Vedran Džihić erzählt von seinem Weg vom Flüchtling zum anerkannten Wissenschaftler in Österreich und thematisiert das Gefühl der Zugehörigkeit. Er beschreibt seine Erfahrungen mit Gleichgültigkeit und Benachteiligung und warnt vor der Politik der Angst und Ausgrenzung in einer von Populismus geprägten Gesellschaft.
Vedran Džihić Bücher





Ethnopolitik in Bosnien-Herzegowina
- 439 Seiten
- 16 Lesestunden
Intellektuelle in der jugoslawischen Krise
- 213 Seiten
- 8 Lesestunden
In den 1990er Jahren rückte der ex-jugoslawische Raum in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der ganzen Welt: die Kriege in Slowenien, Kroatien, Bosnien und im Kosovo dokumentieren den gewaltsamen Auflösungsprozess des jugoslawischen Staates. Eine wesentliche Rolle in diesem turbulenten Umfeld kam und kommt nicht zuletzt den Intellektuellen zu. Neben zahlreichen regimenahen Intellektuellen und «Vor-Denkern» des Krieges gab es auch die Stimmen der kritischen und unabhängigen Intellektuellen. Diese stellten sich engagiert und mutig den herrschenden Strukturen und dem Diskurs des neuen nationalistischen Kollektivismus entgegen. Ausgehend von allgemeinen Diskursen und Überlegungen zum Begriff des Intellektuellen und seiner vielfältigen Facetten thematisiert die Studie die Situation und die Rolle der Intellektuellen in der jugoslawischen Krise und unternimmt eine Analyse des Lebens, Denkens und Wirkens der postjugoslawischen unabhängigen Intellektuellen in Wien.
Conflict and Memory presents a collection of essays focusing reconstructed past in Europe. The book approaches the Balkans as integral part of the common European history. In fact, many countries that are already European Union members also have conflicting memories and are to this very day involved in a complex process of, first, coming to terms with their own past; second, acknowledging each other"s conflicting memories; and, third, trying to (re)construct a common European memory as part of transnational memory spaces. The essays highlight the different memory discourses. Against the background of country-specific and comparative studies, they offer convincing analyses and arguments as to why the process of dealing with the past has to be seen both against the background of European history and in the context of the European Union integration process.