POINTS: En finir avec Eddy Bellegueule
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
Édouard Louis schreibt mit schonungsloser Ehrlichkeit über Klassenunterschiede, Gewalt und das Streben nach Emanzipation. Seine Werke, die stark aus persönlichen Erfahrungen schöpfen, erforschen die Spannung zwischen sozialer Herkunft und dem Wunsch nach Freiheit. Louis bietet eine tiefgründige Analyse, wie gesellschaftliche Kräfte unsere Leben prägen und wie man versuchen kann, diese Einschränkungen zu überwinden. Sein Stil ist direkt und eindringlich und enthüllt unbequeme Wahrheiten über die französische Gesellschaft.







Roman
L'écrivain fait le portrait de son frère, retrouvé mort à 38 ans sur le sol de son petit studio. Issu d'un univers ouvrier pauvre et violent, cet homme qui se rêvait artisan reconnu, riche, s'est heurté à la réalité de son monde, que seuls les jeux de hasard et l'alcool lui permettaient de fuir.
»Ich habe mich von deinem Vater befreit und dachte, jetzt wird alles besser.« Édouard Louis kehrt zur Geschichte seiner Mutter zurück. Zu einer Frau, die sich schon einmal befreit hat. Von Alkohol, Gewalt und Scham, vom Schweigen. Und deren Geschichte sich zu wiederholen droht, als sie eines Nachts den Sohn anruft, während ihr neuer Partner sie im Hintergrund rüde beschimpft. Schritt für Schritt plant der Sohn mit ihr den Ausbruch, ein neuer Anfang gelingt, aber wie geht das Leben weiter, wenn man Freiheit nie gelernt hat?»Monique bricht aus« ist ein einfühlsames und zartes Porträt einer Mutter, die für ihre Selbstbestimmung kämpft, und eines Sohnes, der sich mit ihr verbündet. Zweier Menschen, die sich einander annähern und behutsam beginnen, eine gemeinsame neue Geschichte zu schreiben.
Mohou film a literatura vyřešit společenské problémy? Jak by se měla proměnit levice, aby dokázala čelit tomu, že se čím dál víc frustrovaných lidí obrací k populistům a extremistům? Uznávaný britský režisér a angažovaný francouzský spisovatel se v živém rozhovoru dotýkají i mnoha dalších bolestí současného světa: původu nesnášenlivosti, předsudků či homofobie, negativní role sociálních sítí, bezdomovectví, násilí, postavení žen či gayů. Úderný rozhovor staví most mezi generacemi levicového myšlení a bezděčně připomíná, co vlastně znamená etika dialogu.
Der Regisseur von »Ich, Daniel Blake« und der Autor von »Das Ende von Eddy« gemeinsam im Gespräch Édouard Louis und Ken Loach - zwei Künstler aus unterschiedlichen Ländern und Generationen blicken in ihren Werken immer wieder in die dunklen Ecken unserer Gesellschaft. Sie erzählen die Geschichten, die gerne verschwiegen werden: von Armut, sozialem Abstellgleis und politischer Gewalt. Hier treffen sich der Kultautor und der renommierte Filmemacher zum Gespräch über Kunst, Kino, Literatur und deren Bedeutung für die heutige Gesellschaft. Wie kann immer wieder neu über Klasse, soziale Gewalt und Gerechtigkeit nachgedacht werden? Wie sieht eine Kunst aus, die die Machtverhältnisse nicht nur beschreibt, sondern erschüttert? Wie kann sie intervenieren und mobilisieren? In ihrem Dialog entwerfen Ken Loach und Édouard Louis ein Manifest für eine radikale Veränderung der Kunst.
In seinem kraftvollen Werk beleuchtet Édouard Louis die Reise eines jungen Mannes, der sich von seiner armen Herkunft befreit und verschiedene Identitäten ausprobiert. Er hinterfragt die radikale Selbstveränderung und reflektiert darüber, was man auf dem Weg zu sich selbst zurücklässt.
Édouard Louis erzählt in »Die Freiheit einer Frau« schonungslos und liebevoll von seiner Mutter. Die Geschichte der Befreiung einer Frau. »Meine Mutter hat ihr ganzes Leben mit Armut und männlicher Gewalt gekämpft.« Eines Tages stand Édouard Louis’ Mutter einfach auf und ging. Weg aus der Gegend, weg von ihrem zweiten Mann, der wie der erste soff und sie demütigte. Édouard Louis erzählt eindringlich und gnadenlos vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und vom großen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau zu erleben.
Ein zorniger junger Autor auf Erfolgskurs – ein emotionales, persönliches und hochpolitisches Buch"Literatur muss kämpfen - für all jene, die selbst nicht kämpfen können." Édouard Louis"An meine Kindheit habe ich keine einzige glückliche Erinnerung" lautet der erste Satz in Édouard Louis' Roman "Das Ende von Eddy". In seinem neuen Buch "Wer hat meinen Vater umgebracht" sieht Louis das anders, mittlerweile versteht er die Gewaltausbrüche seines Vaters, der unter der sozialen Ungerechtigkeit einer Gesellschaft leidet, die für Menschen wie ihn keinen Platz hat. Louis erinnert sich an einen liebevollen und fürsorglichen Vater, der seinem Sohn wünscht, aus den einfachen Verhältnissen auszubrechen. Édouard Louis hat es geschafft. Eine überwältigende Hommage an den eigenen Vater und dessen gescheiterte Träume.