Schonungslos ehrlich – eine Kindheit zwischen Heroinabhängigkeit und Kinderstrich. Christiane F. s lebenslanger Kampf gegen die Sucht. Mit zwölf kam Christiane F. in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging morgens zur Schule und nachmittags mit dem ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Droge zu beschaffen. Ihre Mutter bemerkte fast zwei Jahre lang nichts vom Doppelleben ihrer Tochter. Christiane F. berichtet mit minutiösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden. Nach turbulenten Jahren in Amerika und Griechenland lebt die Autorin wieder in Berlin und machte im Sommer 2008 erneut Schlagzeilen. Den Kampf gegen die Drogen hat sie immer wieder von neuem geführt - vor Rückfällen ist kaum ein ehemaliger Junkie sicher. Die Vorlage zur neuen Amazon-Original-Serie nach einer wahren Begebenheit! Mit Originalfotos und Bildern aus dem Leben von Christiane F.
Christiane Felscherinow Bücher
Christiane F. wurde zu einer öffentlichen Figur, die jugendliche Drogenabhängigkeit symbolisierte und Ende der 1970er Jahre durch eine Reportage und ein begleitendes Buch Bekanntheit erlangte. Ihr autobiografischer Bericht schildert eindringlich ihren Kampf mit Drogenmissbrauch während ihrer Teenagerjahre und bietet einen schonungslosen Einblick in gesellschaftliche Probleme rund um den Drogenkonsum. Darüber hinaus verfolgte sie eine Gesangskarriere, bleibt aber vor allem für ihre rohe und ungeschönte Perspektive auf die dunkleren Seiten des Lebens in Erinnerung.




Die Kultfigur und Antiheldin einer Generation ist zurück: Christiane Felscherinow alias "Christiane F." erzählt erstmals und schonungslos ihre gesamte Geschichte. Nach dem Welterfolg von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" begann ihr Leben mit Rockstars, Prominenten und Drogen-Exzessen. Doch Christiane F. hat überlebt und ist nun 51 Jahre alt. Sie kämpft bis heute gegen die Sucht und für ihren Sohn, das Einzige, was sie im Leben richtig gemacht hat. Das Schicksal der damals 14-jährigen, drogenabhängigen Prostituierten ging um die Welt, und Millionen sind mit dem Mythos Christiane F. aufgewachsen. 35 Jahre später teilt sie ihre gesamte Lebensgeschichte: eine Erzählung von Hoffnung und Hölle, glücklichen Jahren in Griechenland, dem Überlebenskampf im Frauenknast und Abenteuern mit Rock-Idolen und Drogenhändlern. Im Mittelpunkt steht ihr unermüdlicher Kampf, trotz aller Rauschgift-Exzesse eine gute Mutter zu sein. Gemeinsam mit der Journalistin Sonja Vukovic hat sie ihr Leben rekapituliert, was zu einer erschütternden, aber auch hoffnungsvollen Autobiografie führte. Diese Begegnung mit einer Gesellschaft, die den Rausch auslebt, aber Süchtige verachtet, vollendet eine Geschichte, die das Lebensgefühl von Generationen prägte und ein Dokument deutscher Zeitgeschichte darstellt.