Eine schwedische Kleinstadt. Zwei rätselhafte Morde. Ein Ermittler, der im Dunkeln tappt. Es ist Frühsommer und Prüfungszeit in Kymlinge. Sportlehrer und ehemaliges Multitalent Allan Fremling beschließt eines Abends, seinem strengen Ernährungsplan zum Trotz, eine Pizza nach Hause zu bestellen. Noch bevor sie abgekühlt ist, liegt er tot in seinem eigenen Hausflur. Zwei Schüsse in die Brust, einer in den Kopf. Inspektor Borgsen, der wegen seines melancholischen Gemüts oft Sorgsen genannt wird, soll sich der Sache annehmen. Als sich jedoch praktisch direkt unter Borgsens Balkon ein zweiter Mord ereignet, ist es Zeit für Gunnar Barbarotti und dessen Frau Eva Backman, zu übernehmen. Die Morde geben Rätsel auf. Fast sieht es so aus, als stelle jemand sich die Frage: Ist es immer falsch zu töten?
Håkan Nesser Bücher
Håkan Nesser ist ein schwedischer Autor, der für seine fesselnden Kriminalromane bekannt ist. Seine Werke zeichnen sich durch sorgfältige Charakterstudien und die Auseinandersetzung mit komplexen menschlichen Beziehungen und moralischen Zweideutigkeiten aus. Nessers Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, zieht den Leser in dunkle Geheimnisse und psychologische Wendungen. Seine Erzählungen werden für ihre Intelligenz und unerwarteten Auflösungen geschätzt.






In einer nebligen, regnerischen Nacht wird ein Junge von einem betrunkenen Fahrer angefahren. Der Fahrer flieht in Panik, ohne zu ahnen, dass seine Feigheit fatale Folgen haben wird, die letztlich auch drei weiteren Menschen das Leben kosten und ihn selbst ruinieren.
Ein Brief aus München
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Der Halbmörder
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
„Trotz allem, was du vielleicht glaubst, bist du nicht wichtig für die Welt.“ Das waren die Worte, die Adalbert Hanzons Vater ihm als Kind mitgab. Vielleicht nicht das ermutigendste Motto, aber Adalbert kommt trotzdem ganz gut zurecht. Zumindest bis die Liebe und der Wahnsinn, der so oft darauf folgt, zuschlagen. 43 Jahre und eine Haftstrafe später ist Adalbert Hanzon ein dem Alkohol zugeneigter älterer Herr mit Rückenproblemen und zunehmend nachlassendem Gedächtnis. Plötzlich holt ihn die Vergangenheit ein: bei einem Apothekenbesuch glaubt er, die einzige Frau, die ihm jemals etwas bedeutet hat, wiederzuerkennen. Und die einzigen Menschen, die ihm helfen können, Licht in das Dunkel zu bringen, was vor fast einem halben Jahrhundert passiert ist, sind sein nervtötender Nachbar und seine allzu gesprächige Cousine. Aber Not ist die Mutter der Erfindung, und Adalbert fest entschlossen, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. »Der Philosoph unter den Kriminalschriftstellern Schwedens.« (FAZ) »Kaum einer blickt so tief in die Seele der eigenen Figuren wie er.« (Stern Crime) »Wir bei Brigitte halten Håkan Nesser für einen der besten lebenden Schriftsteller überhaupt.« (Die Brigitte-Redaktion)
Sein letzter Fall
- 536 Seiten
- 19 Lesestunden
Eine tote Frau in einem leeren Swimmingpool. Ein Mörder mit einem wasserdichten Alibi. Und Ex-Kommissar Van Veeteren, dem dieser Fall – der einzig ungelöste seiner Laufbahn – auch fünfzehn Jahre nach der Tat keine Ruhe lässt. Wer hat Barbara Clarissa Hennan auf dem Gewissen? Ihr Mann, wie alle glauben, dem aber nichts zu beweisen ist? Van Veeteren traut ihm das Verbrechen zu: Er hat mit dem Verdächtigen gemeinsam die Schulbank gedrückt und kennt dessen finstere, boshafte Seite.
Zwei Romane in einem Band Schweden in den 60er Jahren. Der 14-jährige Erik und sein Freund Edmund schwärmen von der jungen Aushilfslehrerin Ewa. Als eines Tages die Leiche von Ewas Verlobtem gefunden wird, gerät Eriks älterer Bruder in Verdacht, doch der Täter wird nie gefasst. 25 Jahre später holt Erik die Vergangenheit ein. Was ist damals wirklich geschehen? Im zweiten Roman erschüttert der Mord an dem mürrischen Uhrmacher Kekkonen die Idylle eines sonst so friedlichen schwedischen Dorfes. War es etwa jemand aus dem Dorf?
Die Schatten und der Regen
- 380 Seiten
- 14 Lesestunden
Ist Viktor Vinblad tatsächlich ein Mörder? Oder hat man ihn vor Jahren zu Unrecht verdächtigt, als seine Jugendliebe ermordet wurde und er kurz darauf spurlos verschwand? Ist er etwa selbst einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Erst als Viktor nach 30 Jahren plötzlich wieder am Ort des Verbrechens auftaucht, entzerren sich Mythos und Wirklichkeit. Was ist damals wirklich passiert?
Am Abend des Mordes
- 473 Seiten
- 17 Lesestunden
Wird Barbarotti aufs Abstellgleis befördert? Nach einem persönlichen Schicksalsschlag soll er sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwundenen Elektrikers beschäftigen. Nicht nur Kollegin Backman fragt sich, ob es sich hierbei nicht nur um eine Form von Beschäftigungstherapie für einen trauernden und labilen Kollegen handelt. Und es sieht auch ganz so aus, als sei Barbarotti nun zum Spezialisten für sogenannte »kalte Fälle« geworden, deren tatsächliche Lösung zweifelhaft ist. Tatsächlich lebte besagter Elektriker zum Zeitpunkt seines Verschwindens mit einer Frau zusammen, die bereits einmal einen Mord begangen und dafür elf Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Nur beweisen konnte man ihr in diesem Fall nichts: denn ohne Leiche, keine Mörderin. Doch Gunnar Barbarotti tut das, was er am besten kann: Er ermittelt. Mosaiksteinchen um Mosaiksteinchen setzt er zusammen, und als er schließlich begreift, was gespielt wird, hat das weitreichende Konsequenzen …
Das zweite Leben des Herrn Roos
- 525 Seiten
- 19 Lesestunden
Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe – bis eines Tages ein kleines Wunder geschieht. Er gewinnt im Toto. Doch anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Schon bald wird die Idylle gestört – und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären …
Eine ganz andere Geschichte
- 602 Seiten
- 22 Lesestunden
Ein toter Jogger und ein brutaler Mörder, der Barbarotti anonym Briefe schreibt. In der Bretagne verbringen schwedische Touristen vergnügte Urlaubstage im Finistère. Sechs Personen, darunter zwei Paare und zwei Einzelkämpfer, schließen während ihrer Freizeit Freundschaft. Sie baden, essen, unternehmen Ausflüge und flirten leicht über die Ehegrenzen hinweg. Nach den Ferien trennen sich ihre Wege, und es bleiben nur vereinzelte Fotos und ein anonymes Tagebuch, das ihre Eskapaden dokumentiert. Fünf Jahre später beginnt jemand, sie nacheinander zu töten, wobei die Morde jeweils durch Briefe an Inspektor Gunnar Barbarotti angekündigt werden. Der Fall erregt mediale Aufmerksamkeit, während die Polizei unter Druck steht. Der Mörder spielt ein gefährliches Spiel mit den Ermittlern und bleibt unberechenbar. Was geschah damals in der Bretagne, und warum erhält ausgerechnet Barbarotti die Briefe? Im zweiten Buch um den Inspektor begegnen wir dem geläuterten Zweifler, dessen Berufskarriere ihm immer dubioser erscheint, während sein Privatleben neue Perspektiven eröffnet.



