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Tim Parks

    19. Dezember 1954

    Tim Parks ist ein britischer Autor, der für seine scharfsinnigen Essays und Romane gefeiert wird. Seine Werke befassen sich oft mit der Komplexität des modernen Lebens, der Suche nach Sinn und zwischenmenschlichen Beziehungen, alles mit einer ausgeprägten Stimme wiedergegeben. Parks ist bekannt für seine scharfe Beobachtungsgabe und seine tiefen psychologischen Einblicke in seine Charaktere. Seine Essays bieten nachdenkliche Reflexionen über das Handwerk des Schreibens, Lesens und die Kunst der Übersetzung. Seine Schriften laden die Leser ein, über die Welt um sie herum nachzudenken.

    Gute Menschen
    Doppelleben
    Eine Saison mit Verona
    Ehebruch und andere Zerstreuungen
    Der Gutachter
    Ein Haus im Veneto
    • Ehebruch und andere Zerstreuungen

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Grosse, zeitlose Ideen der Menschheit wie die der Bibel, Platons, Shakespeares oder Nietzsches kann man sich abstrakt im Studium aneignen. Nach Meinung des Autors können sie aber erst im Laufe persönlicher Lebenserfahrung konkretisiert und angemessen reflektiert werden. Was so philosophisch gewichtig klingt, ist in einer gescheiten überwiegend erzählenden Mischung aus Anekdotischem, Autobiographischem, Erlebnissen mit den eigenen Kindern und Literaturzitaten realisiert, mit scheinbar leichter Hand aufgeschrieben und für den Leser (besonders wenn er die Romane kennt) ebenso amüsant wie zum Nachdenken anregend.

      Ehebruch und andere Zerstreuungen
      4,0
    • Seit zwanzig Jahren lebt Tim Parks nun im Veneto, und noch immer ist ihm die italienische Seele ein Rätsel. Was liegt also näher, als sich endlich mit dem Wichtigsten im Leben eines Italieners zu beschäftigen, dem Fußball? Eine Saison lang reist Parks mit den Fans des Vereins Hellas Verona von Spiel zu Spiel. Der Leser erfährt nicht nur Erstaunliches über Land und Leute, sondern fiebert auch von Kapitel zu Kapitel mehr dem Ausgang der Spiele entgegen.

      Eine Saison mit Verona
      4,2
    • Doppelleben

      • 440 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Als Richter der Wahrheit verschrieben - privat ein notorischer Ehebrecher. Wie entkommt Daniel Savage, der dunkelhäutige Held in Tim Parks' neuem Roman, dem Dilemma zwischen Hautfarbe, Doppelmoral und Karriere? „Tim Parks ist ein glänzender Beobachter des modernen Lebens.“ Marcel Reich-Ranicki

      Doppelleben
      3,5
    • Ach, die guten Menschen! Vater in Afrika als Missionar massakriert; die Mutter nicht ganz von dieser Welt, aber alle Mühseligen und Beladenen der Nachbarschaft strecken ihre Beine unter den Küchentisch; der grantelnde Großvater aus böser alter Zeit; die Tante hat einen Elvis-Club gegründet und später den Kopf in den Backofen gesteckt. George will raus da, und die Zeiten sind günstig.§Maggie Thatchter regiert, junge Leute werden gebraucht. Also: Studieren, heiraten, Karriere machen, um es der arbeitsscheuen Verwandschaft zu zeigen und dahin ziehen wo die besseren Leute wohnen.§Ein schönes Programm, und so überzeugend, denn George erzählt alles selbst: Wie man es schafft, wie man Konkurrenten abhängt, sich eine Freundin nimmt, wenn es in der Ehe nicht so richtig läuft, und ein Kind macht, damit alles bleibt, wie es ist.

      Gute Menschen
      3,3
    • Schicksal

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      An der Rezeption seines Hotels erfährt Christopher Burton vom Selbstmord seines Sohnes. Warum ist bei dieser schrecklichen Nachricht sein erster Gedanke, jetzt nach fast dreißig Jahren Ehe seine Frau zu verlassen? Ein fesselnder Roman über Ehe und Identität, über die spezielle Dynamik, wie einer sich auf Kosten des anderen entwickelt und ein Dritter auf der Strecke bleibt.

      Schicksal
      3,6
    • Bin ich mein Gehirn?

      Dem Bewusstsein auf der Spur

      Hat ein Computer Bewusstsein oder ist das ein einzigartiges Charakteristikum des Menschen? Tim Parks’ Reise in das menschliche Gehirn konfrontiert die philosophischen und neurowissenschaftlichen Theorien mit der eigenen Erfahrung – geistreich, witzig und klug. Es vergeht kaum ein Tag ohne irgendeine Diskussion, ob Computer ein Bewusstsein haben können, ob unser Universum eine Art Simulation, ob der Geist ein einzigartiges Charakteristikum des Menschen ist. Die meisten Philosophen gehen davon aus, dass unsere Erfahrung in unserem Gehirn eingeschlossen ist und die äußere Realität unzuverlässig repräsentiert. Farbe, Geruch und Klang, heißt es, ereignen sich nur in unseren Köpfen. Wenn aber Neurowissenschaftler unsere Gehirne untersuchen, finden sie nur Milliarden von Neuronen, die elektrische Impulse austauschen und chemische Substanzen freisetzen. Als Tim Parks in einem zufälligen Gespräch mit Riccardo Manzottis radikal neuer Theorie des Bewusstseins konfrontiert wurde, fing er an, die eigene Erfahrung zu prüfen und mit den philosophischen und neurowissenschaftlichen Theorien zu konfrontieren. Bin ich mein Gehirn? erzählt die fesselnde, oft erstaunlich lustige Geschichte eines Paradigmenwechsels und stellt metaphysische Betrachtungen und komplizierte technische Laborexperimente so dar, dass wir verstehen, was in dieser Debatte auf dem Spiel steht, für uns als Individuen und für die Menschheit insgesamt.

      Bin ich mein Gehirn?
      3,7
    • In diesem äußerst unterhaltsamen Reisebericht zeichnet Tim Parks ein authentisches Portrait italienischer Lebensweise – wie es sich auf Zugfahrten durch das Land erschließt. Ob als Pendler im Regionalzug, beim Kampf mit dem Fahrkartenautomaten oder auf der Suche nach dem richtigen Gleis in Mailands Hauptbahnhof. In Begegnungen mit pedantischen Schaffnern und kauzigen Mitreisenden, mit Priestern und Prostituierten auf spektakulären Bahnstrecken fängt Parks ein, was für das italienische Leben so charakteristisch ist: rasantes Tempo und zugleich der Sinn für entspannte Entschleunigung sowie die unsterbliche Begeisterung für ein gutes Argument und den perfekten Cappuccino.

      Italien in vollen Zügen
      3,8