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Irène Némirovsky

    24. Februar 1903 – 17. August 1942

    Irène Némirovsky war eine bemerkenswerte Autorin, die die Komplexität der menschlichen Natur und gesellschaftliche Umwälzungen meisterhaft einfing. Ihr Werk zeichnet sich durch scharfen psychologischen Einblick und eine prägnante Kritik gesellschaftlicher Schichten aus. Sie schrieb mit einem raffinierten Stil und besaß die tiefe Fähigkeit, die emotionale Tiefe ihrer Charaktere zu vermitteln. Némirovskys Erzählungen befassen sich oft mit Themen wie Identität, Entwurzelung und der Suche nach Sinn in turbulenten Zeiten.

    Irène Némirovsky
    Jesabel
    Herbstfliegen
    Meistererzählungen
    Pariser Symphonie
    Ida, Im Rausch des Weins
    Zu zweit
    • „Wann würde man aufhören zu kämpfen, sich zu zerfleischen, und anfangen, einander Gutes tun zu wollen?“ – Irène Némirovskys Psychogramm einer Ehe Mit „Zu zweit“, Irène Némirovskys großem Roman über die Anatomie einer Ehe, wird die deutschsprachige Edition ihrer Werke abgeschlossen. Wie in „Suite française“ zeigt sich die Autorin auf der Höhe ihres schriftstellerischen Könnens. Mit scharfem Blick und emotionaler Klarsicht untersucht sie den schwierigen Übergang einer rauschhaften Liebe in erfüllten Ehealltag und erforscht die Bande, die zwei Menschen über die Jahre zusammenhalten.

      Zu zweit
    • Ida, Im Rausch des Weins

      Gesprochene Filme

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden
      5,0(1)Abgeben

      „Ida“ ist der Star, seit Jahrzehnten die erfolgreichste Revuetänzerin in Paris. Doch wie lange kann sie sich noch die Konkurrenz vom Leibe halten? In der zweiten Erzählung dieses Buchs, „Im Rausch des Weins“, erlebt Hjalmar, der bäuerliche Milizsoldat, in einer einsamen Villa mit Aïno, der schüchternen, hochmütigen Bürgerfrau, den Beginn einer erotisch-­zärtlichen Nacht. Die Situation, wirklichkeitsnah und behutsam erzählt, ergreift uns Leser, wir möchten den Verliebten Glück wünschen. „Idas“ Zeit verrinnt. Niemand steigt zweimal in denselben Fluss. Uhren unterstreichen den ständigen Wandel: Sie heiratet Marc, einen kleinen, maghrebinischen Uhrmacher; ihre Liebe, der Tod ihres Kindes, beides wird vom Pendelschlag unzähliger Uhren begleitet. Ida ist eine äußerst erfolg- reiche Tänzerin in Paris, niemand kann ihr das Wasser reichen. Wird sie mit über 60 Jahren ihrer Rolle immer noch gerecht? „Im Rausch des Weins“ erzählt davon, wie sich die Hauptpersonen unerwartet einer aufgewiegelten Menge gegenübersehen. Was kann der Wein des geplünderten Palastes in einem finnischen Dorf anrichten? Die französischsprachige Autorin verstarb 1942 im KZ. Ihr bekanntester Roman wurde erst in den 1990er Jahren entdeckt.

      Ida, Im Rausch des Weins
    • Irène Némirovsky, Autorin des hochgelobten Welterfolgs «Suite française», beweist auch in der kleinen Form ihre literarische Größe: In ihren bewegenden Erzählungen richtet sie den Blick auf die Macht des Schicksals. Mit außergewöhnlichem Einfühlungsvermögen spürt sie den Träumen und Vorahnungen ihrer Figuren nach und zeichnet dabei ein stimmungsvolles Bild vom Paris der 1920er und 30er-Jahre. Eine geheimnisvolle Prophezeiung schickt den jungen Russen Sascha auf die lebenslange Suche nach seiner großen Liebe. Aline steht vor der gleichen folgenschweren Entscheidung, die ihre Mutter Jahre zuvor zu treffen hatte. Hélène wird von den Geistern der Vergangenheit verfolgt – und tut alles, um sie abzuschütteln … Auf kleinstem Raum entwirft Irène Némirovsky das präzise Porträt einer langen, in den Mühen des Alltags erstarrten Ehe, einer zerbrechlichen ersten Liebe oder einer tiefen Freundschaft, die das Leben prägt. Vielschichtig und unberechenbar sind die Charaktere, deren Sehnsüchte und Leidenschaften sie ausleuchtet. Némirovskys Erzählungen sind packende psychologische Studien und ein mitreißendes Leseerlebnis.

      Pariser Symphonie
    • Irène Némirovsky als große Könnerin der kleinen Form Die im vorliegende Band versammelten neun Erzählungen, darunter die viel gerühmte Erzählung »Rausch«, greifen all die Themen auf, um die das literarische Schaffen Irène Némirovskys kreist: Intrigen, verbotene Leidenschaften, dunkle Geheimnisse, unstillbare Freiheitssehnsucht und kopflose Flucht. Pointiert und unsentimental beobachtet die große französische Schriftstellerin eine Welt, deren Existenz gefährdet ist.

      Meistererzählungen
    • Ein bewegendes Porträt aus der Feder der französischen Bestsellerautorin Nichts in Frankreich kann der betagten Tatjana Iwanowna den geliebten russischen Winter ersetzen. Während sie in Gedanken noch in der Heimat weilt, stürzen sich die Jüngeren der Emigrantenfamilie atemlos in das Pariser Leben. – Irène Némirovsky (1903–1942), die in den 1920er-Jahren zum Star der französischen Literaturszene avancierte, bezaubert mit einer atmosphärisch dichten Herbstgeschichte.

      Herbstfliegen
    • Jesabel

      Roman

      3,9(51)Abgeben

      Vom Verlangen nach immerwährender Schönheit Paris, in den 30er Jahren: Gladys Eysenach ist eine schöne Frau und seit ihrer Kindheit von einem einzigen Wunsch besessen: ihr Leben lang von allen Männern bewundert und begehrt zu werden. Für die ewige Jugend und Schönheit ist ihr kein Preis zu hoch. Nicht einmal das Leben ihrer Tochter.

      Jesabel
    • Feuer im Herbst

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden
      4,0(203)Abgeben

      Eine der größten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre Sommer 1914. Noch liegt malvenfarbene Luft über Paris, noch flanieren die Kleinbürger sonntags über die Champs-Elysées und genießen ihr kleines Glück. Martial wird bald Arzt sein und seine Cousine Thérèse heiraten. Die Zukunft ist geordnet. Doch ein Frösteln, eine zittrige Erregung erfasst die Menschen. Ein Wort aus ferner Zeit taucht auf und weckt Heldenträume in jungen, abenteuerlustigen Männern – Krieg. Doch das Grauen zerstört schnell alle Illusionen. Thérèse wird Witwe, und von der Front kehren gebrochene Männer heim. So auch Bernard, Thérèses Kamerad aus Kindertagen. Mit wildem Lebenshunger will er die Kriegsgräuel vergessen machen. Er will Frauen, Geld, rauschhaften Genuss. Thérèse verliebt sich in Bernard. Als er abzustürzen droht, fängt sie ihn auf. Sie ahnt nicht, welchen Preis sie für ihren Traum bezahlen muss.

      Feuer im Herbst
    • 3,9(506)Abgeben

      Dieser Roman gilt als dritter Teil des Weltbestsellers »Suite française« Mit jeder weiteren Veröffentlichung aus ihrem lange vergessenen und teilweise verschollenen Werk wächst der literarische Ruhm Irène Némirovskys. In dieser erstmals auf Deutsch veröffentlichten Geschichte erzählt die Autorin vom Feuer der Liebe, die Regeln bricht und die Moral verhöhnt, um einmal wirklich zu leben. Die junge Colette und der um viele Jahre ältere Jean leben nach ihrer Hochzeit zurückgezogen in Moulin-Neuf im Herzen der französischen Provinz. Es scheint, als wollten sie dem stillen Glück von Colettes Eltern nacheifern. Selbst der alte, desillusionierte Vetter Silvio, der schon am Hochzeitsabend im Bräutigam den gehörnten Ehemann sieht, beginnt zu glauben: Dieses Paar bleibt verschont, sein Glück wird nicht von jäh aufbrechender wilder Leidenschaft zerstört. Doch Colette hütet ein Geheimnis. Auch sie ist dem Verlangen und der Leidenschaft für einen anderen erlegen. Erst als Jean unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, erwacht Colette aus dem Sinnesrausch und versinkt in Scham und Verzweiflung. Nachdem die Wahrheit über Jeans Tod ans Licht kommt, bricht auch die Lebenslüge ihrer Eltern auf.

      Leidenschaft
    • Eine selbstsüchtige Mutter, die auf ihre heranwachsende Tochter eifersüchtig ist; eine bildhübsche Tochter, die sich mit den Waffen, die sie eigentlich verachtet, dafür rächt: Im Mittelpunkt von 'Die süße Einsamkeit' steht ein dramatischer Mutter-Tochter-Konflikt. Gleichzeitig ist der erstmals ins Deutsche übersetzte Roman das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch und der verführerischen wie gefährlichen Chancen, die daraus erwachsen. 'Zu allem Überfluss wollte ich auch noch geliebt werden!' So fasst die junge Hélène die Realität ihrer Kindheit und Jugend zusammen. Als einziges Kind einer großbürgerlichen Familie wächst sie in schier unvorstellbarem Luxus in St. Petersburg auf – doch ohne Geborgenheit und Liebe. Hélène hasst ihre egozentrische Mutter, die den ewig abwesenden Vater schamlos mit immer jüngeren Liebhabern betrügt. Nur Mademoiselle Rose, die französische Gouvernante, schützt Hélène vor beunruhigenden Träumen und einer beängstigenden Wirklichkeit. Schließlich zwingen Krieg, Revolution und Flucht nach Paris das junge Mädchen, sich von vermeintlichen Sicherheiten zu befreien. Sie gerät in einen Sturm der Gefühle und rächt sich an der Mutter, indem sie deren Liebhaber den Kopf verdreht. Doch am Ende erkennt sie, dass nur Selbstachtung und Mut sie in die ersehnte Freiheit führen.

      Die süße Einsamkeit
    • Über den Niedergang einer Familie – das neue Meisterstück der Autorin von »Suite française« Satt, selbstzufrieden und in der wohligen Gewissheit, dass sich nie etwas ändern wird: Die Fabrikantenfamilie Hardelot aus der französischen Provinz wiegt sich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in trügerischem Glück. Doch innerhalb einer Generation wird ihre bürgerliche Welt für immer hinweggefegt. Im Frühjahr 1940 beginnt Irène Némirovsky die Arbeit an einem Buch, das ganz in der Tradition des großen europäischen Familienromans steht. Über Jahre hat sie die träge Selbstzufriedenheit der bürgerlichen Kreise, in denen sie verkehrte, beobachtet. Sie hat erlebt, wie diese Familien sich in Sicherheit wiegen und sich weigern, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Nun will Némirovsky ihnen den Spiegel vorhalten. Der Roman, der unmittelbar vor »Suite française« entstand, wurde erst posthum 1947 veröffentlicht und ist der illusionslose Abgesang auf ein Bürgertum, das feige vor der Wirklichkeit die Augen verschließt. Ein großer Familienroman und zugleich ein Sittengemälde des französischen Bürgertums und seines Verfalls.

      Die Familie Hardelot