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Alan Fournier

    Alain-Fournier, ein gefeierter französischer Autor, erkundete in seinem einzigen Roman die komplexen Landschaften der Jugend, des verlorenen Unschulds und der flüchtigen Natur der ersten Liebe. Sein Werk zeichnet sich durch einen traumhaften, melancholischen Stil aus und bietet tiefe psychologische Einblicke in die Psyche von Heranwachsenden. Er setzt meisterhaft eindringliche Bilder und Symbolik ein, um den empfindlichen Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein einzufangen. Fourniers literarisches Erbe liegt in seiner zeitlosen Darstellung der Sehnsucht nach dem Unerreichbaren und der Zerbrechlichkeit menschlicher Verbindungen.

    Der große Meaulnes
    Der grosse Kamerad
    • Der große Meaulnes

      Mit einem Essay von Ludwig Harig

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Mit der Ankunft des schweigsamen, bäuerisch gekleideten Augustin Meaulnes in der Oberschule von Sainte-Agathe bricht für seine Mitschüler, vor allem für den jüngeren François, eine Zeit der zarten Träume und der wilden Abenteuer an. An einer Hochzeitsfeier auf einem geheimnisvollen Schloss verliebt sich Meaulnes in die schöne Yvonne de Galais. Doch unmittelbar nach der Feier verliert er sie aus den Augen und als er sie nach einer langen Suche wiederfindet, haben er und seine Freunde sich bereits so sehr in ein Wechselspiel von Liebe, Treue und Verrat verstrickt, dass es scheint, als könne Meaulnes nur noch hilflos dem Scheitern seiner Träume zusehen Kunstvoll verflicht Alain-Fournier in seinem einzigen Roman Traum und Wirklichkeit, Realität und Phantasie. Das 1913 erschienene Buch beschreibt wie nur wenige Werke die Stimmung jener Generation, die im Ersten Weltkrieg zugrunde gehen sollte zwischen Geborgenheit und Unbehaustsein, zarter Kindheitsnostalgie und ungestümem Tatendrang.

      Der große Meaulnes2000
      3,7