und offizieller Geschichte.

    Tomás Eloy Martínez
    Der General findet keine Ruhe
    Der Flug der Königin
    Der Tangosänger
    Purgatorio
    Santa Evita
    Der General findet keine Ruhe
    • Der General findet keine Ruhe

      Roman

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Kaum lief der Film Evita in den Kinos, erschien 1999 der Roman von Tomás Eloy Martinez, der sich mit der jüngsten argentinischen Geschichte beschäftigt. Die Protagonisten, darunter Evita und Isabel Peron, spiegeln die Militärdiktatur und das argentinische Lebensgefühl wider. Ein älterer General, der ins spanische Exil gegangen ist, wird nach dem Wahlsieg der Peronisten von Anhängern zurückgerufen. Die Rückkehr ist so realistisch, dass man es spontan glauben möchte. Der Roman thematisiert, dass Argentinien sich seit seiner Abreise grundlegend verändert hat. Auch die Welt um ihn herum hat sich gewandelt, und die Mächtigen nehmen ihn nicht mehr ernst. Briefe an den amerikanischen Präsidenten Johnson und den sowjetischen Führer Breschnew bleiben unbeantwortet, was seine Bedeutungslosigkeit unterstreicht. Diese Episode verdeutlicht, wie sehr der General von der Vergangenheit geprägt ist. Die Leserschaft erhält Einblicke in argentinische Denk- und Lebensweisen, was einen interessanten Zugang zu einem oft missverstandenen Land bietet. Der Autor spricht besonders das europäische Publikum an, das Argentinien häufig nur mit machthungrigen Militärs in Verbindung bringt. Insgesamt ist es ein ungemein lehrreiches Werk.

      Der General findet keine Ruhe2015
    • Kann man einen Menschen herbeilieben? Eine Frau glaubt nicht, dass die Todesschwadron ihren Mann getötet hat. Sie ist fest überzeugt, dass er lebt, und folgt Spuren und Hinweisen von Buenos Aires nach Rio, von Nicaragua nach Mexiko, bis er schließlich in New Jersey auftaucht. Ist es ein Traum, oder hat die Sehnsucht ihn wirklich herbeigeliebt? ›Purgatorio‹ ist ein Bestseller aus Argentinien. Sinnlich und abgründig erzählt er die Odyssee einer Liebe zwischen Terror und Exil. Tomás Eloy Martínez ist ein Autor, vor dem der ganze Kontinent den Hut zieht: Selbst mit dem Tod bedroht, lebte er 20 Jahre im Exil. Seine Romane erscheinen in über 50 Ländern, García Márquez sagt: »Das will ich unbedingt lesen«, Vargas Llosa: »Meisterwerke«.

      Purgatorio2009
      3,5
    • El vuelo de la reina

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      El vuelo de la reina es una novela irresistible sobre la fuerza que nace de la cara oscura del deseo. Entre Camargo, el poderoso director del principal diario de Buenos Aires, y Reina Remis, una joven periodista a la que dobla la edad, surge una pasión que los conduce a un peligroso juego de obsesiones. La intriga y el suspense erótico pueblan esta historia de dominaciones, corrupción e instrumentos de poder, hasta dibujar un final imprevisible, consecuencia última de la ambición desmedida y del presente y el pasado del protagonista.

      El vuelo de la reina2002
    • Der General findet keine Ruhe

      • 475 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Der Roman von Tomás Eloy Martínez, Autor von Santa Evita (st 2849), handelt vom bizarren Comeback General Juan Domingo Peróns, seiner Rückkehr aus dem Madrider Exil nach Argentinien im Juni 1973, 21 Jahre nach Evitas Tod – grotesk, hysterisch, komisch.

      Der General findet keine Ruhe1998
      3,8
    • Santa Evita

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Eva Perón starb 1952 im Alter von nur 33 Jahren; eine bombastische Zeremonie des langsamen Abschieds nahm ihren Lauf. Evita war eine aus der Provinz auf- und von der Leinwand herabgestiegene Göttin, eine lebende Heilige. Was jedoch nach ihrem Tode geschah, scheint jedes Maß der Verehrung zu sprengen: Ihr Leib wurde einbalsamiert, versteckt, gejagt, ging auf eine makabre Wanderschaft und wurde zum Objekt unglaublicher Intrigen und Obsessionen – mehr noch als Evita selbst. »›Santa Evita‹ hat mich von der ersten Seite an überwältigt – ich war gerührt, litt, genoß, eignete mir schändliche Laster an und verriet meine heiligsten Prinzipien. Wenn ein Roman es fertigbringt, einen Sterblichen mit festen Grundsätzen und strengen Gewohnheiten zu derartigem Unfug zu verleiten, dann kann es keinen Zweifel geben: Er gehört entweder verboten, oder er muß unverzüglich gelesen werden.« »Mario Vargas Llosa« »Hier ist endlich der Roman, den ich immer lesen wollte.« »Gabriel García Márquez«

      Santa Evita1996
      3,8